Filmmusik in Nürnberg: Klassik Radio live in Concert 2018

Bild: Sebas­ti­an Schroth

Am 22.12.2018 bot das Klas­sik Radio Pops Orches­tra in der Meis­ter­sin­ger­hal­le wie­der ein­mal ein äußerst inter­es­san­tes und umfang­rei­ches Pro­gramm aus den schöns­ten Hol­ly­wood-Sound­tracks der letz­ten Jah­re: Star Wars, Die fabel­haf­te Welt der Amé­lie, The Crown, Love Actual­ly uvm. Die Musik allei­ne und die Begeis­te­rung des Publi­kums täu­schen aber lei­der nicht dar­über hin­weg, dass die­se Kon­zert­rei­he zu einer rie­si­gen Wer­be­ma­schi­ne­rie ver­kommt.

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Bücherfreu(n)de: Naomi Novik — Uprooted

Nao­mi Novik — Uproo­ted Ver­lag: Pan Mac­mil­lan

In Uproo­ted nimmt Nao­mi Novik den Leser mit auf eine Rei­se in eine Fan­ta­sy-Welt, die so ein­zig­ar­tig ist, dass man sie gar nicht mehr ver­las­sen möch­te.

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Die Bibliomantik ist zurück

 

Bild: FJB-Verlag

Bild: FJB-Ver­lag

Die Magie der Bücher wirkt wie­der ihren Zau­ber, denn Kai Mey­ers Fort­set­zung von Die Sei­ten der Welt, Nacht­land, ist da.

Viel ist pas­siert, seit Furia Sala­man­dra Faer­fax sich im ers­ten Band zu einer Biblio­man­tin ent­wi­ckelt hat. Zwar herrscht die Ada­mi­ti­sche Aka­de­mie immer noch mit unnach­gie­bi­ger Här­te, doch hat sich auch eine Wider­stands­be­we­gung unter der Füh­rung der soge­nann­ten Bar­den­brü­der Ari­el und Puck, bei­de Exli­bri, gebil­det. Die­se muss­te wie­der­um eini­ge her­be Nie­der­la­gen im Kampf gegen die Aka­de­mie ein­ste­cken und hat vie­le treue Anhän­ger ver­lo­ren; ob durch Tod oder Über­zeu­gung. Wei­ter­le­sen

Die Magie der Bücher

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Bild: FJB-Ver­lag

Bücher sind magisch und in die­sem Fall ist das wört­lich zu ver­ste­hen. Biblio­man­tik wird die­se Art der Magie genannt und um sie, ihre guten und schlech­ten Sei­ten, geht es in Kai Mey­ers neu­em Buch Die Sei­ten der Welt.

Einst gab es fünf Häu­ser, den Schar­lach­saal. Er bil­de­te den Herr­scher­kreis über die Biblio­man­tik. Doch wie es oft der Fall ist, so wur­de auch die­se Gemein­schaft durch Neid, Miss­gunst und vor allem Macht­hun­ger aus­ein­an­der­ge­ris­sen. Es bil­de­te sich dar­auf­hin die Ada­mi­ti­sche Aka­de­mie, die seit­her den allei­ni­gen Macht­an­spruch erhebt und in der biblio­man­ti­schen Welt mit dik­ta­to­ri­scher Här­te regiert.
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Quantenphysik und Hoffnung — Horus W. Odenthal 2

re>flex prä­sen­tiert den zwei­ten Teil des Inter­views mit Horus W. Oden­thal! Horus (gebo­ren 1962) ist Comic-Schrift­stel­ler und Fan­ta­sy-Autor. Zuletzt sorg­te er mit sei­ner Tri­lo­gie „Nin­ra­gon“ für Auf­se­hen. Den ers­ten Teil des Inter­views kann man hier nach­le­sen.

Joshua Groß:  In Ihrer Tri­lo­gie gehen Sie eine viel grö­ße­re Distanz als in den Comics. Wel­che neu­en Mög­lich­kei­ten hat Ihnen die Form des Romans gege­ben? Hat sich Ihre Vor­stel­lung von der Dra­ma­tur­gie einer Geschich­te geän­dert?

Horus W. Oden­thal: Hm, das emp­fin­de ich genau umge­kehrt. Ich habe den Ein­druck, seit ich schrei­be viel näher an mei­nen Per­so­nen dran zu sein. Und nicht nur das, sogar in ihnen drin.
Bei den Comics konn­te ich die Per­so­nen nur von außen abbil­den. Gut, ich konn­te ein extre­mes Clo­se-up von einer Per­son brin­gen, und die Mimik und die sich dar­in abbil­den­den Emo­tio­nen zei­gen, den Leser spü­ren und emp­fin­den las­sen – wenn er sich denn dar­auf ein­ließ und nicht schnell von einem Bild zum ande­ren flog, was wahr­schein­lich die meis­ten Comic-Leser machen. Aber: wie sagt man so schön? Man kann einem Men­schen immer nur vor die Stirn schau­en. Wei­ter­le­sen

Raumschiffe und Androiden, Teil 1

Nach dem re>flex u.a. über den Comic­zeich­ner Horus W. Oden­thal berich­te­te, ent­stand Kon­takt zu dem Künst­ler, der mitt­ler­wei­le Fan­ta­sy-Roma­ne schreibt. Als Indie-Autor brach­te er zuletzt die Tri­lo­gie „Nin­ra­gon“ auf den Markt. Wei­te­re Pro­jek­te sind in Arbeit. re>flex prä­sen­tiert ein aus­führ­li­ches Inter­view mit Horus W. Oden­thal in zwei Tei­len.

Joshua Groß: Ist die Ent­schei­dung, Roma­ne zu schrei­ben, der nächs­te, logi­sche Schritt? Auch in Ihren Comics ging es häu­fig um Sci-Fi-Hand­lun­gen. Und was fas­zi­niert Sie an den Mög­lich­kei­ten der Sci-Fi?

Horus W. Oden­thal: Ich habe Bücher immer geliebt und ursprüng­lich hat­te ich in mei­ner Jugend den Wunsch, Schrift­stel­ler zu wer­den. Dann ent­deck­te ich, auch durch Maga­zi­ne wie das deut­sche „Schwer­me­tall“, das Zeich­nen, und damit ver­la­ger­ten sich mei­ne Akti­vi­tä­ten auf die Comics. Ich woll­te ler­nen, wie das mit dem Zeich­nen geht, aber das Gra­fik­de­sign-Stu­di­um, das ich dar­auf­hin begann, mach­te mich nur zum Auto­di­dak­ten. Ich lern­te aber auf der FH Leu­te ken­nen, die sich genau wie ich für Comics inter­es­sier­ten, und bald gaben wir unse­re ers­ten Fan­zines her­aus. Ich bin froh, Wei­ter­le­sen