Die Bibliomantik ist zurück

 

Bild: FJB-Verlag

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Die Magie der Bücher wirkt wieder ihren Zauber, denn Kai Meyers Fortsetzung von Die Seiten der Welt, Nachtland, ist da.

Viel ist passiert, seit Furia Salamandra Faerfax sich im ersten Band zu einer Bibliomantin entwickelt hat. Zwar herrscht die Adamitische Akademie immer noch mit unnachgiebiger Härte, doch hat sich auch eine Widerstandsbewegung unter der Führung der sogenannten Bardenbrüder Ariel und Puck, beide Exlibri, gebildet. Diese musste wiederum einige herbe Niederlagen im Kampf gegen die Akademie einstecken und hat viele treue Anhänger verloren; ob durch Tod oder Überzeugung. Weiterlesen

Die Magie der Bücher

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Bücher sind magisch und in diesem Fall ist das wörtlich zu verstehen. Bibliomantik wird diese Art der Magie genannt und um sie, ihre guten und schlechten Seiten, geht es in Kai Meyers neuem Buch Die Seiten der Welt.

Einst gab es fünf Häuser, den Scharlachsaal. Er bildete den Herrscherkreis über die Bibliomantik. Doch wie es oft der Fall ist, so wurde auch diese Gemeinschaft durch Neid, Missgunst und vor allem Machthunger auseinandergerissen. Es bildete sich daraufhin die Adamitische Akademie, die seither den alleinigen Machtanspruch erhebt und in der bibliomantischen Welt mit diktatorischer Härte regiert.
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Quantenphysik und Hoffnung – Horus W. Odenthal 2

re>flex präsentiert den zweiten Teil des Interviews mit Horus W. Odenthal! Horus (geboren 1962) ist Comic-Schriftsteller und Fantasy-Autor. Zuletzt sorgte er mit seiner Trilogie „Ninragon“ für Aufsehen. Den ersten Teil des Interviews kann man hier nachlesen.

Joshua Groß:  In Ihrer Trilogie gehen Sie eine viel größere Distanz als in den Comics. Welche neuen Möglichkeiten hat Ihnen die Form des Romans gegeben? Hat sich Ihre Vorstellung von der Dramaturgie einer Geschichte geändert?

Horus W. Odenthal: Hm, das empfinde ich genau umgekehrt. Ich habe den Eindruck, seit ich schreibe viel näher an meinen Personen dran zu sein. Und nicht nur das, sogar in ihnen drin.
Bei den Comics konnte ich die Personen nur von außen abbilden. Gut, ich konnte ein extremes Close-up von einer Person bringen, und die Mimik und die sich darin abbildenden Emotionen zeigen, den Leser spüren und empfinden lassen – wenn er sich denn darauf einließ und nicht schnell von einem Bild zum anderen flog, was wahrscheinlich die meisten Comic-Leser machen. Aber: wie sagt man so schön? Man kann einem Menschen immer nur vor die Stirn schauen. Weiterlesen

Raumschiffe und Androiden, Teil 1

Nach dem re>flex u.a. über den Comiczeichner Horus W. Odenthal berichtete, entstand Kontakt zu dem Künstler, der mittlerweile Fantasy-Romane schreibt. Als Indie-Autor brachte er zuletzt die Trilogie „Ninragon“ auf den Markt. Weitere Projekte sind in Arbeit. re>flex präsentiert ein ausführliches Interview mit Horus W. Odenthal in zwei Teilen.

Joshua Groß: Ist die Entscheidung, Romane zu schreiben, der nächste, logische Schritt? Auch in Ihren Comics ging es häufig um Sci-Fi-Handlungen. Und was fasziniert Sie an den Möglichkeiten der Sci-Fi?

Horus W. Odenthal: Ich habe Bücher immer geliebt und ursprünglich hatte ich in meiner Jugend den Wunsch, Schriftsteller zu werden. Dann entdeckte ich, auch durch Magazine wie das deutsche „Schwermetall“, das Zeichnen, und damit verlagerten sich meine Aktivitäten auf die Comics. Ich wollte lernen, wie das mit dem Zeichnen geht, aber das Grafikdesign-Studium, das ich daraufhin begann, machte mich nur zum Autodidakten. Ich lernte aber auf der FH Leute kennen, die sich genau wie ich für Comics interessierten, und bald gaben wir unsere ersten Fanzines heraus. Ich bin froh, Weiterlesen