Ist das wirklich alles nur mit dem Mund gemacht? „Ja,“ sagt ihr Produzent Pulsinger: „Bauklang geht immer den Bauchklangweg.“ Zurzeit sind die Österreicher mit ihrem neuen Album „AKUSMATIK“ auf Tour und kommen am 22.5., 21.00 Uhr im E-Werk vorbei. Auf gar keinen Fall verpassen! Den Rest des Eintrags lesen. »
Artikel getaggt mit Erlangen
Träume bittersüß
Mai 12
Alles scheint so wie immer: Viele Leute stehen an der Hauptstraße, dabei ist es eineinhalb Stunden später als sonst: um halb zwölf erst beginnen die „Alptraumfiguren“ des interdisziplinären Forschungskollegs Karl Nimeni. Doch als man den Raum eintaucht, breitet sich Betretenheit aus. Grund:
Die „Superamas“ waren am 8.5.2013 im Erlanger Markgrafentheater zu sehen
„Theatre“ ist ein visuelles und musikalisches Spektakel: Bunte Musik trifft auf schreiende Bilder, Muammar al-Gaddafi auf Nikolas Sarkozy, Fiktion auf Realität. Die „Superamas“ provozieren, schockieren und unterhalten mit ihrer Aufführung. Mit Erfolg. Ein Bürgerkrieg in Belgien? Eine Frau als türkische Präsidentin? Tanzende Politiker? All das ist möglich, und noch vieles mehr. Den Rest des Eintrags lesen. »
Heilige oder Monster?
Mai 9
„Meine Kältekammer“ — eine Inszenierung des Puppentheaters Halle
Plötzlich ein Lichtkegel, in dem eine Novizin steht. Sie möchte Nonne werden. Sie möchte glauben können. Doch sie wird abgewiesen. Dunkelheit. Unter einer Stehlampe beginnt ein Angestellter des Supermarkts, eine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte von Estelle. Er betont, dass sie reine Fiktion sei. Am Anfang lacht das Publikum noch darüber.
Thalias Kompagnons zeigen beim Figurentheater-Festival „Die Götter-Soap — Letzte Staffel“
„Alle Völker sprechen. Allein die Franken sprechen nicht. Da sagt Zeus: ‚Red‘ halt weg’n mir!‘“ Schon hat Puppenspieler Tristan Vogt das Eis gebrochen und die Zuschauer zum Lachen gebracht.
In welcher Sprache unterhalten sich die Götter? Nach dem Abend im Kulturforum in Fürth kann es darauf nur eine Antwort geben: Fränkisch! Zeus, Hera und Co. reden wie Franken, sind wie Franken und haben Probleme wie (stereo)typische Franken …
Andreas Milbradt war für re>flex bei Raphael Kestler im E-Werk!
„Mit ungekämmten Haaren und Rückenwind“…
…so beschreibt Raphael Kestler in seinem Song „Bitte Bleib“ das Füreinander da sein. Der Erlanger Liedermacher präsentierte nach seinem ersten Album „M. Zieht aufs Land“ zusammen mit seiner Band am Sonntag den 28.04. seine zweite LP „Landen“ auf der bis zum letzten Platz gefüllten Clubbühne im E-Werk. Den Rest des Eintrags lesen. »
Gefangener Woyzeck im Ex
Apr 18
Ein Mann im Gefängnis. Es erscheint durchlässig, doch die Stimmen in seinem Kopf sind dafür umso unnachgiebiger. Wo kommen bloß die ganzen Stimmen her? „Sie sind hinter mir!“ schreit der geplagte Woyzeck, hin– und hergeschubst als Spielball seiner Umgebung und Gedanken.
Ein präzises Spiel mit Schatten zeigt überdimensionale Monster, verzerrte Tiergestalten, sie schnuppern und riechen - kommen einen holen. Doch es ist der Doktor, der hinter der Wand hervortritt. Er treibt sein grausames Spiel mit dem armen, tugendlosen Woyzeck, der doch vor lauter Armut weder ein noch aus weiß. Den Rest des Eintrags lesen. »
Woyzeck im Experimentiertheater
Ein junger Mann, der mit dem Leben hadert. Frau und Kind, doch irgendwie geht alles nicht zusammen. Er setzt sich als Proband Versuchen aus, die ihn körperlich schädigen, sein Kopf ist längst angeschlagen.
Der Stoff ist zeitlos, mehrfach behandelt, auch von Georg Büchner.
Woyzeck wird aufgeführt, vier Studenten der FAU verlagern ihn in die heutige Zeit der sozialen Netzwerke und gesellschaftlichen Gefahren.
Kann er entkommen, oder ist er für immer gefangen im Strudel der Existenz? Nicholas Wirsz verkörpert den Hauptdarsteller in der medialen Inszenierung, mit Lukas Wilde, unter der Regie von Pia Lubig. Dramaturgie und Bühne: Julia Sommerfeld. Die beiden haben schon in der Gruppe zeiTraum: Post beim ARENA-Festival zusammengearbeitet und präsentierten auch eine Aufführung ohne den Festival-Rahmen. Woyzeck hat das Potenzial, ebenso gesellschaftskritisch zu werden wie ihre letzten Arbeiten.
Woyzeck, am 16./17.04.2o13, jeweils 20:00 Uhr
im Experimentiertheater
Johanna Meyr
Furien in Blut und Wahnsinn
Mrz 21
Es knistert und flüstert, es summt und singt, es rast und schreit: einen wahrlich fulminanten Abend bietet Timo Sestus Penthesilea nach Kleists Vorbild. Besonders eben diese Hauptrolle, gespielt von Kristin Vogel, jagt Angst ein: ihre wirren Augen, schwarz umrandet, halten die anderen Amazonen (Lea Beifuß, Pia Frank, Corinna Merker) in Schach. Sie tragen zerrissene Strumpfhosen, Dolche im Gürtel, der Mund ist schwarz angemalt und meistens böse zugekniffen.
Deine Info über das Neueste aus den Independent-Kinos.
Am Donnerstag (21.3.) läuft in den Manhattan-Kinos der zweite Teil der Sehnsucht-Trilogie des Österreichers Ulrich Seidl „Paradies: Glaube“ an und in den Lamm-Lichtspielen der lang ersehnte und wieder verschobene „NO!“ mit Gael Garcia Bernal. Grund genug, mal wieder ins Kino zu gehen! Nicht vergessen: Studententag (5 Euro) ist montags im Manhattan und donnerstags im Lamm; Kino-Tag (6 Euro) ist immer mittwochs. Links zum Trailer, eine kurze Besprechung und mehr Informationen über die Filme findest du hier: Den Rest des Eintrags lesen. »






