Komprimierte Absurditäten

Cover zu "Nacht und Träume" von Samuel Beckett (Quelle: Suhrkamp Verlag).

Cover zu Nacht und Träu­me von Samu­el Beckett (Quel­le: Suhr­kamp Ver­lag).

Sei­ne Stü­cke gehö­ren in den Grund­ka­non der euro­päi­schen Lite­ra­tur des zwan­zigs­ten Jahr­hun­dert. Sei­ne Stü­cke drü­cken Absur­di­tät, Athe­is­mus, Des­il­lu­sio­nie­rung und Exis­ten­zia­lis­mus aus. Sei­ne Stü­cke wir­ken oft abwe­gig und sinn­los – und genau dahin­ter ver­birgt sich der Sinn der Absur­di­tät des Daseins. Die Rede ist natür­lich vom iri­schen Schrift­stel­ler Samu­el Beckett, der 1969 den Lite­ra­tur­no­bel­preis erhielt und sei­ne meis­ten Wer­ke in Eng­lisch und Fran­zö­sisch ver­fass­te. Jedoch ken­nen die meis­ten nur sein Dra­ma War­ten auf Godot — und viel­leicht noch End­spiel. Das möch­te der Suhr­kamp Ver­lag ändern, indem er Becketts kur­ze Stü­cke in einem Band her­aus­ge­ge­ben hat.

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