„Die Liebe ist einfach!“

Baptiste und Garance in ihrem ganz eigenen Drama (c) Jürgen Weller

Baptiste und Garance in ihrem ganz eigenen Drama (c) Jürgen Weller

Paris, 1827; es tobt das Leben der Straßenkünstler und Gaukler. Da gibt es den selbstbewussten Frédéric, der sein Leben in vollen Zügen genießt; den sensiblen Pantomime, Baptiste, der davon träumt, das Publikum ganz ohne Worte zum Lachen zu bringen und zu Tränen zu rühren. Da gibt es die bescheidene Nathalie, die Baptiste und sich selbst für füreinander bestimmt hält. Und dann ist da noch die schöne Kurtisane Garance, die jeden Mann spielend um den Finger wickelt… Weiterlesen

Zwischen Thriller und skurriler Komödie

10440900_10152164973352797_4350156257614194187_nWenn Pianisten auf Herr Peters und das Huhn treffen, wenn Istanbul nach Erlangen kommt und wenn ein animierter Plüschlöwe an die Stelle eines rachsüchtigen Boxers tritt, kann das nur eines bedeuten: Der 18. [ki’ta:so] Kurzfilmabend steht vor der Tür. Am 7. Juli flimmern ab 20.30 Uhr verschiedene virtuelle Gestalten über die Leinwand der Lamm-Lichtspiele. Außer Menschen und Tieren sollen noch viel seltsamere Wesen zu sehen sein. Weiterlesen

Einzigartigkeit Poesie?!

Szene aus "Ein Sommernachtstraum" (Quelle: Wikimedia Commons/ Stadt Neuss - Kulturamt).

Szene aus Ein Sommernachtstraum (Quelle: Wikimedia Commons/ Stadt Neuss – Kulturamt).

Die Welt als Wille und Vorstellung. So lautet der Titel des philosophischen Hauptwerkes Schopenhauers. Schon jener deutet implizit auf die Bedeutung der Kommunikation hin. Man macht sich die Welt Untertan, indem man sie in begreifbare Schemata zwingt – den Willen und die Vorstellung. Dazu braucht es jedoch die Sprache als Medium, erstens, als Schema für den Menschen, um zu begreifen; zweitens, um dies anderen kundzutun; und drittens, um auch das soziale Umfeld zu schematisieren. Darauf greift auch Hamann – anschließend an Aristoteles – zu, wenn er meint, ohne Wort gäbe es weder Vernunft noch Welt. Die Vernunft ist zunächst das, was uns vom instinkthandelnden Tier unterscheidet,  die Reflexionsfähigkeit. Dies drückt sich in unserem verbalen Hauptkommunikationsmittel aus. Fraglich bleibt natürlich, ob uns dies zum politischen Wesen macht.

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Morgen läuft an …

Olivia und Lorenzo aus Ich und Du (Fimstill: Kool Filmdistribution)

Olivia und Lorenzo aus Ich und Du (Filmstill: Kool Filmdistribution)

Der November ist grau und kalt? Von wegen! Im Kino wird es diese Woche bunt, laut und warm. Also raus aus der Kälte und rein ins Kino! Weiterlesen