Kollegah — Der Boss im Interview

Kol­le­gah im Inter­view mit dem Reflex­ma­ga­zin.
Bild: Nico­las Riedl.

Kol­le­gah ist ein Mann der Super­la­ti­ve. Er besitzt unzäh­li­ge Gold- und Pla­tin­plat­ten, Aus­zeich­nun­gen und hat sich ein rie­si­ges Busi­ness, auch abseits der Musik, auf­ge­baut. Sei­ne Musik domi­niert die Charts und er kann sich einer treu­en Fan­ba­se glück­lich schät­zen. Nicht umsonst wird er auch King, Impe­ra­tor oder Boss genannt. Beim Inter­view tra­fen wir aber, auch ent­ge­gen der Behaup­tun­gen so man­cher Main­stream-Pres­se, kei­nen abge­ho­ben Proll an. Viel mehr lern­ten wir einen sym­pa­thi­schen Rap­per ken­nen, wel­cher sich aus­gie­big Zeit nahm, um über sei­ne aktu­el­len musi­ka­li­schen Pro­jek­te, sei­ne Her­an­ge­hens­wei­se an neue Songs und über sei­ne Erfah­run­gen in den Ghet­tos Ame­ri­kas zu reden. Wei­ter­le­sen

Open Beatz — 10 Gründe euer Herz für das Festival zu öffnen Teil 2

Bild: Domi­nik Unbe­haun

Das Open Beatz Fes­ti­val, wel­ches jähr­lich in der Nähe von Her­zo­gen­au­rach statt­fin­det, ist das größ­te Open­air-Fes­ti­val für elek­tro­ni­sche Musik in Süd­deutsch­land. Grund genug für mich, dem Gan­zen mal einen Besuch abzu­stat­ten. Und ich, als ein­ge­fleisch­ter Hip Hop Fan, habe die­ses Fes­ti­val schnell in mein Herz geschlos­sen. Des­halb wer­de ich euch nun 10 Grün­de nen­nen dies auch zu tun, falls ihr das nicht schon längst getan habt. Hier sind nun wei­ter fünf. Wei­ter­le­sen

Irie Révoltés — Interview zum Irievoir

Mal Éle­vé und Car­li­to von „Irie Révol­tés“ im Inter­view mit dem Reflex­ma­ga­zin
Bild: Lui­sa Bai­er

Am 23.11.2017 hieß es das letz­te Mal „Allez“ in Erlan­gen, denn die Grup­pe „Irie Révol­tés“ gas­tier­te auf­grund ihrer Abschieds­tour in Erlan­gen. Doch anstatt nun betrübt zu sein, fei­er­ten die Mit­glie­der mit­samt ihren Fans ein gigan­ti­sches musi­ka­li­sches Feu­er­werk ab. Vor­her tra­fen wir jedoch die bei­den Sän­ger der Grup­pe, „Mal Éle­vé“ und „Car­li­to“, zu einem Inter­view rund um zukünf­ti­ge Pro­jek­te, musi­ka­li­sche State­ments und war­um wir alle Teil eines gro­ßen Was­ser­falls sind. Wei­ter­le­sen

kultur>kolumne: Flüchtlingspolitik im Theater

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Das Flücht­lings­the­ma am Thea­ter Erlan­gen: „Wir sind kei­ne Bar­ba­ren!“, Bild: © Jochen Quast

Sind Künst­ler poli­tisch? Beschäf­ti­gen sie sich mit aktu­el­len The­men?
Sie müs­sen nicht, aber sie kön­nen. Dann ist Kunst nicht „nur“ ästhe­tisch oder schön. Dann hat sie eine Bot­schaft, regt zum Nach­den­ken an, gibt viel­leicht den Anstoß zu Ver­än­de­run­gen. Wenn ein The­ma die Gesell­schaft so sehr bewegt, wie die Zuwan­de­rung von Flücht­lin­gen, beschäf­ti­gen sich auch Kul­tur­schaf­fen­de damit. Auf ihre eige­ne Wei­se.
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Das Wort und die Freiheit

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Buch­kunst?! Foto: Sabi­ne Storch

Ein Bericht über die Leip­zi­ger Buch­mes­se – Rund 186.000 Besu­cher kamen in die­sem Jahr auf das Leip­zi­ger Mes­se­ge­län­de, um die Stän­de der 2263 Aus­stel­ler zu besich­ti­gen. Damit ist die Mes­se auch in die­sem Jahr wie­der enorm gewach­sen – sowohl die Besu­cher­zah­len als auch die Grö­ße der Mes­se (von 84.500 auf 92.400 Qua­drat­me­ter); vor allem die Man­ga- & Comic-Con­ven­ti­on ver­zeich­ne­te hier einen star­ken Zuwachs.
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Krieg. Macht. Medien.

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v.l.: Andre­as Schenk, Johan­nes Grotz­ky, Julia Obert­reis.

Wie Rot­käpp­chen gegen den bösen Wolf, so steht die gute Ukrai­ne dem schlech­ten Russ­land gegen­über. Das ist über­spitzt for­mu­liert, aber so ähn­lich wird der Ukrai­ne-Kon­flikt in den deut­schen Medi­en dar­ge­stellt. War­um? Und wie berich­ten ukrai­ni­sche und rus­si­sche Medi­en selbst? Sol­che Fra­gen haben Andre­as Schenk und Prof. Dr. Johan­nes Grotz­ky am 12. Janu­ar beant­wor­tet – im gut gefüll­ten Expe­ri­men­tier­thea­ter der Uni­ver­si­tät Erlan­gen. Ihre Ant­wor­ten fal­len nicht sehr posi­tiv aus.
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Hybrid der Freundschaft

Cover zu Ostende. 1936: Sommer der Freundschaft von Volker Weidermann (Urheber und Quelle: Verlag Kiepenheuer & Witsch)

Cover zu Ost­ende. 1936: Som­mer der Freund­schaft von Vol­ker Wei­der­mann (Urhe­ber und Quel­le: Ver­lag Kie­pen­heu­er & Witsch)

Der Ort schien fern vom Krieg und von den deut­schen Unge­rech­tig­kei­ten; kein Wun­der, dass sich hier, im bel­gi­schen Ost­ende, im Som­mer zahl­rei­che deut­sche Schrift­stel­ler für den Urlaub ein­fan­den. Doch 1936 waren vie­le von ihnen auf der Flucht und ver­brach­ten einen fieb­rig-resi­gna­ti­ven Som­mer in Ost­ende als Exil­schrift­stel­ler, die ums Über­le­ben und gegen Nazi­deutsch­land kämpf­ten. Dar­aus hat Vol­ker Wei­der­mann, der Feuil­le­ton­chef der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Sonn­tags­zei­tung ein sach­kun­di­ges, hybri­des Buch geformt – Ost­ende. 1936: Som­mer der Freund­schaft.

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Faschistoider Fußball

Der Organismus des Massencharakters (Quelle: Wikimedia Commons/ Adriá-garcia).

Der Orga­nis­mus des Mas­sen­cha­rak­ters (Quel­le: Wiki­me­dia Commons/ Adriá-gar­cia).

In Kür­ze beginnt wie­der ein­mal der größ­te Zir­kus der Welt — näm­lich die Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft (WM) –, und die Deut­schen sind schon ganz aus dem Häus­chen. Über­all fin­det man jetzt Fan­ar­ti­kel, über Schmuck, Hals­bän­der, Fuß­bäl­le, Schmin­ke – frei­lich alles in den deut­schen Natio­nal­far­ben. Selbst Pro­duk­te, die auf den ers­ten Blick nichts mit Fuß­ball zu tun haben, ver­su­chen mit dem WM-Eti­kett ihre Umsät­ze, meist erfolg­reich, zu maxi­mie­ren. Das nennt sich dann Fuß­ball­fie­ber.

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Morgen läuft an…

Helfen Sie dieser Familie! Oder schaut wenigstens Philipp Grönings neuen Film mit David Zimmerschied, Chiara Kleemann und Alexandra Finder (vlnr; Filmstill: Philip Gröning)

Hel­fen Sie die­ser Fami­lie! Oder schaut wenigs­tens Phil­ip Grö­nings neu­en Film mit David Zim­mer­schied, Chia­ra Klee­mann und Alex­an­dra Fin­der (vlnr; Film­still: Phil­ip Grö­ning)

Lust, etwas Gutes zu tun? Dann ab ins Cin­eCittá! Für jede Ein­tritts­kar­te zum neu­en Film von Phil­ip Grö­ning, Die Frau des Poli­zis­ten, geht ein Euro als Spen­de an das Nürn­ber­ger Frau­en­haus, so sagt der Regis­seur im Deutsch­land­ra­dio. Sehens­wert ist der Film dazu, denn er hat ewas zu sagen: über häus­li­che Gewalt. Gleich­falls die­se Woche star­tet Kreuz­weg, des­sen Pre­view schon letz­te Woche im Casa­blan­ca lief (hier). Außer­dem erwar­tet euch auf den Lein­wän­den in der Region jede Men­ge Oper, Reg­gae, ein uner­müd­li­cher Alter und — der all­täg­li­che deut­sche Wahn­sinn!
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