Breath in, breath out — „Eine choreografierte Atemperformance“


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Foto: Tho­mas Lan­ge

Den Atem zu spü­ren. Dazu wird man bei „Bre­ath­less“ auf­ge­for­dert, wäh­rend man auf Luft­mat­ten hin und her wab­belt. Ein wenig komisch fin­det man die­se Anwei­sung schon. Wann, und vor allem wie spürt man schon den Atem? Der läuft doch von allei­ne! Nor­ma­ler­wei­se hat man ja kei­ne Zeit für einen sol­chen Hum­bug. Eigent­lich haben wir nie Zeit für sol­che Din­ge. die klei­nen Din­ge, die bewuss­ten Din­ge. Sie gehen unter im Stress unse­res All­ta­ges, sind nicht effi­zi­ent genug, um uns vor­an zu brin­gen.

Wir ver­nach­läs­si­gen sie und ver­ges­sen sie letzt­end­lich.

Der gan­ze Büh­nen­auf­bau, ein kom­plett mit Luft­mat­ten aus­ge­klei­de­ter Raum, erin­nert an eine Irren­an­stalt. Die Fra­ge ist nur, wer ist hier ver­rückt? Die Tän­zer? Mit der Zeit wird einem bewusst, dass wir uns selbst in ihrem Tun wider­spie­geln. Die Ver­rück­ten, das sind wir.

Wei­ter­le­sen