Der Entertainer seiner selbst

Supergute Tage

Henriette Schmidt als Christopher Boone
Foto: Staatstheater Nürnberg

Moonboots und Mikrofon: Manch einer, der die Premiere des Theaterstücks „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“ am vergangenen Samstag besucht hat, hätte sich die beliebte Romanfigur aus Mark Haddons gleichnamigen Roman wohl anders vorgestellt. Vor allem auch, weil der Roman viel von dem Innenleben des Asperger-Authisten erzählt. Doch das kann man scheinbar unterschiedlich auslegen. In der Inszenierung von Christoph Mehler wird das Innere nach außen gekehrt: Das ist ein schmerzhafter Prozess für jeden, der einen entspannten Theaterabend erwartet hat.

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