ARENA ohne Grenzen

ARENA...der jungen Künste; Eröffnung

ARENA…der jun­gen Küns­te; Eröff­nung

Am Diens­tag, 25. Juni, eröff­ne­te ARENA… der jun­gen Küns­te das dies­jäh­ri­ge Fes­ti­val fei­er­lich im Mark­gra­f­en­thea­ter. Den Beginn macht eine mehr­spra­chi­ge Refle­xi­on über Gren­zen, die Büh­ne ist leer und schwarz, man hört nur Stim­men, die durch­ein­an­der spre­chen: auf deutsch, eng­lisch und fran­zö­sisch. Schon gibt es die ers­te Gren­ze: Man ver­steht nicht alles – sei es, weil man einer Spra­che nicht mäch­tig ist, sei es, weil sich die Stim­men über­lap­pen und sich akus­tisch immer mal wie­der selbst blo­ckie­ren. Das ist aber auch eine Dicho­to­mie von Gren­zen: Einer­seits gren­zen sie zwei Tei­le von­ein­an­der ab, wie etwa zwei ver­schie­de­ne Spra­chen. Ande­rer­seits sind Gren­zen Schnitt­stel­len. Sie ver­bin­den zwei Tei­le mit­ein­an­der: Durch die Über­set­zung des Audio­tex­tes wird die Bot­schaft auch den­je­ni­gen zugäng­lich, die der deut­schen Spra­che nicht mäch­tig sind: Kann es ein Limit für Gren­zen geben oder sind Gren­zen ein­fach gren­zen­los?        — Ein Text von Timo Ses­tu Wei­ter­le­sen