Tresenlesen III: Im Rausch mit Hermann Große-Berg

Bild: Sebas­ti­an Schroth

Er kokst, hängt an der Nadel, trinkt regel­mä­ßig und gibt sich mit Joints den Rest – und liest neben­bei noch aus Wer­ken von Goe­the, Ben­ja­min Stuckkrad-Bar­re oder auch Wal­ter Ben­ja­min vor: Her­mann Gro­ße-Berg prä­sen­tiert einen etwas ande­ren Lite­ra­tur-Abend im Entla’s Kel­ler auf dem Gelän­de der Berg­kirch­weih.

Wei­ter­le­sen

The sound of silence

Bild: Heyne Verlag

Bild: Hey­ne Ver­lag

Will­kom­men zurück in Lon­don lie­be Leser… obwohl halt, Lon­don gibt es ja gar nicht. Eine Stadt, eine Metro­po­le gar, hat nie exis­tiert. Klingt absurd? Ist es auch, schließ­lich spre­chen wir hier von der Haupt­stadt Eng­lands, der Macht­zen­tra­le des eins­ti­gen Empi­res. Und den­noch…
Wer wis­sen möch­te, was hin­ter die­ser Behaup­tung steckt, der möge den Wei­ter­le­sen But­ton kli­cken und mir in ein wahr­haf­ti­ges Aben­teu­er fol­gen, da der Win­ter naht. Doch bevor es los geht noch ein paar Wor­te der Infor­ma­ti­on, denn es han­delt sich hier­bei um ein Buch, das an vier vor­an­ge­gan­ge­ne Wer­ke des Autors Chris­toph Mar­zi (1. Lyci­das, 2. Lilith, 3. Lumen und 4. Som­nia) anknüpft. Wei­ter­le­sen

Die Bibliomantik ist zurück

 

Bild: FJB-Verlag

Bild: FJB-Ver­lag

Die Magie der Bücher wirkt wie­der ihren Zau­ber, denn Kai Mey­ers Fort­set­zung von Die Sei­ten der Welt, Nacht­land, ist da.

Viel ist pas­siert, seit Furia Sala­man­dra Faer­fax sich im ers­ten Band zu einer Biblio­man­tin ent­wi­ckelt hat. Zwar herrscht die Ada­mi­ti­sche Aka­de­mie immer noch mit unnach­gie­bi­ger Här­te, doch hat sich auch eine Wider­stands­be­we­gung unter der Füh­rung der soge­nann­ten Bar­den­brü­der Ari­el und Puck, bei­de Exli­bri, gebil­det. Die­se muss­te wie­der­um eini­ge her­be Nie­der­la­gen im Kampf gegen die Aka­de­mie ein­ste­cken und hat vie­le treue Anhän­ger ver­lo­ren; ob durch Tod oder Über­zeu­gung. Wei­ter­le­sen

Es lebe die Tauschkultur

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Bild: Kul­tur­bü­ro Mug­gen­hof

Es ist gera­de­mal fünf Minu­ten nach Eröff­nung der dies­jäh­ri­gen Bücher­tausch­bör­se, als ich mit mei­nen Büchern ein­tref­fe, da brummt die Ver­an­stal­tungs­hal­le schon wie ein über­füll­ter Bie­nen­stock. Die bereit­ge­stell­ten Kar­tons, wel­che mit jeweils einem Gen­re gekenn­zeich­net wur­den, fül­len und lee­ren sich wel­len­ar­tig mit rasan­ter Geschwin­dig­keit. Es kom­men so vie­le Men­schen, dass schnells­tens noch­mal neue Schil­der geschrie­ben und noch mehr Kar­tons auf­ge­stellt wer­den müs­sen.
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Die Magie der Bücher

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Bild: FJB-Ver­lag

Bücher sind magisch und in die­sem Fall ist das wört­lich zu ver­ste­hen. Biblio­man­tik wird die­se Art der Magie genannt und um sie, ihre guten und schlech­ten Sei­ten, geht es in Kai Mey­ers neu­em Buch Die Sei­ten der Welt.

Einst gab es fünf Häu­ser, den Schar­lach­saal. Er bil­de­te den Herr­scher­kreis über die Biblio­man­tik. Doch wie es oft der Fall ist, so wur­de auch die­se Gemein­schaft durch Neid, Miss­gunst und vor allem Macht­hun­ger aus­ein­an­der­ge­ris­sen. Es bil­de­te sich dar­auf­hin die Ada­mi­ti­sche Aka­de­mie, die seit­her den allei­ni­gen Macht­an­spruch erhebt und in der biblio­man­ti­schen Welt mit dik­ta­to­ri­scher Här­te regiert.
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Kleine Unendlichkeiten

Green_24009_MR1.inddKann ein Buch lus­tig sein, in dem es um krebs­kran­ke Jugend­li­che geht? Ist das nicht furcht­bar depri­mie­rend? Nein, irgend­wie nicht. Gleich­zei­tig han­delt es sich bei „Das Schick­sal ist ein mie­ser Ver­rä­ter“ von John Green auch nicht um so ein Buch, in dem die Unheil­ba­ren ihr Leben in vol­len Zügen auf Teu­fel komm raus genie­ßen und damit die­je­ni­gen beschä­men, die nicht krank sind und den­noch wütend. Wei­ter­le­sen