Kollegah — Ein politisches Gespräch mit dem Boss

Kri­tisch und selbst­re­flek­tiert – Kol­le­gah im Polit-Inter­view mit dem re>flex Maga­zin. Bild: Nico Hil­scher

Kol­le­gah ist ein Mann der Taten und nicht der Sym­bol­po­li­tik! Die Mau­ern zu Tabu­the­men durch­bricht er ohne auch nur im ent­fern­tes­ten dar­über nach­zu­den­ken, ob dies poli­tisch kor­rekt ist. Er ist von einem aus­ge­präg­ten Gerech­tig­keits­sinn gelei­tet, die Men­schen­wür­de ist der Nor­den sei­nes mora­li­schen Kom­pas­ses. Die har­ten Angrif­fe der eta­blier­ten Medi­en ver­moch­ten es ent­spre­chend nicht, ihm Scha­den zuzu­fü­gen. Im Gegen­teil! Das re>flexmagazin sprach weni­ge Wochen vor der Ver­öf­fent­li­chung sei­nes neu­en Album „Monu­ment“ (: 07.12) mit ihm statt über ihn. In die­sem poli­ti­schen Inter­view spricht Kol­le­gah offen, scho­nungs­los und mit einer har­ten Wort­wahl über The­men wie die welt­wei­te Über­wa­chung, die Medi­en­ma­ni­pu­la­ti­on und die Herr­schafts­stra­te­gie der Eli­ten über die Mas­sen. Dabei zeig­te er sich als ein selbst­kri­ti­scher und reflek­tier­ter Beob­ach­ter des Welt­ge­sche­hens.

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The internet is dark and full of spoilers!

© www.margherita24.files.wordpress.com

Spoi­ler sind seit dem Durch­bruch von Net­flix und Co das neue Schreck­ge­spenst im Inter­net. Vor allem Game-of-Thro­nes-Fans müs­sen spe­zi­el­le Tak­ti­ken ent­wi­ckeln, um die­sen aus­zu­wei­chen.

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Eine nahezu ausgestorbene Spezies

Der letzte Zeitungsleser

Bild: Ver­lag Galia­ni Ber­lin

Wer dar­auf ach­tet, fin­det noch das ein oder ande­re Exem­plar einer nahe­zu aus­ge­stor­be­nen Spe­zi­es. Erst kürz­lich fiel mir in einem Café – modern ein­ge­rich­tet mit ecki­gen Sofas und die­sen (lebens-)weisen Sprü­chen an den Wän­den – eine älte­re Dame auf, die Zei­tung las. Der Tisch war voll­stän­dig bedeckt von den über­di­men­sio­na­len, gräu­li­chen Blät­tern die­ser Zei­tung. Neben­bei nipp­te sie an einer Tas­se Kaf­fee. Eine wasch­ech­te Zei­tungs­le­se­rin. Was für eine Sel­ten­heit, gera­de­zu muse­al!
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Das Buch mit dem tollen Titel

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Die Schaf­fens­kri­se: Robert Segel (links) und Imma­nu­el Rein­schlüs­sel. Bild: Celi­na Hen­ning.

An einem son­ni­gen Herbst­tag haben die bei­den Für­ther Autoren Imma­nu­el Rein­schlüs­sel und Robert Segel — bes­ser bekannt als Die Schaf­fens­kri­se — unse­rer Redak­teu­rin Patri­cia Ach­ter ein Inter­view gege­ben. Sie stel­len am 5. Dezem­ber 2015 ihr neu­es Buch im Kul­tur­fo­rum Fürth vor. Der Titel des Buches soll bis zur Lesung ein Geheim­nis blei­ben. Mal sehen, ob sie sich doch dazu über­re­den las­sen, ihn preis­zu­ge­ben. Wei­ter­le­sen

Die Bibliomantik ist zurück

 

Bild: FJB-Verlag

Bild: FJB-Ver­lag

Die Magie der Bücher wirkt wie­der ihren Zau­ber, denn Kai Mey­ers Fort­set­zung von Die Sei­ten der Welt, Nacht­land, ist da.

Viel ist pas­siert, seit Furia Sala­man­dra Faer­fax sich im ers­ten Band zu einer Biblio­man­tin ent­wi­ckelt hat. Zwar herrscht die Ada­mi­ti­sche Aka­de­mie immer noch mit unnach­gie­bi­ger Här­te, doch hat sich auch eine Wider­stands­be­we­gung unter der Füh­rung der soge­nann­ten Bar­den­brü­der Ari­el und Puck, bei­de Exli­bri, gebil­det. Die­se muss­te wie­der­um eini­ge her­be Nie­der­la­gen im Kampf gegen die Aka­de­mie ein­ste­cken und hat vie­le treue Anhän­ger ver­lo­ren; ob durch Tod oder Über­zeu­gung. Wei­ter­le­sen

Es war einmal…

Bild: Bas­tei Lüb­be

… in Ges­tern­stadt im Jahr 1777. Pri­vat­de­tek­ti­vin Gre­tel blickt auf den leb­lo­sen Kör­per eines Boten, der ihr zu Füßen liegt. Nur weni­ge Augen­bli­cke zuvor hat­te sie ihm zuge­sagt, den Fall eines Kunst­dieb­stah­les zu über­neh­men, der Albrecht Dürer den Viel Viel Jün­ge­ren betrifft. Sei­ne gelieb­ten Frosch­dru­cke, von sei­nem gleich­na­mi­gen Vor­fah­ren stam­mend, wur­den auf uner­klär­li­che Wei­se aus sei­nem Zim­mer im Nürn­ber­ger Grand Hotel gestoh­len und seit­dem nicht mehr gese­hen

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Naughty John,…

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Bild: dtv

…naugh­ty John, does his work with his apron on. Cuts your throat and takes your bones. Sells them off for a cou­p­la stones… Die­sen Reim wird man als Leser nicht mehr aus dem Kopf bekom­men. Die Melo­die des Grau­ens.

Nichts­des­to­trotz, Ladies and Gen­tle­men, will­kom­men in New York City. Wir schrei­ben das Jahr 1926 und die roaring twen­ties sind in vol­lem Gan­ge. Es lebe das Amü­se­ment!
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Die Magie der Bücher

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Bild: FJB-Ver­lag

Bücher sind magisch und in die­sem Fall ist das wört­lich zu ver­ste­hen. Biblio­man­tik wird die­se Art der Magie genannt und um sie, ihre guten und schlech­ten Sei­ten, geht es in Kai Mey­ers neu­em Buch Die Sei­ten der Welt.

Einst gab es fünf Häu­ser, den Schar­lach­saal. Er bil­de­te den Herr­scher­kreis über die Biblio­man­tik. Doch wie es oft der Fall ist, so wur­de auch die­se Gemein­schaft durch Neid, Miss­gunst und vor allem Macht­hun­ger aus­ein­an­der­ge­ris­sen. Es bil­de­te sich dar­auf­hin die Ada­mi­ti­sche Aka­de­mie, die seit­her den allei­ni­gen Macht­an­spruch erhebt und in der biblio­man­ti­schen Welt mit dik­ta­to­ri­scher Här­te regiert.
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Lachen erlaubt!

Er ist wie­der da“ – der aktu­el­le Best­sel­ler von Timur Ver­mes

242238416_e96120436dKann ein Buch lus­tig sein, in dem es um die Rück­kehr Adolf Hit­lers geht? Die Ant­wort lau­tet: Ja! Timur Ver­mes, der in Erlan­gen Geschich­te und Poli­tik stu­dier­te, hat sich auf eine Grat­wan­de­rung zwi­schen komi­scher Sati­re und deut­scher Geschich­te ein­ge­las­sen. Wei­ter­le­sen

Unheimliches von Christiane Neudecker

Die in Erlan­gen gebo­re­ne Schrift­stel­le­rin und Thea­ter­re­gis­seu­rin Chris­tia­ne Neu­de­cker gab am 20. Novem­ber dem Café Lor­le­berg ihre Ehre, wo sie ihren Erzähl­band „Das sia­me­si­sche Kla­vier“ vor­stell­te. Wer sich vor­ab infor­miert hat­te, war auf einen schau­rig-gru­se­li­gen Abend gespannt, schließ­lich ver­spricht der Unter­ti­tel „Unheim­li­che Geschich­ten“. Bis 20 Uhr füll­te sich das Café Lor­le­berg mit vie­len inter­es­sier­ten Zuhö­rern, unter ihnen Akteu­re von Schau ins blau, dem Organ des Inter­dis­zi­pli­nä­ren Zen­trums für Lite­ra­tur und Kul­tur der Gegen­wart, wel­ches die Lesung orga­ni­siert hat­te. In sie­ben Geschich­ten schil­dert die Autorin ver­schie­de­ne For­men des Unheim­li­chen aus ver­schie­de­nen Erzähl-Per­spek­ti­ven.

Chris­tia­ne Neu­de­cker las Aus­zü­ge aus zwei Geschich­ten vor, unter ande­rem die Titel­ge­schich­te, die pro­gram­ma­tisch für den gan­zen Band steht. „Das sia­me­si­sche Kla­vier“ schil­dert eine unüber­wind­ba­re Unsi­cher­heit ange­sichts der indi­vi­du­el­len Wahr­neh­mung, wel­che die Gren­ze zwi­schen Rea­li­tät und Phan­ta­sie nicht zu deu­ten ver­mag.

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