Moop Mama — Hip Hop meets Brass

 

Keno von "Moop Mama" im Interview mit dem Reflexmagazin Bild: Jonas Nekolla

Keno von „Moop Mama“ im Inter­view mit dem Reflex­ma­ga­zin
Bild: Jonas Nekol­la

Am 02.12.2016 gas­tier­te „Moop Mama“ in Erlan­gen. Wir haben die Chan­ce genutzt, und uns mit Keno, dem MC von „Moop Mama“, getrof­fen. Mit ihm führ­ten wir tief­sin­ni­ge Gesprä­che über das Künst­ler­le­ben, die zuneh­men­de Digi­ta­li­sie­rung, Sexis­mus im Deutschrap und über Fahr­rä­der. Wei­ter­le­sen

Marke Lotteriespiel oder DJ Sepalot über das „Pulverfass“ Blumentopf

Ein aus­ver­kauf­tes E‑Werk Erlan­gen! Hun­der­te von Fans drän­gen sich dicht anein­an­der, um ihre Münch­ner Lieb­lin­ge Blu­men­topf zu sehen. Halb neun, es geht los! Zahl­rei­che Köp­fe, die teils in bun­ten Müt­zen ste­cken, schau­en gespannt auf die Büh­ne. Doch erst ein­mal kommt der Vor­act: Edgar Was­ser, eben­falls ein Münch­ner Pro­dukt. Schon nach weni­gen gerapp­ten Zei­len löst er beim Publi­kum Begeis­te­rung aus! Sein Mot­to: Pro­vo­ka­ti­on! Er wird als Mün­chens hei­ßes­ter Rap­per beschrie­ben (BR). Und ja, die hal­be Stun­de ver­geht wie im Flug. Einen genia­len Act haben sich Blu­men­topf mit auf die „Nie­der mit der GbR“-Tour geholt. Defi­ni­tiv!

Vom Nach­wuchs­ta­lent geht es dann end­lich zu den Urge­stei­nen des deut­schen Hip Hop. Blu­men­topf über­neh­men die auf­ge­heiz­te Meu­te und brin­gen die Fans zum Kopf­ni­cken. Ein genia­ler Abend, über drei Stun­den rocken die Töp­fe Erlan­gen. Hart, wenn man bedenkt, dass Blu­men­topf seit einem Monat auf Tour sind und nur an zwei Tagen kein Kon­zert gege­ben haben. Beim Inter­view vor dem Auf­tritt wirkt DJ Sepa­lot dann auch etwas kaputt und müde. „Es geht ein biss­chen auf die Kno­chen, aber es ist auch cool! Wenn man auf der Büh­ne steht ist das alles nicht mehr exis­tent um einen her­um“. Auch vor der Tour hat­ten Hei­ne­mann, Holun­der, Schu, Sepa­lot und Roger kei­ne Ruhe: das neue Album kam raus und die Tour muss­te geplant wer­den. Jetzt geht es aber erst ein­mal für jeden in den wohl­ver­dien­ten Urlaub. End­lich! „Jetzt muss man zwei Mona­te kei­ne E‑Mails beant­wor­ten, die als Betreff Wei­ter­le­sen