Vom Ende der Privatsphäre

Cover zu Die globale Überwachung von Glenn Greenwald (Quelle: Verlagsgruppe Droemer Knaur).

Cover zu Die glo­ba­le Über­wa­chung von Glenn Green­wald (Quel­le: Ver­lags­grup­pe Droemer Knaur).

Als die frü­he Römi­sche Repu­blik wie­der ein­mal von Unru­hen heim­ge­sucht wur­de, ernann­ten die Römer – wie es das poli­ti­sche Sys­tem vor­sah – einen Dik­ta­to­ren, und, so die Erzäh­lung, dies sei ein Cin­cin­na­tus gewe­sen, der die Repu­blik aber­mals sta­bi­li­sier­te und sich danach als Bau­er zurück­zog. Dar­um hat sich Edward Snow­den, den wir bei re>flex als Volks­hel­den titu­liert haben, auch die­sen Namen als Pseud­onym zuge­legt, als er erst­mals in Kon­takt mit Glenn Green­wald trat und schließ­lich spä­ter mit die­sem den NSA-Skan­dal auf­deck­te. Der freie Jour­na­list und Anwalt Green­wald hat nun ein Buch über Snow­den, die NSA und die ame­ri­ka­ni­schen Medi­en und Poli­ti­ker geschrie­ben – Die glo­ba­le Über­wa­chung.

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Die zwei Arten des Volksfeindes

Henrik Ibsen, der Autor von Ein Volksfeind (Quelle: Wikimedia Commons/ Ysomte).

Hen­rik Ibsen, der Autor von Ein Volks­feind (Quel­le: Wiki­me­dia Commons/ Ysom­te).

Anläss­lich der Auf­nah­me der Tra­gö­die Ein Volks­feind (Nor­we­gisch: En Fol­ke­fi­en­de) von Hen­rik Ibsen in die aktu­el­le Spiel­zeit des Stadt­thea­ters Fürth, gin­gen wir ein­mal der Fra­ge nach, was über­haupt ein Volks­feind sei, wie man ihn poli­tisch und sozi­al klas­si­fi­zie­ren und dies lite­ra­risch und dra­ma­tur­gisch ver­ar­bei­ten kann. Ein poli­tisch-lite­ra­ri­scher Ver­such.

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