Tresenlesen III: Im Rausch mit Hermann Große-Berg

Bild: Sebastian Schroth

Er kokst, hängt an der Nadel, trinkt regelmäßig und gibt sich mit Joints den Rest – und liest nebenbei noch aus Werken von Goethe, Benjamin Stuckkrad-Barre oder auch Walter Benjamin vor: Hermann Große-Berg präsentiert einen etwas anderen Literatur-Abend im Entla’s Keller auf dem Gelände der Bergkirchweih.

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„Ich mag den Geruch von Marihuana“

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Bild: Hanser Verlag

 

Er mag Tolstoi, Sonnenaufgänge und das Meer. Besonders Sonnenaufgänge am Meer. Menschen, die ihm Geld schenken. Sportwagen. Kaffee. Lachen. „Ich liebe Navy CIS und die Schrecklich nette Familie. Ein gut erzogener Mensch darf alles sehen und alles lesen, man kann ihn nicht verderben.“ Das schreibt Thomas Glavinic zumindest in einer Fußnote seines aktuellen Buches Meine Schreibmaschine und ich. Auf ehrliche, humorvolle Weise erzählt er von sich und seiner Arbeit als Autor, von Selbstzweifeln und mörderischen, ja beinahe psychopathischen Gedanken, und von großen Einfällen. Apropos: Wie kommen Sie eigentlich auf die Ideen für Ihre Romane, Herr Glavinic? Weiterlesen