Künstlerische Samen verbreiten

IMG_8927

Ein Ein­druck vom ARE­NA-Fes­ti­val. Foto: Andre­as Don­ders

ARENA … der jun­gen Küns­te ver­gleicht eure Ide­en mit Samen, die in die Öffent­lich­keit, also die Eizel­le, getra­gen wer­den müs­sen. Nach 25 Jah­ren ARE­NA-Fes­ti­val hat sich die stu­den­ti­sche Initia­ti­ve für das Mot­to 25 Jah­re Künst­le­ri­sche Befruch­tun­gen ent­schie­den. Es wer­den noch jun­ge Künst­ler­grup­pen aus den Berei­chen Tanz, Thea­ter und Per­for­mance gesucht, die vom 16. bis zum 21. Juni 2015 Teil der künst­le­ri­schen Befruch­tung sein wol­len. Ein­sen­de­schluss für Bewer­bun­gen ist der 31. Janu­ar 2015. Wei­ter­le­sen

Meerjungsfrauen

Män­ner­freund­schaft“. Die­ser Aus­druck for­dert Kli­schee-Asso­zia­tio­nen her­aus: Har­te Ker­le, die Bier trin­ken und sich zur Sym­pa­thie­be­kun­dung auf die Schul­ter klop­fen; aber nur nicht über­trei­ben, ist schließ­lich eine „männ­li­che“ Männerfreundschaft.Was ist wei­ter davon ent­fernt als Män­ner im Part­ner­look, die gemein­sam Äpfel essen, sie nach der Hälf­te aus­tau­schen und am Ende die Stie­le ein­an­der wei­ter­ge­ben, unter­malt von sanf­ter Pop­mu­sik? Genau so beginnt aber die Dar­stel­lung einer Män­ner­freund­schaft in der Hör­spiel-Tanz­per­for­mance Soft von cobraanker.cobra. Sehr schnell wird deut­lich: Hier wird die­se Art Bezie­hung fern­ab von typi­sier­ten Ver­ein­fa­chun­gen in all ihrer mög­li­chen Kom­ple­xi­tät abge­bil­det. Wei­ter­le­sen

Und… hops!

Foto: Andreas Donders

Foto: Andre­as Don­ders

Im Absprung“: Eine Mut­ter, die sich von der Klip­pe stürzt. „Im Absprung“: Ein Sohn, der den gewal­ti­gen Sprung in ein Leben ver­sucht, das nicht mehr von schmerz­haf­ten Erin­ne­run­gen bestimmt wird. „Ich bin 31 Jah­re alt und mein Leben beginnt neu“. Romy Kuhn beschäf­tigt sich im Stück „Im Absprung“ von den Cam­mer­spie­len Leip­zig mit der Psy­che der­je­ni­gen, die bei psy­chi­schen Lei­den häu­fig ver­ges­sen wer­den: die Ange­hö­ri­gen der Erkrank­ten. Wei­ter­le­sen

Mach’s noch einmal, Frank!

Foto: Andreas Donders

Foto: Andre­as Don­ders

Falls man sich im All die­sel­be Fra­ge stellt wie in die­sem Fes­ti­val­mot­to, muss man mit etwas Glück nur lan­ge genug war­ten, um eine Ant­wort zu erhal­ten. Die kommt dann mit einem Satel­li­ten aus den sieb­zi­ger Jah­ren, der die­je­ni­gen Infor­ma­tio­nen ent­hält, die uns Men­schen und unse­ren Pla­ne­ten Erde cha­rak­te­ri­sie­ren sol­len. Wei­ter­le­sen

Was tun?

Foto: Andreas Donders

Foto: Andre­as Don­ders

Mono­to­ne Schreib­ar­beit war­tet auf Bart­le­by. Er sitzt ruhig mit dem Rücken zum Publi­kum an sei­nem Schreib­tisch und stu­diert andäch­tig einen Sta­pel Blät­ter, ehe sich die­se durch gele­gent­li­che Wind­stö­ße auf dem Boden ver­tei­len. Bar­fuß, aber im fei­nen Anzug, steht er auf und beginnt mit bedäch­ti­ger Mie­ne sei­ne Papie­re zusam­men­zu­sam­meln. Er schei­tert. Ein wei­te­rer Wind­stoß lässt ihm sei­ne Arbeit ent­glei­ten. Auch ver­feh­len sei­ne sorg­sam ein­ge­tü­te­ten Brie­fe ihr Ziel, in einer Box zu lan­den. Wei­ter­le­sen

Robben, Drillen, Plié

Foto: Andreas Donders

Foto: Andre­as Don­ders

Ver­bo­gen, ver­schwitzt, ver­krampft – defor­miert, dege­ne­riert, iso­liert. Zustän­de, in die man sich selbst brin­gen kann, oder in die man manch­mal gezwun­gen wird. Wie frei ist man in der Ent­schei­dung, ob man das wirk­lich will? Die eng­lisch-tür­ki­sche Grup­pe Noland Pro­ject Com­pa­ny stellt im Expe­ri­men­tier­thea­ter eine Kom­bi­na­ti­on von Schön­heit und Lei­den vor. In ihrer Tanz­thea­ter­per­for­mance „Zap­tu­r­apt (Disci­pli­ne)“ trifft Bal­lett auf Mili­tär, ange­lei­tet von der Cho­reo­gra­fin Esra Yurt­tut und unter der Dra­ma­tur­gie von Evren Erba­tur. Wei­ter­le­sen

Roter Drachen, New York und viele Partys

Ja was kniet sie denn da auf dem Boden und wo schaut sie da hin? Das Mäd­chen mit den kup­fer­ro­ten Haa­ren blickt einem nicht aus dem neu­en ARE­NA-Kata­log ent­ge­gen, denn ARENA … guckt weg! Das ist jeden­falls das dies­jäh­ri­ge Mot­to des Thea­ter- und Per­for­mance­fes­ti­vals vom 31. Mai bis 5. Juni.

Sieb­zehn Pro­duk­tio­nen aus drei­zehn ver­schie­de­nen Län­dern Wei­ter­le­sen