Hast Du Angst vor…?

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Ein­druck aus dem Are­na-Fes­ti­val 2015. Bild: Andre­as Don­ders

Wenn man in Erlan­gen über­all Thea­ter ent­deckt, kann das nur eines hei­ßen: Das Are­na-Fes­ti­val hat begon­nen. Vom 8. bis zum 12. Juni sorgt das Fes­ti­val-Team dafür, dass sich die Innen­stadt in eine Büh­ne ver­wan­delt. Was ist geplant? Wer­den wir Angst bekom­men? Die­se und ande­re Fra­gen beant­wor­ten Pau­li­ne Sei­ber­lich und Gesa Scher­mu­ly, Mit­glie­der des Orga­ni­sa­ti­ons­teams, in einem Inter­view. Wei­ter­le­sen

Künstlerische Samen verbreiten

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Ein Ein­druck vom ARE­NA-Fes­ti­val. Foto: Andre­as Don­ders

ARENA … der jun­gen Küns­te ver­gleicht eure Ide­en mit Samen, die in die Öffent­lich­keit, also die Eizel­le, getra­gen wer­den müs­sen. Nach 25 Jah­ren ARE­NA-Fes­ti­val hat sich die stu­den­ti­sche Initia­ti­ve für das Mot­to 25 Jah­re Künst­le­ri­sche Befruch­tun­gen ent­schie­den. Es wer­den noch jun­ge Künst­ler­grup­pen aus den Berei­chen Tanz, Thea­ter und Per­for­mance gesucht, die vom 16. bis zum 21. Juni 2015 Teil der künst­le­ri­schen Befruch­tung sein wol­len. Ein­sen­de­schluss für Bewer­bun­gen ist der 31. Janu­ar 2015. Wei­ter­le­sen

Du und Ich, wir sind dasselbe“ – Ein Interview

100° Berlin 2014 © Arne Schmitt-4883

Foto: Arne Schmitt

Wer am vier­ten Juli in den Kel­ler des Gum­mi Wör­ner stieg, konn­te im Rah­men von ARENA an einer inter­ak­ti­ven Tanz­per­for­mance teil­neh­men. Das Ziel: „Dance yours­elf clean“. Auf der Suche nach Uto­pie rück­ten knapp 30 Leu­te eng zusam­men, leg­ten sich die Hän­de auf die Köp­fe, tanz­ten im Kreis und sahen ihrer eige­nen Bewe­gung dabei zu, wie sie die Kör­per wech­sel­te. Als die Musik aus war und die Far­ben wie­der aus den Gesich­tern gewischt, sprach ich noch kurz mit dem Künst­ler Ben­ja­min Poh­lig über Künst­ler­spra­chen, Feed­back-Schlei­fen und die Gren­zen von Du und Ich.

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Nüsse oder Mandeln?

Foto: Andreas Donders

Foto: Andre­as Don­ders

Wie fängst du an? Das war eine der Fra­gen, die die Grup­pe „Ber­lo­cken“ auf der Büh­ne stell­te. Frei­lich ohne eine Ant­wort zu geben, denn die muss ja der jewei­li­gen Situa­ti­on ent­spre­chend aus­fal­len. In die­sem Fall könn­te man etwas zum Büh­nen­auf­bau sagen. Auf einer kreis­run­den, wei­ßen Flä­che bewe­gen sich die drei Per­for­me­rin­nen Mari­el Brüt­ting, Feli­cia Theuss und Lau­ra Hage­mann. Wei­ter­le­sen

In der Einheitsbox

Foto: Andreas Donders

Foto: Andre­as Don­ders

Drei Holz­käs­ten. Schumm­rig-grün­li­ches Licht fällt dar­auf. Jeweils eine Sei­te der Kis­ten ist scha­blo­nen­haft in Form einer mensch­li­chen Sil­hou­et­te aus­ge­schnit­ten. Dar­in ein­ge­pfercht: Ver­dreh­te, ver­scho­be­ne Kör­per, ein Mensch, der nicht so recht in die­sen Kas­ten, in die­se Umris­se pas­sen will. Und den Aus­bruch aus den Zwän­gen sucht. Sind die drei gefan­gen in Ste­reo­ty­pen, als Aus­stieg nur ein Null­acht­fünf­zehn-Aus­schnitt eines mensch­li­chen mas­ken­haf­ten Ein­heits­kör­pers? Hin­ter dem sich die indi­vi­du­el­len Züge, das Beson­de­re, Ein­zig­ar­ti­ge des Ein­zel­nen ver­birgt? Wei­ter­le­sen

Die letzte Grenze

 

In „An mei­nen toten Vater“ zeich­nen Hol­ger Foest und Marie Rode­wald eine Chro­nik der Trau­er und des Lebens mit dem Tod.

Der Tod ist eine abs­trak­te Gren­ze, er ist die Gren­ze aller Gren­zen oder wie Horaz es ein­mal for­mu­liert hat: er ist die „äußers­te Gren­ze alles Irdi­schen“. Wenn sie über­schrit­ten wird, hin­ter­lässt das bei den Ange­hö­ri­gen Lücken, erzeugt das ein Nach­den­ken über die­ses exis­ten­zi­el­le Ereig­nis – ein Nach­den­ken, das sich in der aktu­el­len Per­for­mance der Rode­wald­Foest Pro­duk­ti­on, einem auto­bio­gra­fi­schen live fea­ture, künst­le­risch mani­fes­tiert hat.  — ein Text von Bär­bel Schärf Wei­ter­le­sen

Wenn einem das Lachen im Halse stecken bleibt…

 

Talke Blaser, Felix Höfner, Asta Nechajute

Tal­ke Bla­ser, Felix Höf­ner, Asta Necha­ju­te

Nö-thea­ter Köln“ zeigt „V wie Ver­fas­sungs­schutz“

Sati­re funk­tio­niert durch Über­zeich­nung.Wenn Über­zeich­nung aber nicht mehr gelingt, weil der Sati­ri­ker von der Wirk­lich­keit über­holt wird, stimmt das nach­denk­lich. Wenn es sich bei die­ser Wirk­lich­keit um die Rea­li­tät des Ver­fas­sungs­schut­zes han­delt, dann hofft man, hier wer­de doch über­zeich­net. Wei­ter­le­sen

ARENA ohne Grenzen

ARENA...der jungen Künste; Eröffnung

ARENA…der jun­gen Küns­te; Eröff­nung

Am Diens­tag, 25. Juni, eröff­ne­te ARENA… der jun­gen Küns­te das dies­jäh­ri­ge Fes­ti­val fei­er­lich im Mark­gra­f­en­thea­ter. Den Beginn macht eine mehr­spra­chi­ge Refle­xi­on über Gren­zen, die Büh­ne ist leer und schwarz, man hört nur Stim­men, die durch­ein­an­der spre­chen: auf deutsch, eng­lisch und fran­zö­sisch. Schon gibt es die ers­te Gren­ze: Man ver­steht nicht alles – sei es, weil man einer Spra­che nicht mäch­tig ist, sei es, weil sich die Stim­men über­lap­pen und sich akus­tisch immer mal wie­der selbst blo­ckie­ren. Das ist aber auch eine Dicho­to­mie von Gren­zen: Einer­seits gren­zen sie zwei Tei­le von­ein­an­der ab, wie etwa zwei ver­schie­de­ne Spra­chen. Ande­rer­seits sind Gren­zen Schnitt­stel­len. Sie ver­bin­den zwei Tei­le mit­ein­an­der: Durch die Über­set­zung des Audio­tex­tes wird die Bot­schaft auch den­je­ni­gen zugäng­lich, die der deut­schen Spra­che nicht mäch­tig sind: Kann es ein Limit für Gren­zen geben oder sind Gren­zen ein­fach gren­zen­los?        — Ein Text von Timo Ses­tu Wei­ter­le­sen

Das ARENA-Festival ruft und re>flex ist mit dabei!

ARENA... der jungen Künste

Es ist wie­der soweit: Das Team des „ARENA…der jun­gen Küns­te“ — Fes­ti­vals in Erlan­gen steht schon in den Start­lö­chern. Nächs­te Woche — vom 25. bis 30. Juli — fin­det die 23. inter­na­tio­na­le Woche des jun­gen Thea­ters statt. 2013 kon­fron­tiert das Fes­ti­val sein Publi­kum mit Grenz­erfah­run­gen, Gren­zen-Aus­tes­ten, Grenz­über­schrei­tung. 

Das re>flexmagazin wird die­ses Jahr eine Koope­ra­ti­on ein­ge­hen  mit der klei­nen fes­ti­val­ei­ge­nen Zeit­schrift „SPOTS“. Wir wer­den bei­de vom Fes­ti­val berich­ten, online und in Papier­ver­si­on.  Wir laden herz­lich dazu ein, die wäh­rend der Woche ange­reg­ten Dis­kus­sio­nen auf die­sen Sei­ten wei­ter zu füh­ren.

Viel Spaß wünscht Euer re>flex-Team!

 

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