Womit haben wir das verdient?

Pixabay • Public Domain License

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Apple-Nut­zer rei­ben sich ver­wun­dert die Augen, sie trau­en Ohren und Erin­ne­rung nicht mehr: Unter den kürz­lich gekauf­ten Arti­keln fin­det sich seit ges­tern, was, das brand­neue U2-Album? Ein­kaufs-Amne­sie? Nicht doch: Ein Geschenk von Apple, wie es heißt. „I get so many things I don’t deser­ve“, singt Bono gleich im ers­ten Song. Und das trifft es gut. — Womit haben wir das denn ver­dient? Wei­ter­le­sen

(2/6) Das Smartphone als Sinnbild der Epoche

Die Ent­wick­lung von den ers­ten prak­ti­ka­blen Mobil­te­le­fo­nen (die heu­te gern „Faust­keil“ genannt wer­den) zum inter­net­fä­hi­gen, mul­ti­funk­tio­na­len Smart­pho­ne, ver­lief in kaum zehn Jah­ren rasend schnell. Bei­na­he jedes Jahr zele­briert Apple die Vor­stel­lung eines neu­en „revo­lu­tio­nä­ren und magi­schen Objekts“ wie ein reli­giö­ses Ritu­al. Regel­mä­ßig ste­hen die Kun­den Schlan­ge, um zu den Ers­ten zu gehö­ren, die sie besit­zen und benut­zen. Die Lis­te der Pro­duk­te ist lang vom iPod, iPho­ne zum iPad und der Markt ist hart umkämpft. Jedes die­ser Gerä­te ist für einen Benut­zer aus­ge­legt, auf dem Dis­play erscheint eine indi­vi­du­el­le Viel­falt von Optio­nen. Doch eben­so wie die Kathe­dra­len bün­deln sie die Hoff­nun­gen und Heils­ver­spre­chen ihrerund unse­rer Zeit. Wei­ter­le­sen