Fische fallen nicht vom Himmel

Ingolstadt-EndeDesRegens3-JochenKlenkIm Jahr 2039 sieht die Welt nicht viel bes­ser aus. Die Mee­re sind leer gefischt, der Regen will gar nicht mehr auf­hö­ren und alle reden vom Welt­un­ter­gang. Gott oder Wun­der gibt es schein­bar nicht.

Wie ist es also mög­lich, dass ein Fisch vom Him­mel fällt? Gabri­el York hält einen glit­schi­gen Beweis dafür in sei­nen Hän­den und ver­steht die Welt nicht mehr.

Was nach die­sem Abend aller­dings ver­ständ­lich ist: Dass das Stadt­thea­ter Ingol­stadt mit sei­ner Insze­nie­rung von Andrew Bovells „Das Ende des Regens“ den Preis als her­aus­ra­gen­de Gesamt­pro­duk­ti­on erhal­ten hat. Wei­ter­le­sen

Der letzte Vorhang

Von links nach rechts: Michaela Domes, Hartmut Volle

Michae­la Domes, Hart­mut Vol­le

Richard ist ein selbst­ge­rech­ter, altern­der Schau­spie­ler. Er trinkt zuviel, ist ver­bit­tert über das Leben und erfolg­los. Mit sei­ner Art hat er jede Kol­le­gin ver­grault und steht kurz vor dem Aus sei­ner Kar­rie­re.

Die Pro­duk­ti­on, an der er gera­de probt, steht auf Mes­sers Schnei­de. Die ein­zi­ge Per­son, die ihn jetzt noch ret­ten kann, ist Lies. Lies und Richard stan­den 20 Jah­re gemein­sam auf der Büh­ne. Sie haben viel gemein­sam erlebt, eine kur­ze Affä­re war auch dabei.

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag prä­sen­tier­te das Stadt­thea­ter Fürth „Der letz­te Vor­hang“ von Maria Goos anläss­lich der bay­ri­schen Thea­ter­ta­ge. Wei­ter­le­sen

Cyrano de Bergerac – Ein Mantel-und-Degen-Stück mit Finesse

Hof-Cyrano12-KathrinHolighausDurch die Türen des Schau­spiel­hau­ses in Nürn­berg strömt das Publi­kum aus dem ers­ten som­mer­li­chen Abend in Fran­ken seit Wochen in den küh­len Zuschau­er­raum des Thea­ters und somit in das nebel­ver­han­ge­ne Paris des 17. Jahr­hun­derts. Wei­ter­le­sen

Die elektronische Metropolis

Bamberg-EleCity3-ThomasBachmann

Was bedeu­tet Indi­vi­dua­li­tät in Zei­ten der Glo­ba­li­sie­rung? Oder anders for­mu­liert: Wo hat Indi­vi­dua­li­tät noch Platz in einer Welt, in der jeder aus­tausch­bar gewor­den ist?

Eigent­lich ist Bam­berg ja nicht so groß. Es gibt hier auch kei­nen Flug­ha­fen. Aber ver­ste­hen kön­nen wir Falk Rich­ters Bild der durch­or­ga­ni­sier­ten Zeit mitt­ler­wei­le über­all. Und so brach­ten die Schau­spie­ler des E.T.A.-Hoffmann Thea­ters am ver­gan­ge­nen Diens­tag „Elec­tro­nic City“ nach Nürn­berg.


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Charmant-dreckig — „Anton Reiser“

@Jochen Quast: Christian Wincierz, Robert Naumann

@Jochen Quast: Chris­ti­an Win­cierz, Robert Nau­mann

Las­sen Sie uns den all­ge­mei­nen Authen­ti­zi­tät­spor­no hin­ter­fra­gen: „Ich bin ein Arsch­loch, ich bin eine Armee und ich bin wich­tig!“ Inwie­fern ist ein jun­ger Mensch in der Lage, einen geeig­ne­ten Beruf zu fin­den? Mit die­ser Fra­ge beschäf­tigt sich „Anton Rei­ser“. Wie oft erfin­det sich ein jun­ger Mensch neu, um das zu wer­den, was er am Ende doch nicht wird? Wei­ter­le­sen