Bruchstücke aus dem Leben

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Die Netz­fli­cke­rin ist buch­stäb­lich am Boden zer­stört.

Eine Lie­bes­er­klä­rung an die Uner­gründ­lich­keit der Sehn­sucht, eine Lie­bes­er­klä­rung an das Meer“, beschreibt die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen ihr neu­es Stück Bruch­stü­cke auf ihrer Home­page. Am 17. März war Pre­mie­re im Fran­ken­hof­saal. Und ja, es geht um Sehn­sucht. Es geht auch um das Meer. Aber geht es nicht noch um viel mehr? Um die gro­ße Welt und die Schick­sa­le ein­zel­ner, um Bruch­stü­cke aus dem Leben selbst. All das kom­pri­miert auf eine Insze­nie­rung. Die Zuschau­er wer­den 75 Minu­ten lang von einer Wel­le aus fas­zi­nie­ren­den, poe­ti­schen und phi­lo­so­phi­schen Lebens­ge­schich­ten mit­ge­ris­sen. Von Frag­men­ten aus Lebens­ge­schich­ten. Wei­ter­le­sen

Gute, schlechte und halbherzige Wünsche

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Bild: S. Fischer Ver­lag GmbH

 

Es birst ein Jahr und fährt in die Ewig­keit.
Ein Jahr des Todes und dunk­ler Geschi­cke voll,
stürzt es dem vori­gen nach in sein Blut­meer,
räumt es der Zukunft die trost­lo­sen Stät­ten.“

 

So fängt ein Gedicht an, das Erich Müh­sam zum Jah­res­wech­sel 1916/17 geschrie­ben hat. Mit­ten im Ers­ten Welt­krieg. Hun­dert Jah­re ist der Beginn des Krie­ges nun schon her und trotz­dem: Das Gedicht hät­te eben­so gut zum Jah­res­wech­sel 2014/15 ent­stan­den sein kön­nen. Wei­ter­le­sen