Unheimliche Kalenderschätze

TEST II

Meis­ter von San Seve­ri­no, um 1480/82, “Exor­zis­mus einer Beses­se­nen”
(akg-images)

Freun­de des gepfleg­ten Hor­ros auf­ge­passt! Sie berich­ten von Teu­fels­aus­trei­bun­gen, Kome­ten­schau­ern oder Wun­der­ge­bur­ten: Die geschich­ten­er­zäh­len­den Kalen­der aus Nürn­berg. Kommt mit auf eine Zeit­rei­se in die Welt des Hor­rors im Kalen­der­for­mat. Wei­ter­le­sen

Tatort-Wahn: Die Gewohnheit der Deutschen

#tat­ort
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Seit 48 Jah­ren gibt es inzwi­schen den Tat­ort. Er ist die belieb­tes­te Kri­mi­rei­he im deutsch­spra­chi­gen Raum, der König des deut­schen Fern­se­hens sozu­sa­gen. Jeden Sonn­tag­abend ver­sam­meln sich Scha­ren von Deut­schen pünkt­lich um 20:15 Uhr vor den Gerä­ten, um das nächs­te Aben­teu­er der mehr oder weni­ger bekann­ten Kom­mis­sa­re zu ver­fol­gen. Inzwi­schen ver­sucht man sogar, durch kos­ten­lo­se Fran­ken­tat­ort­s­cree­nings Stu­den­ten in die Hör­sä­le zu locken. Mit Erfolg. Aber war­um?

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The internet is dark and full of spoilers!

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Spoi­ler sind seit dem Durch­bruch von Net­flix und Co das neue Schreck­ge­spenst im Inter­net. Vor allem Game-of-Thro­nes-Fans müs­sen spe­zi­el­le Tak­ti­ken ent­wi­ckeln, um die­sen aus­zu­wei­chen.

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Es werde Licht

Max-Planck-Insti­tut für die Phy­sik des Lichts
Bild: Groß

Umgangs­sprach­lich wird ein „hel­ler Kopf“ als beson­ders wacher Geist mit hoher Intel­li­genz bezeich­net. Für Erlan­gen ist die­se Meta­pher durch­aus wört­lich zu neh­men. Am Max-Planck-Insti­tut für die Phy­sik des Lichts for­schen Phy­si­ker an opti­schen Phä­no­me­nen. Die For­schungs­ein­rich­tung bringt den Wis­sen­schafts­stand­ort Erlan­gen damit im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes zum Leuch­ten. Licht aus, Spot an. Wei­ter­le­sen

Internationaler Tag der Migranten

Die Teil­neh­mer zusam­men mit den Work­shop­lei­tern Frau Ben­der und Herr Abboud
Foto: Sina Schrö­der

Kaum ein ande­res The­ma beschäf­tigt der­zeit den poli­ti­schen wie auch den öffent­li­chen Dis­kurs so inten­siv wie die Migra­ti­ons­de­bat­te. Anläss­lich des inter­na­tio­na­len Tages der Migran­ten am 18. Dezem­ber ver­an­stal­te­te das Kul­tur­amt der Stadt Erlan­gen in Koope­ra­ti­on mit der isla­mi­schen Gemein­de einen Schreib­work­shop für jun­ge Geflüch­te­te. Anschlie­ßend wur­den die ent­stan­de­nen Tex­te prä­sen­tiert und vor­ge­tra­gen.

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Weihnachtszauber in Rothenburg ob der Tauber

Der Rothen­bur­ger Weih­nachts­markt.
Foto: Ima­ne El Guen­nouni

Lie­be Weih­nachts­lieb­ha­ber, für Euch mag die Stim­mung rund um Weih­nach­ten nichts Neu­es sein. Für ande­re hin­ge­gen ist das Zau­ber pur. Eras­mus-Stu­die­ren­de aus der gan­zen wei­ten Welt mit den unter­schied­lichs­ten reli­giö­sen, kul­tu­rel­len und eth­ni­schen Back­grounds tauch­ten am ers­ten Advent in eine für sie bis­her unbe­kann­te Sphä­re: Ein Aus­flug zum Rothen­bur­ger Rei­ter­les­markt. Wei­ter­le­sen

Fluchthintergrund – Türkei

Die Aus­stel­lung im Juri­di­cum
Bild: Ima­ne El Guen­nouni

Am 8.11. fan­den im Juri­di­cum zwei inter­es­san­te Vor­trä­ge zum The­ma „Flucht­grün­de von und die recht­li­che Situa­ti­on tür­ki­scher Asyl­su­chen­der“ mit anschlie­ßen­den bri­san­ten Dis­kus­si­ons­bei­trä­gen statt. Dies wur­de im Rah­men der Foto­aus­stel­lung „Flucht­ge­schich­ten aus der Tür­kei“, die im Juri­di­cum besucht wer­den kann, ver­an­stal­tet. Wei­ter­le­sen

Das vergessene Nürnberger Volksbad

Gro­ße Schwimm­hal­le Bild: Anja Groß

Mit­ten am Nürn­ber­ger Plär­rer ver­steckt sich hin­ter dunk­len Gemäu­ern ein altes Juwel der Jugend­stil­kul­tur: das Nürn­ber­ger Volks­bad. Weni­ge Pas­san­ten neh­men wohl das etwas ver­fal­len wir­ken­de Gebäu­de in der Rothen­bur­ger Stra­ße war, hin­ter des­sen Mau­ern sich eine pracht­vol­le Bade­an­stalt des frü­hen 20. Jahr­hun­derts ver­birgt. Ein Blick hin­ter die Kulis­sen.

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Streifzug durch die Erlanger Bücherwelt

ExLibris Erlangen

Buch­hand­lung Ex Libris, Bild: Anja Groß

»Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apo­the­ke, son­dern zu mei­nem Buch­händ­ler«. Die­sen Wor­ten des bekann­ten fran­zö­si­schen Schrift­stel­lers Phil­ip­pe Dji­an möch­te ich mich ger­ne anschlie­ßen. Eine gute Buch­hand­lung ist für mich ein Ort, an dem ich nach neu­en Inspi­ra­tio­nen und span­nen­den Geschich­ten suche. Sie lädt zum Ver­wei­len ein, wäh­rend man sich gedan­ken­ver­sun­ken von Regal zu Regal han­gelt, immer wie­der nach Büchern greift, dar­in blät­tert und dabei die Zeit ver­gisst.

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Eine nahezu ausgestorbene Spezies

Der letzte Zeitungsleser

Bild: Ver­lag Galia­ni Ber­lin

Wer dar­auf ach­tet, fin­det noch das ein oder ande­re Exem­plar einer nahe­zu aus­ge­stor­be­nen Spe­zi­es. Erst kürz­lich fiel mir in einem Café – modern ein­ge­rich­tet mit ecki­gen Sofas und die­sen (lebens-)weisen Sprü­chen an den Wän­den – eine älte­re Dame auf, die Zei­tung las. Der Tisch war voll­stän­dig bedeckt von den über­di­men­sio­na­len, gräu­li­chen Blät­tern die­ser Zei­tung. Neben­bei nipp­te sie an einer Tas­se Kaf­fee. Eine wasch­ech­te Zei­tungs­le­se­rin. Was für eine Sel­ten­heit, gera­de­zu muse­al!
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