Tatort-Wahn: Die Gewohnheit der Deutschen

#tatort
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Seit 48 Jahren gibt es inzwischen den Tatort. Er ist die beliebteste Krimireihe im deutschsprachigen Raum, der König des deutschen Fernsehens sozusagen. Jeden Sonntagabend versammeln sich Scharen von Deutschen pünktlich um 20:15 Uhr vor den Geräten, um das nächste Abenteuer der mehr oder weniger bekannten Kommissare zu verfolgen. Inzwischen versucht man sogar, durch kostenlose Frankentatortscreenings Studenten in die Hörsäle zu locken. Mit Erfolg. Aber warum?

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The internet is dark and full of spoilers!

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Spoiler sind seit dem Durchbruch von Netflix und Co das neue Schreckgespenst im Internet. Vor allem Game-of-Thrones-Fans müssen spezielle Taktiken entwickeln, um diesen auszuweichen.

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Es werde Licht

Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts
Bild: Groß

Umgangssprachlich wird ein „heller Kopf“ als besonders wacher Geist mit hoher Intelligenz bezeichnet. Für Erlangen ist diese Metapher durchaus wörtlich zu nehmen. Am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts forschen Physiker an optischen Phänomenen. Die Forschungseinrichtung bringt den Wissenschaftsstandort Erlangen damit im wahrsten Sinne des Wortes zum Leuchten. Licht aus, Spot an. Weiterlesen

Internationaler Tag der Migranten

Die Teilnehmer zusammen mit den Workshopleitern Frau Bender und Herr Abboud
Foto: Sina Schröder

Kaum ein anderes Thema beschäftigt derzeit den politischen wie auch den öffentlichen Diskurs so intensiv wie die Migrationsdebatte. Anlässlich des internationalen Tages der Migranten am 18. Dezember veranstaltete das Kulturamt der Stadt Erlangen in Kooperation mit der islamischen Gemeinde einen Schreibworkshop für junge Geflüchtete. Anschließend wurden die entstandenen Texte präsentiert und vorgetragen.

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Weihnachtszauber in Rothenburg ob der Tauber

Der Rothenburger Weihnachtsmarkt.
Foto: Imane El Guennouni

Liebe Weihnachtsliebhaber, für Euch mag die Stimmung rund um Weihnachten nichts Neues sein. Für andere hingegen ist das Zauber pur. Erasmus-Studierende aus der ganzen weiten Welt mit den unterschiedlichsten religiösen, kulturellen und ethnischen Backgrounds tauchten am ersten Advent in eine für sie bisher unbekannte Sphäre: Ein Ausflug zum Rothenburger Reiterlesmarkt. Weiterlesen

Fluchthintergrund – Türkei

Die Ausstellung im Juridicum
Bild: Imane El Guennouni

Am 8.11. fanden im Juridicum zwei interessante Vorträge zum Thema „Fluchtgründe von und die rechtliche Situation türkischer Asylsuchender“ mit anschließenden brisanten Diskussionsbeiträgen statt. Dies wurde im Rahmen der Fotoausstellung „Fluchtgeschichten aus der Türkei“, die im Juridicum besucht werden kann, veranstaltet. Weiterlesen

Das vergessene Nürnberger Volksbad

Große Schwimmhalle Bild: Anja Groß

Mitten am Nürnberger Plärrer versteckt sich hinter dunklen Gemäuern ein altes Juwel der Jugendstilkultur: das Nürnberger Volksbad. Wenige Passanten nehmen wohl das etwas verfallen wirkende Gebäude in der Rothenburger Straße war, hinter dessen Mauern sich eine prachtvolle Badeanstalt des frühen 20. Jahrhunderts verbirgt. Ein Blick hinter die Kulissen.

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Streifzug durch die Erlanger Bücherwelt

ExLibris Erlangen

Buchhandlung Ex Libris, Bild: Anja Groß

»Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler«. Diesen Worten des bekannten französischen Schriftstellers Philippe Djian möchte ich mich gerne anschließen. Eine gute Buchhandlung ist für mich ein Ort, an dem ich nach neuen Inspirationen und spannenden Geschichten suche. Sie lädt zum Verweilen ein, während man sich gedankenversunken von Regal zu Regal hangelt, immer wieder nach Büchern greift, darin blättert und dabei die Zeit vergisst.

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Eine nahezu ausgestorbene Spezies

Der letzte Zeitungsleser

Bild: Verlag Galiani Berlin

Wer darauf achtet, findet noch das ein oder andere Exemplar einer nahezu ausgestorbenen Spezies. Erst kürzlich fiel mir in einem Café – modern eingerichtet mit eckigen Sofas und diesen (lebens-)weisen Sprüchen an den Wänden – eine ältere Dame auf, die Zeitung las. Der Tisch war vollständig bedeckt von den überdimensionalen, gräulichen Blättern dieser Zeitung. Nebenbei nippte sie an einer Tasse Kaffee. Eine waschechte Zeitungsleserin. Was für eine Seltenheit, geradezu museal!
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Monster ex machina

Leben aus dem Glas? Nicht mit Igor!

Leben aus dem Glas? Nicht mit Igor (Daniel Radcliffe)! Bild: Fox

Eine vorlagengetreue Literaturverfilmung hat bei Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn niemand erwartet. Doch Regisseur Paul McGuigan schafft es, Mary Shelleys Roman komplett auf den Kopf zu stellen. Das schlimmste Monster ist bei ihm weder die aus Leichenteilen zusammengestückelte Kreatur noch ihr Schöpfer – sondern die Technik. Damit macht er seinen Film zum politischen Statement. Keine gute Idee. Weiterlesen