Aktuell im Kunstpalais Erlangen

Frau Deiss bei der Ausstellungseröffnungsrede Bild: Anna Levandovska

Frau Deiss bei der Ausstellungseröffnungsrede
Bild: Anna Levandovska

Fotografie und Malerei, zwei Künstler stellen aus. Der eine spielt mit der Wahrnehmung  und fordert die Erinnerungskünste der Betrachter, der andere lädt zu immer neuen Betrachtungsweisen der vergangenen DDR ein. Also hereinspaziert ins Kunstpalais Erlangen!

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Passion. Fan-Verhalten und Kunst

50.000.000 CAN’T BE WRONG, 2006, Experimental Video, Courtesy of the artist  Susanne Bürner

50.000.000 CAN’T BE WRONG, 2006, Experimental Video, Courtesy of the artist Susanne Bürner

Wie sah das Fan-Verhalten eigentlich vor Facebook, Twitter und Co aus? Wer diese Frage beantwortet haben möchte, dem sei die aktuelle Ausstellung des Kunsthaus Nürnberg mit dem Titel „Passion. Fan-Verhalten und Kunst“ (17.12.2015-14.02.2016) im KunstKulturQuatier empfohlen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Fan-Verhalten im Bereich der Rockmusik. Weiterlesen

kultur>kolumne: Hangover eines Straßenschilds

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Abstrakte Kunst…

Die wirklich wertvollen Kunstwerke findet man oft am Straßenrand. Als Beweis habe ich ein Bild von dem Bild gemacht, das eine Mischung aus Expressionismus und Futurismus ist. Wie es dazu kam, dass ein Straßenschild zum Kunstwerk wurde, erzählt der Betroffene am besten selbst:
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Flüchtlingen etwas Schönes gönnen

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Die Leiterin der KulturTafel Erlangen: Juliane Siegel.

Gerade jetzt, in Zeiten, in denen viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen, wird häufig über neues, ehrenamtliches Engagement berichtet: Über Begrüßungen an Bahnhöfen, über Versorgung mit dem Allernötigsten. All diese Menschen zeigen damit, dass Flüchtlinge in Deutschland willkommen sind. Aber es gibt auch ehrenamtliches Engagement, das nicht gerade erst entstanden ist, sondern sich über Jahre entwickelt hat. Auch diese Arbeit verdient Respekt und Anerkennung. Die KulturTafel Erlangen ist ein solches Projekt. Sie ermöglicht Bedürftigen den Zugang zu Kultur. Weiterlesen

Amoklauf und Weiher – eine Fotoausstellung

In einer Ausstellung wollte Beate Grötsch Fotografien fränkischer Weiher zeigen. Dann kam der Amoklauf in Ansbach dazwischen. Sie entschied sich, auch dieses Thema in Bildern zu verarbeiten. An einem Freitag, 14 Tage nach der Tat.

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Jan Albers: cOlOny cOlOr

Jan Albers."brasilpowDer-upanDDownDiamonDDust".2013 (zur Verfügung gestellt durch Kunstpalais erlangen)

Jan Albers.“brasilpowDer-upanDDownDiamonDDust“.2013
(zur Verfügung gestellt durch Kunstpalais Erlangen)

Der in Namibia aufgewachsene und in Düsseldorf tätige deutsche Künstler Jan Albers präsentiert nach seinen Ausstellungen in Düsseldorf (VAN HORN, solo-exhibition) und Hamburg („Small Is Beautiful“, Drawing Room) nun in Erlangen seine Arbeiten dem öffentlichen Publikum.

Albers Werke zeigen seine Suche und das Bestreben, bestehenden Kunstgattungen etwas Neues und Unerwartetes hinzufügen zu wollen. Er stellt dem Besucher nicht nur unterschiedlichste Materialien vor, sondern bearbeitet diese mit ausgewählten Techniken, die den Betrachter innehalten lassen. Man möchte intensiver hinschauen. Struktur und Farbe sowie deren Modifikationen scheinen fast einem Tanz zwischen zwei Personen zu ähneln. Doch der Künstler beendet Weiterlesen

Das Schicksal scheint eine Frau zu sein

IMG_8208Buchrezension: „meine trauer traut sich was!“ von Andrea Riedinger

Das Schicksal scheint eine Frau zu sein. Eine zickige, unberechenbare. Eine, die schreit: „Nimm mich endlich wahr! Ich bin hier!“ Und dem provozierend hinzufügt: „Du kannst vor mir nicht weglaufen!“

Stimmt, man kann nicht weglaufen. Selbst wenn man sehr schnell rennt. Aber man kann reden, sich die radikale Freiheit nehmen laut zu schreien oder man kann leise traurig sein. Man kann sich ein kleines Glück schaffen und weinend lachen. Die Journalistin Andrea Riedinger zeigt Weiterlesen

Aus Liebe

Aus Liebe

Szenen aus dem Familienleben; Foto: Jutta Missbach

Normaler Familienalltag: Der Vater arbeitet im Parlament, die Mutter ist Hausfrau und kümmert sich um Töchterchen Flora. Die Ehe ist zerrüttet und steht kurz vor der Scheidung. Nichts Ungewöhnliches. Doch Mutter und Tochter liegen eines Tages mit der Hacke erschlagen in ihrer eigenen Wohnung. Der Mörder? Der Vater. Das einzige Motiv, das er für seine grausame Tat nennt: „Aus Liebe.“ Weiterlesen

kultur>kolumne: Kunst oder Einkaufswagen?

20150614_170447Alles, was in einem Kunstmuseum steht, ist Kunst. Alles? Hier scheiden sich die Geister. So mancher Künstler hat schon die bedeutendsten Interpretationen für etwas gefunden, das andere für Müll halten. Buchstäblich. Es ist kein Einzelfall, dass eine Putzfrau ein Kunstwerk weggewischt oder weggeworfen hat. Der Schaden: Unermesslich. Kunst ist eine Frage des Betrachtens. So gesehen kann einem Kunst jederzeit und überall begegnen: Beim Friseur, auf der Arbeit, beim Einkaufen. Oder beim Spazierengehen, wo ein Einkaufswagen auf der Wiese steht.

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