Alles nur Show

Barnum (Hugh Jackman) und seine „Freaks“
Bild: Fox

In seiner ersten Regie-Arbeit versucht sich Spezialeffekt-Experte Michael Gracey an einem echten Drahtseilakt. Greatest Showman will einerseits eine dramatische Außenseiter-Geschichte über gesellschaftliche Randfiguren sein, andererseits ein möglichst massentaugliches Wohlfühl-Musical. Letztendlich klappt beides nicht wirklich. Weiterlesen

Laserblick und Superfürze

South Park wartet auf einen neuen Helden
Bild: Ubisoft

Superkräfte, Krebsmenschen und eine große Verschwörung – in The Fractured But Whole, dem zweiten South Park-Videospiel ist wieder einiges los im beschaulichen Bergstädtchen. Zum Glück finden die South Park-Macher zwischen unzähligen Insiderwitzen und Anspielungen  auch noch Zeit eine kurzweilige Geschichte zu erzählen.
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Einmal Jenseits und zurück

Stirbt für die Forschung: Courtney (Ellen Page) Bild: Sony

Im Reboot des 1990er-Kultfilms schickt Verblendung-Regisseur Niels Arden Oplev Ellen Page als übereifrige Medizinstudentin für einen Kurzbesuch ins Jenseits. Nach einem atmosphärischen Anfang verstrickt sich sein Flatliners dabei leider immer mehr in billige Horror-Klischees. Übrig bleibt ein Film, der weder Sci-Fi-Thriller-Fans noch Horror-Freunde umhauen dürfte. Weiterlesen

Kennst du den schon vom Comedian, dessen Freundin im Koma liegt?

Kumail (Kumail Nanjiani) und Emily (Zoe Kazan) kommen sich näher   Bild: Weltkino

Kumail Nanjiani wagt sich mit The Big Sick an ein schräges Experiment: Der Comedian und Schauspieler inszeniert die dramatische Geschichte wie er seine Ehefrau kennen lernte – mit einer anderen Frau an seiner Seite. Dabei gelingt ihm eine mühelose Balance zwischen Drama und Situationskomik, die am dramatischsten wird, wenn es auf die Standup-Bühne geht.
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Im Universum der moralischen Grautöne

Bild: FOX

Ed Mercer (Seth MacFarlane, Mitte) samt Crew Bild: FOX

Große Themen, moralische Dilemma und offene Enden – Seth MacFarlane gibt sich als frischgebackener Raumschiff-captain unerwartet ernsthaft. Der Family Guy-Schöpfer macht schnell klar, dass die Welt von The Orville keinen Platz für seinen üblichen Nonsens-Humor hat. Das mag manchen Fan ärgern – der Serie tut es aber sehr gut und macht The Orville zum Sci-Fi-Geheimtipp des Jahres. Weiterlesen

Der Clown aus dem Kanal

Bild: Warner Bros.

Schluss mit lustig: Pennywise (Bill Skarsgård)
Bild: Warner Bros.

Vor 30 Jahren lieferte Stephen King mit Es einen Meilenstein der Horror-Literatur. Regisseur Andy Muschietti stand vor der Aufgabe den 1500-seitigen Monster-Roman auf zwei Kinofilme herunterzukürzen – und schnitt ausgerechnet die komplexen Charaktere heraus. Übrig bleibt ein durchschnittlicher Horror-Schocker mit guten Effekten und deutlich zu vielen Figuren.
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Meuterei der Monster

Bild: Panini

Willkommen in Cthulhus schönen neuen Welt Bild: Panini

Im letzten Band seiner Providence-Lovecraft-Bücher enthüllt Comic-Legende Alan Moore warum die Welt untergehen wird: Es gibt einfach zu viele Lovecraft-Bücher! Was wie die schlechteste Verkaufsmasche aller Zeiten klingt, ist nur eine von vielen augenzwinkernden Ausflügen auf die Meta-Ebenen in diesem immer konfuseren Universum. Spannend bleibt es trotzdem.
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Farben, Explosionen und ein bisschen Völkermord

spykids in Space

Spy Kids in Space: Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne)     Bild: Universum

Vor 20 Jahren landete Regisseur Luc Besson mit Das fünfte Element einen Sci-Fi-Kulthit. Bei Valerian – Die Stadt der tausend Planeten jagt er jetzt ein anderes Superwesen durchs Universum. Die Optik ist so überdreht wie damals, die Botschaft so simpel-kitschig wie immer – trotzdem ist Valerian der schlechtere Film. Das liegt vor allem am Ton. Aber nicht nur. Weiterlesen

Superheld als Praktikum

dreht eine runde Bild: Disney

Spider-Man und Iron Man drehen eine Runde Bild: Disney

In seinem Versuch jede Zielgruppe abzudecken nimmt das munter weiter expandierende Marvel Cinematic Universe jetzt die Generation Selfie ins Visier. Regisseur Jon Watts liefert mit Spider-Man: Homecoming einen erfrischend unaufgeregten Superheldenfilm aus der Teenagerperspektive. – Der tatsächlich einige seiner Vorgänger alt aussehen lässt.
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Einer geht noch

Bild:

Kai (Moritz Bleibtreu, links) und Stefan (Lucas Gregorowicz) hängen rum Bild: Wild Bunch

Vor 16 Jahren entwickelte sich Lammbock überraschend zum Kultfilm. Mit Lommbock knüpft Regisseur und Drehbuchautor Christian Zübert nahtlos an seine Provinz-Kiffer-Komödie an. Nicht alle Gags zünden und die Handlung ist eigentlich nicht der Rede wert, doch ihm gelingt woran so viele Fortsetzungen scheitern: Ein Film, der es locker mit Teil 1 aufnehmen kann – und auch ohne Drogen Spaß macht. Weiterlesen