Politik im Pantherkostüm

Pan­ther-Prinz T’Chal­la (Chad­wick Bose­man)    Bild: Dis­ney

Nach sei­nem ful­mi­nan­ten Auf­tritt in Civil War bekommt Black Pan­ther einen eige­nen Film. Und das gera­de recht­zei­tig: In sei­nem geheim­nis­vol­len Hei­mat­land braut sich ein Krieg zusam­men, den nur der Pan­ther schlich­ten kann. Regis­seur Ryan Coog­ler hat sicht­lich Spaß mit den Ide­en der Comic­vor­la­ge — auch wenn er sich nicht immer ent­schei­den kann, wel­che Geschich­te er gera­de erzäh­len will. Wei­ter­le­sen

Alles nur Show

Bar­num (Hugh Jack­man) und sei­ne „Freaks“
Bild: Fox

In sei­ner ers­ten Regie-Arbeit ver­sucht sich Spe­zi­al­ef­fekt-Exper­te Micha­el Gracey an einem ech­ten Draht­seil­akt. Grea­test Show­man will einer­seits eine dra­ma­ti­sche Außen­sei­ter-Geschich­te über gesell­schaft­li­che Rand­fi­gu­ren sein, ande­rer­seits ein mög­lichst mas­sen­taug­li­ches Wohl­fühl-Musi­cal. Letzt­end­lich klappt bei­des nicht wirk­lich. Wei­ter­le­sen

Laserblick und Superfürze

South Park war­tet auf einen neu­en Hel­den
Bild: Ubi­soft

Super­kräf­te, Krebs­men­schen und eine gro­ße Ver­schwö­rung — in The Frac­tu­red But Who­le, dem zwei­ten South Park-Video­spiel ist wie­der eini­ges los im beschau­li­chen Berg­städt­chen. Zum Glück fin­den die South Park-Macher zwi­schen unzäh­li­gen Insi­der­wit­zen und Anspie­lun­gen  auch noch Zeit eine kurz­wei­li­ge Geschich­te zu erzäh­len.
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Einmal Jenseits und zurück

Stirbt für die For­schung: Court­ney (Ellen Page) Bild: Sony

Im Reboot des 1990er-Kult­films schickt Ver­blen­dung-Regis­seur Niels Arden Oplev Ellen Page als über­eif­ri­ge Medi­zin­stu­den­tin für einen Kurz­be­such ins Jen­seits. Nach einem atmo­sphä­ri­schen Anfang ver­strickt sich sein Flat­li­ners dabei lei­der immer mehr in bil­li­ge Hor­ror-Kli­schees. Übrig bleibt ein Film, der weder Sci-Fi-Thril­ler-Fans noch Hor­ror-Freun­de umhau­en dürf­te. Wei­ter­le­sen

Kennst du den schon vom Comedian, dessen Freundin im Koma liegt?

Kumail (Kumail Nan­jia­ni) und Emi­ly (Zoe Kazan) kom­men sich näher   Bild: Welt­ki­no

Kumail Nan­jia­ni wagt sich mit The Big Sick an ein schrä­ges Expe­ri­ment: Der Come­di­an und Schau­spie­ler insze­niert die dra­ma­ti­sche Geschich­te wie er sei­ne Ehe­frau ken­nen lern­te – mit einer ande­ren Frau an sei­ner Sei­te. Dabei gelingt ihm eine mühe­lo­se Balan­ce zwi­schen Dra­ma und Situa­ti­ons­ko­mik, die am dra­ma­tischs­ten wird, wenn es auf die Stan­dup-Büh­ne geht.
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Im Universum der moralischen Grautöne

Bild: FOX

Ed Mer­cer (Seth Mac­Far­la­ne, Mit­te) samt Crew Bild: FOX

Gro­ße The­men, mora­li­sche Dilem­ma und offe­ne Enden – Seth Mac­Far­la­ne gibt sich als frisch­ge­ba­cke­ner Raum­schiff-cap­tain uner­war­tet ernst­haft. Der Fami­ly Guy-Schöp­fer macht schnell klar, dass die Welt von The Orvil­le kei­nen Platz für sei­nen übli­chen Non­sens-Humor hat. Das mag man­chen Fan ärgern — der Serie tut es aber sehr gut und macht The Orvil­le zum Sci-Fi-Geheim­tipp des Jah­res. Wei­ter­le­sen

Der Clown aus dem Kanal

Bild: Warner Bros.

Schluss mit lus­tig: Pen­ny­wi­se (Bill Skars­gård)
Bild: War­ner Bros.

Vor 30 Jah­ren lie­fer­te Ste­phen King mit Es einen Mei­len­stein der Hor­ror-Lite­ra­tur. Regis­seur Andy Muschiet­ti stand vor der Auf­ga­be den 1500-sei­ti­gen Mons­ter-Roman auf zwei Kino­fil­me her­un­ter­zu­kür­zen — und schnitt aus­ge­rech­net die kom­ple­xen Cha­rak­te­re her­aus. Übrig bleibt ein durch­schnitt­li­cher Hor­ror-Scho­cker mit guten Effek­ten und deut­lich zu vie­len Figu­ren.
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Meuterei der Monster

Bild: Panini

Will­kom­men in Cthul­hus schö­nen neu­en Welt Bild: Pani­ni

Im letz­ten Band sei­ner Pro­vi­dence-Love­craft-Bücher ent­hüllt Comic-Legen­de Alan Moo­re war­um die Welt unter­ge­hen wird: Es gibt ein­fach zu vie­le Love­craft-Bücher! Was wie die schlech­tes­te Ver­kaufs­ma­sche aller Zei­ten klingt, ist nur eine von vie­len augen­zwin­kern­den Aus­flü­gen auf die Meta-Ebe­nen in die­sem immer kon­fu­se­ren Uni­ver­sum. Span­nend bleibt es trotz­dem.
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Farben, Explosionen und ein bisschen Völkermord

spykids in Space

Spy Kids in Space: Vale­ri­an (Dane DeHa­an) und Lau­re­li­ne (Cara Dele­ving­ne)     Bild: Uni­ver­sum

Vor 20 Jah­ren lan­de­te Regis­seur Luc Bes­son mit Das fünf­te Ele­ment einen Sci-Fi-Kult­hit. Bei Vale­ri­an — Die Stadt der tau­send Pla­ne­ten jagt er jetzt ein ande­res Super­we­sen durchs Uni­ver­sum. Die Optik ist so über­dreht wie damals, die Bot­schaft so sim­pel-kit­schig wie immer — trotz­dem ist Vale­ri­an der schlech­te­re Film. Das liegt vor allem am Ton. Aber nicht nur. Wei­ter­le­sen

Superheld als Praktikum

dreht eine runde Bild: Disney

Spi­der-Man und Iron Man dre­hen eine Run­de Bild: Dis­ney

In sei­nem Ver­such jede Ziel­grup­pe abzu­de­cken nimmt das mun­ter wei­ter expan­die­ren­de Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se jetzt die Genera­ti­on Sel­fie ins Visier. Regis­seur Jon Watts lie­fert mit Spi­der-Man: Home­co­m­ing einen erfri­schend unauf­ge­reg­ten Super­hel­den­film aus der Teen­ager­per­spek­ti­ve. — Der tat­säch­lich eini­ge sei­ner Vor­gän­ger alt aus­se­hen lässt.
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