Glaube, Liebe, Hoffnung — und Krieg

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Bild: Gri­ot Hör­buch­ver­lag

Krie­ge, Kämp­fe und Atten­ta­te im Namen der Reli­gi­on wer­den nicht weni­ger. Wie könn­te man die Grä­ben zwi­schen den Men­schen über­win­den? Muss man Reli­gio­nen dafür abschaf­fen? Der Gri­ot Hör­buch­ver­lag zeigt mit der Neu­erschei­nung Tanz Jeru­sa­lem! Unse­re Lie­der auf dei­nen Lip­pen einen fried­li­chen Weg. „Manch­mal gelingt es, Erz­fein­de zu ver­söh­nen, und dafür bedarf es vie­ler, vie­ler kleins­ter Schrit­te“, sagt der Gitar­rist Claus Schmidt.
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Buntes Theater für Kinder

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Aschen­put­tel umringt von Stief­schwes­ter, Stief­mut­ter, Knecht und Magd. Bild: Thea­ter Libe­ri.

Unter allen Mär­chen ist „Aschen­put­tel“ eines der welt­weit bekann­tes­ten. Wie oft und auf wie vie­le Arten wur­de die Geschich­te schon ver­filmt, ver­tont, erzählt? Das Thea­ter Libe­ri aus Bochum ist gera­de mit einer Ver­si­on des Mär­chens auf Tour, die sich spe­zi­ell an Kin­der rich­tet. Abge­hack­te Fuß­ze­hen und Fer­sen kom­men dar­in nicht vor, dafür eine net­te Stief­schwes­ter und ein coo­ler König.
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Konfrontation im Theatercafé

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Ein Mann, gespielt von drei­en: (v. li.) Her­mann Gro­ße-Berg, Charles P. Camp­bell, Ralph Jung. Bild: © Jochen Quast.

Das Erlan­ger Thea­ter­ca­fé als Spiel­ort ist eine sehr gute Idee. Gut und wir­kungs­voll. Die Auf­füh­rung von „Viel gut essen“ ereig­net sich näm­lich mit­ten unter den Zuschau­ern (oder soll­te man bes­ser sagen: Café-Besu­chern?). Eini­ge waren schon zum Essen hier, bevor die Vor­stel­lung begon­nen hat. Vie­le trin­ken ein Glas Wein oder einen Kaf­fee. Men­schen­mas­sen pas­sen ohne­hin nicht in den Raum. Es ist also eine gemüt­li­che Atmo­sphä­re unter Kurz­zeit-Lebens­ab­schnitts-Bekann­ten.

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Eine nahezu ausgestorbene Spezies

Der letzte Zeitungsleser

Bild: Ver­lag Galia­ni Ber­lin

Wer dar­auf ach­tet, fin­det noch das ein oder ande­re Exem­plar einer nahe­zu aus­ge­stor­be­nen Spe­zi­es. Erst kürz­lich fiel mir in einem Café – modern ein­ge­rich­tet mit ecki­gen Sofas und die­sen (lebens-)weisen Sprü­chen an den Wän­den – eine älte­re Dame auf, die Zei­tung las. Der Tisch war voll­stän­dig bedeckt von den über­di­men­sio­na­len, gräu­li­chen Blät­tern die­ser Zei­tung. Neben­bei nipp­te sie an einer Tas­se Kaf­fee. Eine wasch­ech­te Zei­tungs­le­se­rin. Was für eine Sel­ten­heit, gera­de­zu muse­al!
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kultur>kolumne: Möbliertes Zimmer in Top-Lage

Reflex WerbungSemes­ter­be­ginn. Du suchst eine Woh­nung oder kannst dich noch genau erin­nern, wie schwie­rig die Woh­nungs­su­che in Erlan­gen ist? Unzäh­li­ge WG-Ange­bo­te durch­le­sen, dar­auf ant­wor­ten, Woh­nun­gen besich­ti­gen und am Ende doch Absa­gen bekom­men? Dann lies‘ doch mal unser stil­ech­tes WG-Ange­bot durch – wir suchen nur kei­nen neu­en Mit­be­woh­ner, son­dern neue Mit­ge­stal­ter: Wei­ter­le­sen

Musik wie ein leiser Regenschauer

Chad Lawson

Foto: Josh Gole­man.

Er betritt den Raum, als wäre es sein Wohn­zim­mer, als sei er auf dem Weg zur Couch. Chad Law­son schlen­dert ent­spannt an den Zuschau­ern vor­bei, in der Hand eine Fla­sche Bier mit Bügel­ver­schluss. Das Kla­vier steht mit­ten im E‑Werk-Saal, das Publi­kum sitzt im Halb­kreis rund­her­um. Chad Law­son, das mer­ken alle schnell, ist ein Künst­ler zum Anfas­sen. Er ver­brei­tet eine Fühlt-euch-wie-Zuhau­se-Atmo­sphä­re. Es scheint kein stei­fes Klas­sik-Kon­zert zu sein. Nein, jeder darf auf­ste­hen, wenn ihm danach ist, sich einen Drink holen, alles kein Pro­blem.

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Donald Trumps Sommernachtstraum

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Die Schau­spie­ler kom­men dem Publi­kum nahe. Bild: Patri­cia Ach­ter.

Shake­speare hat sei­ne Komö­die Ein Som­mer­nachts­traum mit einer guten Por­ti­on Humor gewürzt. Aus die­ser Vor­la­ge hat die Drau­ßen-Thea­ter Com­pa­gnie Die Alleee! eine Insze­nie­rung gemacht, die mit eige­nen humor­vol­len Ide­en durch­zo­gen ist. Die stu­den­ti­schen Schau­spie­ler und die Lei­ter Jan-Felix Chu­dar­ski und Andra-Maria Jebe­le­an haben sicht­lich Spaß an dem Pro­jekt.
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Zuckerbrot und Peitsche – buchstäblich

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Bild: Mile Cind­ric / Muse­ums­stif­tung Post und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on

No pain no game“ heißt die inter­ak­ti­ve Aus­stel­lung, die bis zum 25. Sep­tem­ber im Muse­um für Kom­mu­ni­ka­ti­on Nürn­berg zu sehen ist. Wenn „Schmerz“ und „inter­ak­tiv“ in einem Satz vor­kom­men, klingt das abschre­ckend. Erlebt man dort die Schmer­zen eines Ego-Shoo­ters am eige­nen Leib? Will man in die­se Aus­stel­lung wirk­lich gehen?
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kultur>kolumne: An die Nachwelt

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Was auch immer das sein soll… Bild: Patri­cia Ach­ter

Es pas­sie­ren schlim­me Din­ge in der Welt, ich weiß: Die Bri­ten ver­las­sen die EU – der Krieg in Syri­en – Eng­land wird von Island im EM-Ach­tel­fi­na­le geschla­gen. Alles wei­te­re Schreck­li­che über­las­se ich der Fan­ta­sie jedes ein­zel­nen. Ich schrei­be lie­ber über etwas, was ich per­sön­lich schlimm fin­de: Lap­tops in Vor­le­sun­gen.
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Wer hat Angst vor…was genau?

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Das Fes­ti­val-Zen­trum kurz vor den Dis­kus­si­ons­run­den. Bild: Patri­cia Ach­ter.

Ein neu­es Dis­kus­si­ons­for­mat ist beim dies­jäh­ri­gen Are­na-Fes­ti­val aus­pro­biert wor­den. In klei­nen Grup­pen konn­ten die Teil­neh­mer mit Exper­ten über Angst reden. Wel­che Gesprä­che dabei ent­stan­den sind? Das ver­ra­ten eini­ge namen- und zusam­men­hang­lo­se Gesprächs­fet­zen:
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