Das ARENA-Festival ruft und re>flex ist mit dabei!

ARENA... der jungen Künste

Es ist wie­der soweit: Das Team des „ARENA…der jun­gen Küns­te“ — Fes­ti­vals in Erlan­gen steht schon in den Start­lö­chern. Nächs­te Woche — vom 25. bis 30. Juli — fin­det die 23. inter­na­tio­na­le Woche des jun­gen Thea­ters statt. 2013 kon­fron­tiert das Fes­ti­val sein Publi­kum mit Grenz­erfah­run­gen, Gren­zen-Aus­tes­ten, Grenz­über­schrei­tung. 

Das re>flexmagazin wird die­ses Jahr eine Koope­ra­ti­on ein­ge­hen  mit der klei­nen fes­ti­val­ei­ge­nen Zeit­schrift „SPOTS“. Wir wer­den bei­de vom Fes­ti­val berich­ten, online und in Papier­ver­si­on.  Wir laden herz­lich dazu ein, die wäh­rend der Woche ange­reg­ten Dis­kus­sio­nen auf die­sen Sei­ten wei­ter zu füh­ren.

Viel Spaß wünscht Euer re>flex-Team!

 

Wei­ter­le­sen

Träume bittersüß

Alptraumfiguren des Karl NimeniAlles scheint so wie immer: Vie­le Leu­te ste­hen an der Haupt­stra­ße, dabei ist es ein­ein­halb Stun­den spä­ter als sonst: um halb zwölf erst begin­nen die „Alp­traum­fi­gu­ren“ des inter­dis­zi­pli­nä­ren For­schungs­kol­legs Karl Nime­ni. Doch als man den Raum ein­taucht, brei­tet sich Betre­ten­heit aus. Grund:

Wei­ter­le­sen

Lehre über das blaue Schwein

Unserdeutsch von Nicola Unger und Yvette CoetzeeNor­ma­ler­wei­se ist Geschich­te ja immer schon vor­bei. Was man dazu in der Schu­le lernt, bleibt undeut­lich, unvor­stell­bar. An die­sem Abend brin­gen Nico­la Unger und Yvet­te Coe­tzee deut­sche Geschich­te in die Köp­fe zurück. Einen Teil, den wohl die wenigs­ten in der Schu­le gelernt haben: wer hat­te neben Eng­lisch, Fran­zö­sisch und Latein schon Unser­deutsch auf dem Stun­den­plan? Wei­ter­le­sen

Dunkler Blick in die Ferne

Pilz Bruno "Lacrimosa"

Lacri­mo­sa von Bru­no Pilz

Im dunk­len, muf­fi­gen Kel­ler eine Couch. Der Künst­ler bit­tet ein­zu­tre­ten. Was unheim­lich anmu­tet, wird im fröh­lich-locke­ren Gespräch mit Bru­no Pilz ent­kräf­tet. Er bit­tet, Platz zu neh­men, auf die­ser Couch, und drückt einem der bei­den Zuschau­er eine Fern­be­die­nung in die Hand. „Jetzt umarmt euch mal, setzt euch mal eng neben­ein­an­der, dann geht’s auch schon los.“ Das Licht geht aus. Wei­ter­le­sen

Tanz mit der Baggerfigur

Compagnie Beau GesteWie viel Maschi­ne steckt im Men­schen? Wie mensch­lich sind Maschi­nen? Sie begeg­nen uns über­all und sind schon so all­täg­lich, dass wir sie nicht als Bedro­hung erle­ben, viel­mehr kön­nen wir nicht mehr ohne sie aus­kom­men. Was wären wir ohne Auf­zug, Geld­au­to­ma­ten, Kas­se im Super­markt? Wie man künst­le­risch die Bezie­hung von Mensch und Maschi­ne dar­stel­len kann, Wei­ter­le­sen

Geschädigter der Wirklichkeit

Nicholas Wirsz

Nicho­las Wirsz

Woy­zeck im Expe­ri­men­tier­thea­ter

Ein jun­ger Mann, der mit dem Leben hadert. Frau und Kind, doch irgend­wie geht alles nicht zusam­men. Er setzt sich als Pro­band Ver­su­chen aus, die ihn kör­per­lich schä­di­gen, sein Kopf ist längst ange­schla­gen.

Der Stoff ist zeit­los, mehr­fach behan­delt, auch von Georg Büch­ner.

Woy­zeck wird auf­ge­führt, vier Stu­den­ten der FAU ver­la­gern ihn in die heu­ti­ge Zeit der sozia­len Netz­wer­ke und gesell­schaft­li­chen Gefah­ren.

Kann er ent­kom­men, oder ist er für immer gefan­gen im Stru­del der Exis­tenz? Nicho­las Wirsz ver­kör­pert den Haupt­dar­stel­ler in der media­len Insze­nie­rung, mit Lukas Wil­de, unter der Regie von Pia Lub­ig. Dra­ma­tur­gie und Büh­ne: Julia Som­mer­feld. Die bei­den haben schon in der Grup­pe zeiT­raum: Post beim ARE­NA-Fes­ti­val zusam­men­ge­ar­bei­tet und prä­sen­tier­ten auch eine Auf­füh­rung ohne den Fes­ti­val-Rah­men. Woy­zeck hat das Poten­zi­al, eben­so gesell­schafts­kri­tisch zu wer­den wie ihre letz­ten Arbei­ten.

Woy­zeck, am 16./17.04.2o13, jeweils 20:00 Uhr
im Expe­ri­men­tier­thea­ter

Johan­na Meyr

Wenigstens die Gedanken sind frei

CAMP: The Boat Modes, 2013.

CAMP: The Boat Modes, 2013.

Ein Han­dy mit Kame­ra – mehr braucht man heut­zu­ta­ge nicht mehr, um Kunst zu machen. Oder war es Poli­tik? Die­se bei­den Maxi­men grei­fen inein­an­der in der neu­en Aus­stel­lung des Kunst­pa­lais. ‚Frei­heit’ ist das The­ma und das prä­sen­tiert sich wenig muse­al, Wei­ter­le­sen

Seien Sie vorbereitet!

Eigent­lich woll­ten sie 500 Bücher über einen Zeit­raum von zwei Jah­ren ver­kau­fen. Nun sind es inner­halb kür­zes­ter Zeit 50 000 Bücher gewor­den, und die Autoren Marc Fried­rich und Mat­thi­as Weik tou­ren damit durchs Land. In „Der größ­te Raub­zug der Geschich­te. War­um die Flei­ßi­gen immer ärmer und die Rei­chen immer rei­cher wer­den“ geben sie einen Abriss, wie das Finanz­sys­tem funk­tio­niert, wie Ban­ken mit Geld umge­hen und wie die Finanz­kri­se so weit kom­men konn­te. Weik und Fried­rich wol­len, dass die Bür­ger vor­be­rei­tet sind, wenn das Sys­tem schei­tert. Sie ver­ste­hen ihr Buch und ihre Vor­trä­ge als „Akt der Zivil­cou­ra­ge“. Wer den Wirt­schafts­teil der Zei­tun­gen schon lan­ge nicht mehr ver­steht, bekommt in die­sem Buch einen guten Über­blick über die Finanz­bran­che. Kur­ze Kapi­tel, zahl­rei­che Zita­te und hin und wie­der ein auf­lo­ckern­der Comic machen das Buch zu einer unter­halt­sa­men Lek­tü­re, die den schlei­chen­den Unter­gang der Wäh­rungs­uni­on beschreibt.

Was kön­nen wir dage­gen tun? re>flex hat die bei­den Autoren Marc Fried­rich und Mat­thi­as Weik gefragt.

 

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Kaizers Orchestra in Erlangen!

Foto: THOMAS WINJE ØIJORD/NTB SCANPIX

Foto: THOMAS WINJE ØIJORD/NTB SCANPIX

Sie tra­fen sich 1998 in Ber­gen und haben mit ihrem Debüt­al­bum Ompa til du dor gleich die erfolg­reichs­te nor­we­gi­sche Plat­te auf­ge­legt. Die sechs Nord­lich­ter haben sich euro­pa­wei­ten Ruhm erspielt. Nun ist vor kur­zem das mitt­ler­wei­le zehn­te Album, der drit­ter Teil der Vio­le­ta-Vio­le­ta Tri­lo­gie, ver­öf­fent­licht wor­den. Bei die­sen schnel­len rocki­gen Klän­gen bleibt kei­ne Hüf­te still, fin­det aber auch immer wie­der Zeit, sich bei ruhi­ge­ren Stü­cken aus­zu­ru­hen. Immer­hin füh­ren ihre musi­ka­li­schen Wege über Rock, Alter­na­ti­ve, Gyp­sy Punk und sogar R’n B.

Nun sind sie wie­der auf Tour in Deutsch­land, Ber­lin, Köln, und .. Erlan­gen! Heu­te abend, ab 21:00 Uhr, im E‑Werk!