10 Jahre Open Beatz — 10 Dinge die ihr im Jubiläumsjahr verpasst habt

Bild: Domi­nik Unbe­haun

Das Open Beatz 2019 liegt nun auch schon wie­der ein paar Wochen zurück. Es ist also genug Zeit ver­gan­gen, um alte Wun­den auf­zu­rei­ßen. Denn jeder, der die­ses Jahr nicht da war, hat so eini­ge schö­ne Din­ge ver­passt. Hier kom­men mei­ne High­lights, an wel­che ich mich ger­ne zurück­er­in­ne­re.

Die kom­plet­te Show von Sal­va­to­re Gana­c­ci (die­ser Mann ist jetzt schon eine Legen­de)

Sal­va­to­re Gana­c­ci stellt für vie­le ein­ge­fleisch­te Fans der EDM Sze­ne ein kon­tro­vers dis­ku­tier­tes The­ma da. Für die einen ist er eine Witz­fi­gur, wel­che nicht genug Ernst­haf­tig­keit mit­bringt. Für die ande­ren hebt er das gan­ze auf ein neu­es Level und begeis­tert mit krea­ti­vem Enter­tain­ment. Ich zäh­le mich zu letz­te­ren und dem­entspre­chend gehy­ped war ich auch auf sei­nen Auf­tritt. Und ich wur­de nicht ent­täuscht. Neben sei­nen aus­ge­fal­len Tanz­ein­la­gen, in wel­chen er sich von der Musik ein­neh­men lässt, um neben­bei selbst die Büh­ne ein­zu­neh­men, pack­ten mich zwei, bezie­huns­wei­se drei, ande­re Aktio­nen. So gibt es über dem DJ-Pult auf der Main­s­ta­ge eine Art Gerüst, an wel­chem Sal­va­to­re anfing wäh­rend sei­nen Set Klimm­zü­ge zu machen. Er hebt sich somit, im wahrs­ten Sin­ne, also wirk­lich auf ein neu­es Level. Bei einer ande­ren Akti­on hol­te er jeman­den aus dem Publi­kum auf die Büh­ne. Der jun­ge Mann hieß Vla­di­mir und war sicht­lich begeis­tert mit dem DJ hin­ter dem Pult zu ste­hen, was er mit aus­ge­las­se­nen Tän­zen bewies. Sal­va­to­re Gana­c­ci war schein­bar auch über­zeugt, denn nach einer kur­zen Ein­wei­sung, durf­te Vla­di­mir über­neh­men und Gana­c­ci mach­te sich auf den Weg in das Publi­kum, um mit die­sem aus­ge­las­sen zu fei­ern. Man merkt, Sal­va­to­re Gana­c­ci ver­sucht jedes Mal aufs Neue dem Publi­kum eine unver­gess­li­che Show zu bie­ten.

Bild: Domi­nik Unbe­haun

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Die neu gestal­te­te Zone 3

War­um neu gestal­tet?“, wer­den sich sicher­lich eini­ge Fra­gen, war das genutz­te­te Are­al doch kom­plet frisch. Dies ist zwar schon der Fall gewe­sen, aber die Zone 3 ist eine Fort­füh­rung der Third Sta­ge, wel­che ehe­mals gegen­über der Lake Sta­ge zu fin­den gewe­sen ist. Nun fin­det man die Zone 3 direkt hin­ter dem Haupt­ein­gang. Bezie­hungs­wei­se fin­det man dort den Ein­gang zur Sta­ge und einen Weg, wel­chen man dann noch einen guten Kilo­me­ter fol­gen musst. Aber es lohnt sich. Das gan­ze The­ming und Set­ting ist her­aus­ra­gend und besticht mit dem The­ma „Con­ta­mi­na­ted Area“. Schil­der las­sen erah­nen, was einem musi­ka­li­schen in der Zone 3 erwar­tet. Näm­lich Bass vom feins­ten. Wem das alles zu heiß wird, der kann sich ruhi­gen Gewis­sens im Pool gegen­über der Büh­ne ent­span­nen. Bei Tem­pe­ra­tu­ren in höhe­ren Gefil­den bot die­ser ger­ne gese­hen Abküh­lung und war für vie­le eine gelun­ge­ne Neu­an­schaf­fung auf dem Open Beatz 2019.

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Bun­gee-Jum­ping

An dem Ort, an wel­chem sich letz­tes Jahr noch die Third Sta­ge befand, konn­te man sich die­ses Jahr einen Adre­na­lin­stoß sei­nes­glei­chen holen. Einen Bun­gee-Jum­ping-Sprung aus luf­ti­ger Höhe wagen und wäh­rend dem Fall die Aus­sicht über das Fes­ti­val genie­ßen. Oder viel mehr wäh­rend dem Hoch­fah­ren zum Punkt des Sprin­gens. Über den hohen Preis der Attrak­ti­on lässt sich strei­ten, ein Besu­cher­ma­gnet war die­se Sta­ti­on den­noch.

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Alan Wal­ker bringt das Tomor­row­land Fee­ling ins Fran­ken­land

Zur glei­chen Zeit wie das Open Beatz star­tet auch jedes Jahr das Tomor­row­land Fes­ti­val, wel­ches als der hei­li­ge Gral unter den Elec­tro­nic Music Fes­ti­val zählt. Das wesent­lich klei­ne­re Open Beatz muss sich dahin­ter aber nicht ver­ste­cken und zau­ber­te zum 10-jäh­ri­gen Jubi­lä­um ech­te Hoch­ka­rä­ter aus dem Line-Up-Hut. Für vie­le das musi­ka­li­sche High­light und krö­nen­de Abschluss des Ope­ning Days war Alan Wal­ker. Der bri­tisch-nor­we­gi­sche Künst­ler ist mit Hits wie „Faded“, „Alo­ne“ und „The Spec­t­re“ auch weit über die Sze­ne bekannt und zog somit Besu­cher­mas­sen in die Gegend um Her­zo­gen­au­rach.

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Vie­le aus­ge­fal­le­ne Leu­te

Tell me whe­re the Freaks at?“ Die­se Fra­ge stell­ten Tim­my Trum­pet & Sava­ge schon vor 4 Jah­ren. Und wir haben end­lich die Ant­wort: Auf dem Open Beatz Fes­ti­val! Zu min­des­tens lie­ßen sich dort eini­ge Freaks fin­den und das mei­nen wir im posi­ti­ven Sin­ne. Denn die­se aus­ge­fal­le­nen Kos­tü­me ent­zück­ten so eini­ge Besu­cher — aber seht selbst!

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PSD Dome Beatz Sta­ge

Und es gab noch eine kom­plett neue Sta­ge. Die PSD Dome Beatz Sta­ge. Sie ist zwar rela­tiv klein aus­ge­fal­len, vor allem im Ver­gleich zu den ande­ren Büh­nen, konn­te uns aber bei ihrem Debüt trotz­dem über­zeu­gen. Zum einen natür­lich durch das, wie der Name schon erah­nen lässt, Kup­pel­de­sign, wel­ches von außen ordent­li­chen Ein­druck hin­ter­ließ. Zum ande­ren auch durch die Innen­ge­stal­tung. Durch die tol­le Innen­be­leuch­tung und wech­seln­de Pro­jek­tio­nen an Decke und Wän­de sorg­te die PSD Dome Beatz Sta­ge für ihren ganz eige­nen Flair. Und eine Indoors­ta­ge ist defi­ni­tiv auch eine gelun­ge­ne Neue­rung.

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Ang­er­fist ver­an­stal­tet eine Pur­ge

Irgend­wie war die­ses Jahr das Jahr der mas­kier­ten DJs. Neben Alan Wal­ker begeis­ter­te auch Ang­er­fist auf der Main­s­ta­ge — im Ver­gleich aber mit um eini­ges här­te­ren und düs­te­ren Sound. Die­ses musi­ka­li­sche Gesamt­bild wird auch durch sei­ne Mas­ke unter­stri­chen, wel­che glatt die eines Seri­en­mör­ders aus einem Hor­ror­film ent­sprun­gen sein könn­te. Auch sei­ne Songs erzeu­gen mit bedroh­li­chen Vocalsam­ples eine fins­te­re Stim­mung. Dies wird dann auch noch durch das Publi­kum ver­stärkt, in wel­chem eben­falls Mas­ken­trä­ger unter­wegs gewe­sen sind. Ein Anblick, wel­cher ein biss­chen an die Hor­ror­film­rei­he „The Pur­ge“ erin­nert.

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Die­ser Besu­cher, der ein­fach sein Leben genießt

Spaß kennt kei­ne Alters­be­gren­zung, was uns die­ser Mann ein­drucks­voll auf dem Fes­ti­val bewies. Und noch so viel mehr. So hat­te er sicht­lich Spaß an die­sem Event und Freu­de an der Musik. Etwas, das wir uns auch im hohen Alter bei­be­hal­ten soll­ten. Was wir jetzt schon von ihm ler­nen kön­nen ist Zufrie­den­heit. Zum Bei­spiel mit dem eige­nen Kör­per. Denn die­ser Herr schäm­te sich nicht, trotz eini­ger hämi­scher Bli­cke, Haut zu zei­gen, auch wenn er viel­leicht nicht der gesell­schaft­li­chen Ide­al­fi­gur ent­spricht. No bodys­ha­ming!

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Gigo ’n‘ Migo als musi­ka­li­sches Herz des Open Beatz

Ein DJ Duo durf­te die­ses Jahr natür­lich nicht feh­len: Gigo ’n‘ Migo. Die bei­den sind seit 2014 als resi­dent Djs des Fes­ti­vals fes­ter Bestand­teil und gehö­ren somit qua­si zu der Grund­aus­tat­tung des Open Beatzs. Durch bedau­er­li­che kurz­fris­ti­ge Aus­fäl­le von Acts konn­te man sie die­ses Jahr sogar öfter erle­ben. Denn sie spran­gen ger­ne ein um lee­re Slots zu fül­len. Wer sie die­ses Jahr ver­passt hat ist sel­ber Schuld!

Bild: Domi­nik Unbe­haun

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Uns

Ja, ich bin jetzt mal so ego­zen­trisch und packe uns auf die Lis­te. Ich hat­te die Ehre drei wun­der­schö­ne Tage mit dem bes­ten Team zu ver­brin­gen. Grü­ße gehen raus an Domi­nik, Sascha und Sebas­ti­an. Ihr wart der Ham­mer und die Zusam­men­ar­beit mit euch war super! Außer­dem dan­ke an alle net­ten Men­schen, die wir die­ses Jahr wie­der ken­nen­ler­nen durf­ten. Die kön­nen euch sicher auch bestä­ti­gen, dass ihr, soll­tet ihr nicht unse­re Bekannt­schaft gemacht haben, etwas ver­passt habt.

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                                                                                                                      Nico Hil­scher

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