HipHop Garden Festival — Ein Muss für fränkische Hip Hop Fans

HipHop Garden Festival Bild: Robin Trurnit

Hip­Hop Gar­den Fes­ti­val
Bild: Robin Trur­nit

Auf dem Flug­platz­ge­län­de ist viel los. Über­all tum­meln sich gut­ge­laun­te gut­aus­se­hen­de Men­schen. Die Beats sind am pum­pen, die Son­ne gibt ihr Bes­tes und der Geruch von Hip Hop liegt in der Luft. Das kann nur eins bedeu­ten: Das Hip­Hop Gar­den Fes­ti­val fin­det mal wie­der in Nürn­berg statt. Und die­sem einen Besuch abzu­stat­ten hat sich defi­ni­tiv gelohnt.

Beim Hip­Hop Gar­den Fes­ti­val lie­gen die Ursprün­ge des Hip Hops im Vor­der­grund. Sprich die DJs. MCs gab es auch, die­se stan­den aber im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes meist eher im Hin­ter­grund. Aber man möch­te sie nicht uner­wähnt las­sen. Zwei nam­haf­te Rap­per aus Deutsch­land gaben sich die Ehre am Mikro­fon. Ein auf­stre­ben­der New­co­mer, Mar­vin Game, der auch noch sei­nen Kum­pel CE$ im Gepäck hat­te, und die alt­ein­gesse­ne Legen­de Afrob, die jedem Hip Hop Fan zumin­dest mit dem Meis­ter­werk „Rei­me­mons­ter“ im Kopf sein soll­te.

Marvin Game bringt die Stimmung zum Kochen Bild: Robin Trurnit

Mar­vin Game bringt die Stim­mung zum Kochen
Bild: Robin Trur­nit

Auch sein Bro CE$ weiß wie man abliefert Bild: Robin Trurnit

Auch sein Bro CE$ weiß wie man ablie­fert
Bild: Robin Trur­nit

Und auch im Duo liefern sie ab Bild: Robin Trurnit

Und auch im Duo lie­fern sie ab. Beson­ders her­vor­zu­he­ben: Ihr DJ Mix­a­mil­li­on.
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Afrob beim fleißigen Unterstützen seines Kollegen Dj Derezon. Zusammen sind sie das Afrob Soundsystem. Bild: Robin Trurnit

Afrob beim flei­ßi­gen Unter­stüt­zen sei­nes Kol­le­gen DJ Dere­zon. Zusam­men sind sie das Afrob Sound­sys­tem.
Bild: Robin Trur­nit

Afrob hats live immer noch drauf Bild: Robin Trurnit

Afrob hat’s live immer noch drauf
Bild: Robin Trur­nit

Die MCs sind auch ein sehr gutes Bei­spiel für die musi­ka­li­sche Unter­ma­lung des Fes­ti­vals. Die DJs hol­ten wirk­lich alles raus, und so wur­de extre­me Abwechs­lung gebo­ten. Klar war vor allem der ame­ri­ka­ni­sche Rap im Fokus. Hier wur­de sowohl Old­school­s­tuff wie Dr. Dre, DMX, Will Smith oder Bus­ta Rhy­mes gespielt, wie auch moder­ne­re Grö­ßen, wie Jay Z oder Kanye West und auch top­ak­tu­el­le Hits von Künst­lern wie Kendrick Lamar, Future oder Tra­vis Scott, um nur eini­ge zu nen­nen. Aber auch der ein oder ande­re Deutschrap­song hall­te über das Gelän­de. Beson­ders beliebt: Hits von RIN und Ufo361. Aber auch Sido, die Begin­ner oder Mia­mi Yaci­ne sorg­ten für Stim­mung. Die Stim­mung war gut, aber auch anders. Wer hier jetzt eine gro­ße Crowd vor der Büh­ne erwar­te­te, die den Anwei­sun­gen der Künst­ler befolg­ten, war über­rascht. Der Platz glich eher einem rie­si­gen Open Air Club. Man hat­te vie­le Grup­pen, die in ihrem Kreis am uptur­nen waren. Das hat­te defi­ni­tiv sei­nen Charme, und ich wür­de mir mehr sol­che Ver­an­stal­tun­gen wün­schen. Auch auf dem Gelän­de wur­de eini­ges gebo­ten. Es gab ver­schie­de­ne kuli­na­ri­sche Stän­de, man konn­te sich Henatat­toos malen las­sen, oder auf einer Hebe­büh­ne das Fes­ti­val­trei­ben aus luf­ti­ger Höhe genie­ßen.

Die Künstler wurden stilvoll über die Leinwände presented. Hier Djane Iniänna. Bild: Robin Trurnit

Die Künst­ler wur­den stil­voll über die Lein­wän­de prä­sen­tiert.
Hier Dja­ne Iniän­na.
Bild: Robin Trur­nit

Die Djs, zum Beispiel Dj Drastic, sorgten für Stimmung und Hip Hop Vibes. Bild: Robin Trurnit

Die DJs, zum Bei­spiel DJ Drastic, sorg­ten für Stim­mung und Hip Hop Vibes.
Bild: Robin Trur­nit

Aber nun genug der sanf­ten Wor­te, denn man soll­te nicht immer nur stumpf loben, son­dern auch mal berech­tig­te Kri­tik üben. (Wobei es zum Glück aber nicht viel zu bemän­geln gibt). Der größ­te Kri­tik­punkt: Beschat­te­te Sitz­ge­le­gen­hei­ten gab es nur im V.I.P.-Bereich, für den man vor­her ein V.I.P.-Ticket lösen muss­te. In mei­nen Augen bei die­sem Wet­ter ein abso­lu­tes No-Go. Außer­dem ist auf­ge­fal­len, dass eini­ge Mit­ar­bei­ter doch rela­tiv unfreund­lich waren. Es gab aber natür­lich auch das Gegen­teil. Beson­ders her­vor­he­ben möch­te ich die Mit­ar­bei­te­rin auf der Hebe­büh­ne und den Secu­ri­ty­mann direkt vor der Büh­ne. Ihr wart mit Freu­de am Werk, seid auf die Bedürf­nis­se der Besu­cher ein­ge­gan­gen und habt ein­fach posi­ti­ve Vibes ver­brei­tet. Falls ihr das lest: Vie­len Dank dafür! Zu guter Letzt bleibt nur zu sagen. Das Fes­ti­val war wie das Wet­ter an die­sem Tag: Ein­fach traum­haft schön. Hof­fent­lich bis zum nächs­ten Jahr.

Das Festival war mit 6000 Gästen ausverkauft. Zu Recht! Bild: Robin Trurnit

Das Fes­ti­val war mit 6.000 Gäs­ten aus­ver­kauft. Zu Recht!
Bild: Robin Trur­nit

Auf der Hebebühne bot sich einem ein spektakulärer Ausblick über das Festivalgelände. Bild: Robin Trurnit

Auf der Hebe­büh­ne bot sich einem ein spek­ta­ku­lä­rer Aus­blick über das Fes­ti­val­ge­län­de.
Bild: Robin Trur­nit

Auch wenn es nicht so aussehen mag. Es gab nie Gedräne oder war zu eng und man hatte immer ausreichend Platz zum Tanzen. Bild: Robin Trurnit

Auch wenn es nicht so aus­se­hen mag. Es gab nie Gedrän­ge oder war zu eng und man hat­te immer aus­rei­chend Platz zum Tan­zen.
Bild: Robin Trur­nit

Nico Hil­scher

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