Diese Woche läuft an…

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Bild: Pan­do­ra, Wild Bunch, Welt­ki­no

Die Kino­wo­che wird roman­tisch: Emma und Gerard las­sen in Hin­ter den Wol­ken eine 50 Jah­re alte Bezie­hung wie­der auf­le­ben. Die unglück­lich ver­hei­ra­te­te Hele­ne fin­det mit dem Rat­ge­ber­au­tor Edu­ard ihr Glei­ßen­des Glück. — Und ein jun­ger Köh­ler lässt sich Das kal­te Herz eines bösen Zau­be­rers ein­setz­ten, um sei­ne gro­ße Lie­be hei­ra­ten zu kön­nen.

Hin­ter den Wol­ken

Nach mehr als 50 Jah­ren tref­fen sich Emma (Chris Lom­me) und Gerard (Jo De Meie­re) wie­der. Für bei­de war es damals die ers­te gro­ße Lie­be. Und obwohl sie inzwi­schen fast ein gan­zes Leben trennt, spüren sie noch immer die glei­che Anzie­hung. Für Emmas Fami­lie kommt das unver­mit­telt und viel zu früh — schließ­lich ist ihr Mann Fre­de­rik (Karel Vin­g­erho­ets) gera­de erst gestor­ben. Aber wah­re Lie­be lässt sich nicht pla­nen und so set­zen die bei­den ihre Roman­ze da fort, wo sie vor einem hal­ben Jahr­hun­dert geen­det hat.

Regis­seu­rin Ceci­lia Ver­heyden insze­niert ihr Spielfilmdebüt als humor­vol­le Hom­mage an die Lie­be in jedem Alter. In sei­nem Hei­mat­land Bel­gi­en wur­de der Film bereits zum uner­war­te­ten Hit.

Hin­ter den Wol­ken läuft ab Don­ners­tag, dem 20. Okto­ber, im Cin­ecit­ta‘ in Nürn­berg.

 

Glei­ßen­des Glück

Hele­ne (Mar­ti­na Gedeck) ist seit­her auf der Suche nach dem Glück. Die Ehe mit ihrem gewalt­tä­ti­gen Mann steht kurz vor dem Schei­tern. Eines Tages hört sie im Radio den Rat­ge­ber­au­tor Edu­ard (Ulrich Tukur) und ist sofort von ihm und sei­ner Theo­rie über das Glück fas­zi­niert. Wenig spä­ter tref­fen sich die bei­den zum gemein­sa­men Abend­essen und schnell füh­len sie sich ver­bun­den. — Doch der abge­klär­te Autor hat einen  Hau­fen eige­ner Pro­ble­me.

Die Ver­fil­mung des Romans Ori­gi­nal Bliss der schot­ti­schen Autorin A. L. Ken­ne­dy gewann Prä­di­kat „beson­ders wert­voll“ der deut­schen Film- und Medi­en­be­wer­tung. Wie die Vor­la­ge hin­ter­fragt auch der Film das Kon­zept von Kyber­ne­tik als Grund­la­ge des Glücks.

Glei­ßen­des Glück läuft ab Don­ners­tag, dem 20. Okto­ber, im Man­hat­tan Kino.

 

Das kal­te Herz

Der Köh­ler Peter (Fre­de­rick Lau) will reich wer­den, um end­lich sei­ne gelieb­te Lis­beth (Hen­ri­et­te Con­fu­ri­us) hei­ra­ten zu kön­nen. In sei­ner Ver­zweif­lung lässt er sich auf einen Pakt mit dem gefürch­te­ten Hol­län­der-Michel (Moritz Bleib­treu) ein, der ihm anstel­le sei­nes Her­zens einen Stein in die Brust setzt. So befreit von Mit­ge­fühl und Gewis­sen gelangt Peter schnell zu Reich­tum und Anse­hen. Doch Lis­beth erkennt ihren einst so gut­mü­ti­gen Peter in dem skru­pel­lo­sen Geschäfts­mann nicht mehr wie­der.

Die Geschich­te vom kal­ten Herz erschien erst­mals 1827 in Wil­helm Hauffs Mär­chen­al­ma­nach und ver­eint ver­schie­de­ne volks­mär­chen-typi­sche Moti­ve. Mit sei­nem mit­tel­lo­sen Hel­den, der gezwun­gen wird sei­ne Mensch­lich­keit zu ver­kau­fen, behan­delt sie dabei auch sozi­al­kri­ti­sche Ele­men­te, die heu­te noch aktu­ell sind.

Das kal­te Herz läuft ab Don­ners­tag, dem 20. Okto­ber, im Cin­ecit­ta‘ in Nürn­berg.

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