Diese Woche läuft an…

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Bild: Neue Visio­nen, Alpen­re­pu­blik, Uni­ver­sum

Drei Men­schen star­ren auf Bild­schir­me: Nach 24 Wochen Schwan­ger­schaft stellt sich her­aus, dass Astrids Kind schwer behin­dert auf die Welt kom­men wird. Teen­age­rin Lena wird unter ihrem Nick­na­me Len­aL­ove Opfer von Cyber­mob­bin. — Und Edward Snow­den stol­pert bei sei­ner Arbeit für die CIA über ein gro­ßes Geheim­nis.

24 Wochen

Im Beruf wird Astrid (Julia Jentsch) als berühm­te Kaba­ret­tis­tin von ihren Fans ver­ehrt ‑doch ihre Welt gerät völ­lig aus den Fugen, als bei ihrem unge­bo­re­nen Kind das Down-Syn­drom dia­gnos­ti­ziert wird. Zusam­men mit ihrem Mann Mar­kus (Bjar­ne Mädel) muss sie nun die Ent­schei­dung tref­fen, ob sie sich im sechs­ten Monat noch für eine Spät­ab­trei­bung ent­schei­det oder das geis­tig und kör­per­lich behin­der­te Kind zur Welt bringt. Die ansons­ten so star­ke Frau ist hin- und her­ge­ris­sen.

Die Regis­seu­rin Anne Zoh­ra Ber­ra­ched beschreibt ihren Film als eine bewuss­te Mischung aus Rea­li­tät und Fik­ti­on. Wäh­rend die Figur fik­tiv ist, ist das dar­ge­stell­te Sys­tem von Ärz­ten und Ent­schei­dungs­fin­dung so rea­lis­tisch wie mög­lich gehal­ten.

24 Wochen läuft ab Don­ners­tag, dem 22. Sep­tem­ber, im Lamm-Licht­spie­le-Kino.

 

Len­aL­ove

Die sen­si­ble Schü­le­rin Lena (Emi­lia Schü­le) fühlt sich in ihrer Vor­ort­sied­lung zuneh­mend aus­ge­grenzt und unver­stan­den. Nur im begab­ten Künst­ler Tim (Jan­nik Schü­mann) glaubt sie einen See­len­ver­wand­ten gefun­den zu haben. Ein ers­ter Flirt bahnt sich an, der aber jäh endet, als sich Lenas ehe­mals bes­te Freun­din Nico­le (Kyra Sophia Kah­re) an Tim her­an­macht. Tief ent­täuscht schüt­tet Lena ihrem neu­en Chat-Freund Noah ihr Herz aus. Noch ahnt die Schü­le­rin nicht, wer sich tat­säch­lich hin­ter die­sem Account ver­birgt. Ein hin­ter­häl­ti­ges Spiel nimmt sei­nen Lauf. Bei einem nächt­li­chen Date mit Noah gerät das „Spiel“ end­gül­tig außer Kon­trol­le.

Seit Who­le­train, Flo­ri­an Gaags letz­tem Film, sind zehn Jah­re ver­gan­gen. Damals tauch­te der Regis­seur, Musik­pro­du­zent und Graf­fi­ti-Künst­ler in die kri­mi­nel­le Unter­welt ein — jetzt unter­sucht er die schil­lern­de digi­ta­le Welt.

Len­aL­ove läuft ab Don­ners­tag, dem 22. Sep­tem­ber, im Cin­ecit­ta‘ in Nürn­berg.

 

Snow­den

Für die einen ist er ein Ver­rä­ter, für ande­re der größ­te Held des digi­ta­len Zeit­al­ters. Was trieb Edward Snow­den (Joseph Gor­don-Levitt) dazu, gehei­me NSA-Doku­men­te zu ver­öf­fent­li­chen? War ihm bewusst, wel­chen Preis er dafür zah­len wür­de? Mit sei­nen Ent­hül­lun­gen öff­ne­te der CIA-Mit­ar­bei­ter der Welt 2013 die Augen, muss­te dafür aber sei­ne Kar­rie­re und Hei­mat auf­ge­ben. Es ist die Geschich­te eines nor­ma­len Man­nes, der es nicht mit sei­nem Gewis­sen ver­ein­ba­ren konn­te, zu schwei­gen.

Oscar-Preis­trä­ger Oli­ver Stone gilt als Meis­ter des poli­ti­schen ame­ri­ka­ni­schen Kinos. Nach der Water­ga­te-Affä­re (Nixon), dem Ken­ne­dy-Atten­tat (JFK – Tat­ort Dal­las) und den Schre­cken des Viet­nam-Krie­ges (Pla­toon) nimmt er sich jetzt den berühm­tes­ten Whist­leb­lo­wer der Welt vor.

Snow­den läuft ab Don­ners­tag, dem 22. Sep­tem­ber, im Cin­ecit­ta‘ in Nürn­berg.

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