Diese Woche läuft an…

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Bild: Wild Bunch, Ala­mo­de, War­ner Bros.

Geni­us — Die tau­send Sei­ten einer Freund­schaft erzählt von der kom­pli­zier­ten Bezie­hung zwi­schen dem US-ame­ri­ka­ni­schen Erfolgs­au­tor Tho­mas Wol­fe und sei­nem Ver­le­ger. Will­kom­men im Hotel Mama zeigt das eben­so schwie­ri­ge Ver­hält­nis zwi­schen einer fran­zö­si­schen Rent­ne­rin und ihrer arbeits­lo­sen Toch­ter. — Und in Bar­ber­shop: The Next Cut wol­len Fri­seu­re ihr Vier­tel ret­ten.

Geni­us — Die tau­send Sei­ten einer Freund­schaft

Im New York des Jah­res 1929 wird der exzen­tri­sche Schrift­stel­ler Tho­mas Wol­fe (Jude Law) von einem Ver­lag nach dem ande­ren abge­wie­sen. Das Blatt wen­det sich erst als er auf Max Per­kins (Colin Firth) trifft. Der ist Lek­tor beim renom­mier­ten Ver­lags­haus Charles Scribner’s Son und sieht, wel­ches Talent in Wol­fe steckt. Das Mam­mut-Manu­skript von Wol­fes Manu­skript kürzt Per­kins um 300 Sei­ten. Es kracht ordent­lich zwi­schen den bei­den, doch das Ergeb­nis kann sich lesen las­sen: Schau heim­wärts, Engel wird zum gro­ßen Erfolg. Dann aber über­treibt es Wol­fe als er für sei­nen zwei­ten Roman sat­te 5.000 Sei­ten ein­reicht.

Max Per­kins gilt als einer der ein­fluss­reichs­ten Lite­ra­tur-Ver­le­gers der USA. Lan­ge war unklar, ob sei­ne Geschich­te den Weg auf die Lein­wand fin­den wür­de — schon 2007 schaff­te es das Dreh­buch auf die Black­list der belieb­tes­ten unver­film­ten Dreh­bü­cher in Hol­ly­wood.

Geni­us — Die tau­send Sei­ten einer Freund­schaft läuft ab Don­ners­tag, dem 11. August, im Man­hat­tan Kino.

 

Will­kom­men im Hotel Mama

Die tem­pe­ra­ment­vol­le Wit­we Jac­que­line (Josia­ne Balas­ko) führt eine glück­li­che Lie­bes­be­zie­hung mit ihrem Nach­barn Jean (Didier Fla­mand), von der ihre Kin­der aber nichts wis­sen sol­len. Doch das Geheim­nis gerät in Gefahr, als Jac­que­lines 40-jäh­ri­ge Toch­ter Sté­pha­nie (Alex­an­dra Lamy) über­ra­schend Job und Woh­nung ver­liert und ihre Mut­ter ihr eine tem­po­rä­re Unter­kunft bei sich in der Pro­vence anbie­tet. Der vor­mals so ruhi­ge All­tag von Jac­que­line wird plötz­lich tur­bu­lent – und die alte Dame hat so ihre Pro­ble­me damit, Jean zu tref­fen, ohne dass Sté­pha­nie etwas davon merkt. Das Fami­li­en­cha­os erreicht sei­nen Höhe­punkt, als Jac­que­line beschließt, den Kin­dern Jean bei einem Abend­essen vor­zu­stel­len.

Nach sei­nen letz­ten Komö­di­en, in der es ver­stärkt um Freund­schafts­be­zie­hun­gen und den Umgang mit Tod ging, insze­niert Eric Lavai­ne nun eine tur­bu­len­te Genera­ti­ons­ko­mö­die, die die all­täg­li­chen Irrun­gen und Wir­run­gen eines Mut­ter-Toch­ter-Gespanns neu aus­lo­tet.

Will­kom­men im Hotel Mama läuft ab Don­ners­tag, dem 11. August, im Lamm-Licht­spie­le-Kino.

 

Bar­ber­shop: The Next Cut

Über zehn Jah­re sind ver­gan­gen seit unse­rem letz­ten Besuch in Calvin’s Bar­ber­shop. Cal­vin (Ice Cube) gibt es immer noch – eben­so wie Eddie (Ced­ric the Enter­tai­ner) und die übri­gen lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ter. Die Stim­mung und die Kame­rad­schaft im Bar­ber­shop sind zwar vor­bild­lich, aber drau­ßen vor der Tür geht es mit dem Vier­tel rapi­de berg­ab. Cal­vin und sein Team mer­ken schnell, dass sie alle an einem Strang zie­hen müs­sen, um nicht nur den Salon, son­dern den gesam­ten Stadt­teil zu ret­ten.

Nach vor­sich­ti­gen sozi­al­kri­ti­schen Anklän­gen in Bar­ber­shop – Ein haar­schar­fes Vier­tel (2002) und Bar­ber­shop 2 – Krass fri­siert! (2004) kon­zen­trie­ren sich Ice Cube und Ced­ric the Enter­tai­ner im drit­ten Teil der Rei­he stär­ker auf die gesell­schaft­li­chen Pro­ble­me US-ame­ri­ka­ni­scher Groß­städ­te.

Bar­ber­shop: The Next Cut läuft ab Don­ners­tag, dem 11. August, im Cin­ecit­ta‘ in Nürn­berg.

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