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Bild: Majes­tic, Uni­ver­sal Pic­tures, Neue Visio­nen

Drei Fil­me, drei wag­hal­si­ge Ret­tungs­mis­sio­nen: Im deut­schen His­to­ri­en­dra­ma Colo­nia Digni­dad — Es gibt kein Zurück muss die jun­ge Lena ihren Freund aus den Fän­gen einer chi­le­ni­schen Sek­te befrei­en. Sie ver­sucht sich in der geheim­nis­vol­len Orga­ni­sa­ti­on ein­zu­schlei­chen und gerät dabei in Lebens­ge­fahr — denn die Sek­te macht gemein­sa­me Sache mit Dik­ta­tor Pino­chet.
Im auf­stre­ben­den Hol­ly­wood der 1950er Jah­re muss ein gefei­er­ter Schau­spie­ler geret­tet wer­den. Unbe­kann­te haben den Star direkt aus den Dreh­ar­bei­ten für den Block­bus­ter Hail, Cae­sar! ent­führt und for­dern jetzt 100.000 Dol­lar Löse­geld. Der 24. Film der Coen-Brü­der ist eine augen­zwin­kern­de Ver­nei­gung vorm klas­si­schen Kino.
Der fran­zö­si­sche Aben­teu­er­film Sebas­ti­an und die Feu­er­ret­ter beglei­tet schließ­lich einen Zehn­jäh­ri­gen auf der Suche nach sei­ner Tan­te. Die ist mit dem Flug­zeug im Wald abge­stürzt und wur­de für tot erklärt. Doch Sebas­ti­an ist sich sicher, dass sei­ne Tan­te lebt. Zusam­men mit sei­ner treu­en Hün­din macht er sich auf den Weg, sie zu ret­ten.

Colo­nia Digni­dad — Es gibt kein Zurück

Inmit­ten des chi­le­ni­schen Mili­tär­put­sches des Jah­res 1973 wer­den Lena (Emma Wat­son) und ihr Freund Dani­el (Dani­el Brühl) von Pino­chets Geheim­po­li­zei fest­ge­nom­men. Wäh­rend Lena nach kur­zer Zeit wie­der frei kommt, wird Dani­el in die abge­schot­te­te Colo­nia Digni­dad im Süden des Lan­des gebracht. Die zwie­lich­ti­ge Sied­lung soll nach außen den Anschein einer per­fek­ten Gemein­de erwe­cken, doch in Wahr­heit han­delt es sich um ein von einer Sek­te regier­tes Gefan­ge­nen­la­gern. Hin­ter den hohen Mau­ern wer­den die Insas­sen bru­tal gefol­tert. Nie­mand hat den Ort jemals lebend ver­las­sen. Um ihren Gelieb­ten zu fin­den, schleust sich Lena in das streng bewach­te Are­al ein.

Die Colo­nia Digni­dad besteht — heu­te unter dem weni­ger belas­te­ten Namen Vil­la Bavie­ra — noch immer. Aktu­ell besteht die abge­schot­te­te Gemein­schaft aus knapp 120 Mit­glie­dern. Der Grün­der der Sek­te, der Deut­sche Paul Schä­fer, wur­de 2006 zu 20 Jah­ren Haft ver­ur­teilt.

 Colo­nia Digni­dad — Es gibt kein Zurück läuft ab Don­ners­tag, dem 18. Febru­ar, im Man­hat­tan Kino.

 

Hail, Cae­sar!

Hol­ly­wood in den 1950er Jah­ren: Gera­de noch stand der so umschwärm­te wie talent­freie Baird Whit­lock (Geor­ge Cloo­ney) für Capi­tols Pres­ti­ge-Pro­jekt Hail, Cae­sar! vor der Kame­ra, nun ist er unter mys­te­riö­sen Umstän­den ver­schwun­den. Sei­ne Ent­füh­rer for­dern nicht weni­ger als 100.000 Dol­lar Löse­geld. Der Mann, der den Star wie­der fin­den soll, heißt Eddie Man­nix (Josh Bro­lin) und kennt sich in der bun­ten Schein­welt des Films aus wie kein Zwei­ter. Doch er muss sich beei­len und Whit­lock befrei­en, ehe die Klatsch­blät­ter von der Ent­füh­rung Wind bekom­men.

Joel und Ethan Coen behiel­ten bei ihrem 24. Kino­film als Autoren, Pro­du­zen­ten und Regis­seu­re alle Zügel in der Hand. Die vier­ma­li­gen Oscar-Gewin­ner konn­ten eine gan­ze Rei­he an Stars für ihr Pro­jekt begeis­tern — neben Josh Bro­lin und Geor­ge Cloo­ney sind auch Ralph Fien­nes, Til­da Swin­ton, Chan­ning Tat­um, Scar­lett Johans­son und Jonah Hill in Neben­rol­len zu sehen.

Hail, Cae­sar! läuft ab Don­ners­tag, dem 18. Febru­ar, im Lamm-Licht­spie­le-Kino.

 

Sebas­ti­an und die Feu­er­ret­ter

In dem Alpen­dorf Saint Mar­tin lebt der 10-jäh­ri­ge Wai­sen­jun­ge Sebas­ti­an (Félix Bos­su­et) mit sei­nem Groß­va­ter und der Berg­hün­din Bel­le. Der Frie­den wird getrübt, als Sebas­ti­ans Tan­te Ange­li­na (Mar­gaux Châ­te­lier) mit ihrem Flug­zeug abge­stürzt und einen nahen Wald in Brand setzt. Sebas­ti­an glaubt als ein­zi­ger dar­an, dass Ange­li­na über­lebt hat und geret­tet wer­den muss. Jetzt kann nur noch der mür­ri­sche Pilot Pierre (Thier­ry Neu­vic) hel­fen — ver­steckt in des­sen Flug­zeug wol­len sich Sebas­ti­an und Bel­le auf die Suche machen. Doch als Pierre die blin­den Pas­sa­gie­re ent­deckt, bricht Cha­os aus, dicht gefolgt von einer Bruch­lan­dung. Das unglei­che Trio macht sich nun zu Fuß auf den müh­sa­men Weg durch den Wald.

In Frank­reich kennt jedes Kind die Aben­teu­er des jun­gen Sebas­ti­an. Durch eine erfolg­rei­che Fern­seh­se­rie und meh­re­re Bücher wur­de der auf­ge­weck­te Wai­se zum fran­zö­si­schen Hei­di-Äqui­va­lent. Sebas­ti­an und die Feu­er­ret­ter ist nach Bel­le & Sebas­ti­an (2013) bereits die zwei­te Kinoad­ap­ti­on.

Sebas­ti­an und die Feu­er­ret­ter läuft ab Frei­tag, dem 19. Febru­ar, im E‑Werk-Kino.

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