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Bild: Ala­mo­de Film, Regen­cy, Uni­ver­sum Film

Wirt­schafts­an­walt Urs Blank macht sich für den Tod sei­nes Geschäfts­part­ners ver­ant­wort­lich. Auf der Suche nach Ablen­kung lernt er die geheim­nis­vol­le Lucil­le ken­nen und lässt sich zu einem Dro­gen­trip ver­füh­ren, der sein Leben für immer ver­än­dern soll. Der deut­sche Thril­ler Die dunk­le Sei­te des Mon­des zeigt, wie zer­brech­lich der mensch­li­che Geist ist. Schon bald erkennt Urs sich selbst nicht mehr wie­der.
Dass auch der Finanz­markt sehr fra­gil sein kann, zeigt die US-ame­ri­ka­ni­sche Komö­die The Big Short. Ein Hedge­fonds-Mana­ger sagt die Finanz­kri­se vor­aus und als sei­ne War­nun­gen nicht ernst genom­men wer­den, will er noch ein­mal rich­tig abkas­sie­ren. Zusam­men mit ein paar zah­lungs­kräf­ti­gen Part­nern wet­tet er auf den gro­ßen Crash.
Die fran­zö­si­sche Roman­ze Sui­te Françai­se — Melo­die der Lie­be erzählt schließ­lich eine unwahr­schein­li­che Lie­bes­ge­schich­te aus dem Zwei­ten Welt­krieg. Eine jun­ge Fran­zö­sin ver­liebt sich in einen deut­schen Offi­zier, der so ganz anders ist als die ande­ren Sol­da­ten.

Die dunk­le Sei­te des Mon­des

Wirt­schafts­an­walt Urs Blank (Moritz Bleib­treu) hat es geschafft: Er ist erfolg­reich, hat Geld und die per­fek­te Frau. Doch als sich ein Geschäfts­part­ner auf­grund sei­ner har­ten Ver­hand­lungs­tak­tik umbringt, fängt Urs an, sein bis­he­ri­ges Leben in Fra­ge zu stel­len. Schließ­lich lässt er sich von sei­ner Zufalls­be­kannt­schaft Lucil­le (Nora von Wald­stät­ten) zu einem fol­gen­schwe­ren Dro­gen­trip über­re­den. Schon die ers­te Erfah­rung mit hal­lu­zi­no­ge­nen Pil­zen ver­än­dert sei­ne Per­sön­lich­keit und bringt sei­ne dunk­le Sei­te zum Vor­schein: Der zivi­li­sier­te Anwalt lässt sich immer mehr von sei­nen Instink­ten lei­ten — und wird schließ­lich zum Mör­der. Zutiefst ver­un­si­chert von sei­ner Wand­lung flüch­tet sich Blank in den Wald, um dort nach einem Gegen­mit­tel für den miss­glück­ten Pilz­trip zu suchen. Doch für sei­ne Arbeit­ge­ber ist der unbe­re­chen­ba­re Blank längst eine ticken­de Zeit­bom­be gewor­den.

Basie­rend auf dem gleich­na­mi­gen —  von Pink Floyd inspi­rier­ten — Roman insze­niert Regis­seur Ste­phan Rick die Neu­in­ter­pre­ta­ti­on des zeit­lo­sen Jekyll & Hyde-Motivs. Neben bun­ten Dro­gen-Sequen­zen kon­fron­tiert er den Zuschau­er dabei auch mit exis­ten­tia­lis­ti­schen Fra­gen: Wann ist ein Mensch ganz er selbst? Wel­che Instink­te müs­sen unter­drückt wer­den? Und braucht es manch­mal einen Dro­gen­trip, um die Welt so zu sehen, wie sie ist?

Die dunk­le Sei­te des Mon­des läuft ab Don­ners­tag, dem 14. Janu­ar, im Man­hat­tan Kino.

 

The Big Short

Im Jahr 2005 boomt die Wirt­schaft, Tag für Tag wer­den an der Wall Street enor­me Gewin­ne aus­ge­schüt­tet. Vor die­sem Hin­ter­grund wer­den sogar Arbeits­lo­se mit her­vor­ra­gen­den Ren­di­ten und mini­ma­lem Risi­ko zu Vil­len­be­sit­zern. In der beseel­ten Atmo­sphä­re des all­ge­mei­nen Wohl­stands sieht nur der eigen­wil­li­ge Hedge­fonds-Mana­ger Micha­el Bur­ry (Chris­ti­an Bale) vor­aus, dass die Finanz­welt unmit­tel­bar vor einem gigan­ti­schen Crash steht. Als er mit sei­nen Pro­gno­sen bei den füh­ren­den Ban­ken­bos­sen kein Gehör fin­det, fasst er einen per­fi­den Plan, mit dem er die Igno­ranz und Gier der gro­ßen Ban­ken vor­füh­ren will: Mit ande­ren risi­ko­freu­di­gen Spe­ku­lan­ten hor­tet Bur­ry Leer­käu­fe von Akti­en gro­ßer Invest­ment­ban­ken — und wet­tet damit gegen das Finanz­sys­tem.

Für sei­ne zyni­sche Abrech­nung mit den Schul­di­gen der Finanz­kri­se konn­te Regis­seur Adam McK­ay eine gan­ze Rie­ge von Schau­spiel­grö­ßen gewin­nen: Neben Chris­ti­an Bale sind auch Ste­ve Carell, Brad Pitt und Ryan Gos­ling in grö­ße­ren und klei­ne­ren Rol­len zu sehen.

The Big Short läuft ab Don­ners­tag, dem 14. Janu­ar, im Man­hat­tan Kino.

 

Sui­te Françai­se – Melo­die der Lie­be

Wäh­rend ihr Mann im Zwei­ten Welt­krieg kämpft, bleibt die jun­ge Lucil­le Angel­lier (Michel­le Wil­liams) gemein­sam mit ihrer her­ri­schen Schwie­ger­mut­ter im besetz­ten Frank­reich zurück. Das Leben der bei­den Frau­en ändert sich schlag­ar­tig, als eines Tages eine Kom­pa­nie deut­scher Sol­da­ten in ihrem Dorf ein­trifft. Die Angel­liers sol­len den Nazi-Offi­zier Bru­no von Falk (Mat­thi­as Schoe­na­erts) bei sich beher­ber­gen, der sich als kul­ti­vier­ter und sym­pa­thi­scher jun­ger Mann ent­puppt. Im Lau­fe des Auf­ent­halts der Deut­schen fühlt sich Lucil­le  mehr und mehr zu Bru­no hin­ge­zo­gen, mit dem sie ihre Lei­den­schaft für Musik und das Kla­vier­spiel teilt. Doch ihre auf­kei­men­de Bezie­hung wird von einem Geheim­nis über­schat­tet — die Angel­liers ver­ste­cken einen flüch­ti­gen Bau­ern im Haus.

Eine strah­len­de Hel­din, ein sen­si­bler Offi­zier und eine Lie­be, die nicht sein darf: Regis­seur Saul Dibb ver­dich­tet das his­to­ri­sche Gewicht der Vor­la­ge auf eine tra­di­tio­nel­le Roman­ze. Freun­de des „Lie­be mit Hindernissen“-Kinos dürf­ten auf ihre Kos­ten kom­men.

Sui­te Françai­se — Melo­die der Lie­be läuft ab Don­ners­tag, dem 14. Janu­ar, im Lamm-Licht­spie­le-Kino.

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