Diese Woche läuft an…

fgf

Bild: Pan­do­ra Film, cami­no, Mimi & Crow Film

Als Will auf Bewäh­rung aus dem Gefäng­nis ent­las­sen wird, um sich um sei­ne 11-jäh­ri­ge Nich­te zu küm­mern, ahnt er noch nicht wie schwie­rig das Zusam­men­le­ben mit der vor­lau­ten Stacey wird. Die hat schnell genug vom ein­tö­ni­gen Leben im iri­schen Hin­ter­land und wird nur lang­sam mit ihrem ein­sil­bi­gen Onkel warm. Die gewohnt tro­cke­ne Tra­gi­ko­mö­die Fami­li­en­ban­de beleuch­tet die kom­pli­zier­te Bezie­hung des unglei­chen Duos. Auch im indi­schen Umri­ka geht es um fami­liä­ren Zusam­men­halt. Rama wächst mit den zahl­lo­sen Brie­fen und Pake­ten auf, die sein Bru­der Udai in sein klei­nes Dorf schickt. Udai hat sei­ne Hei­mat ver­las­sen, um im fer­nen Ame­ri­ka ein neu­es Leben zu begin­nen. Seit­dem ver­sorgt er die Fami­lie mit Fotos und Geschen­ken aus New York. Als die Brie­fe aber eines Tages aus­blei­ben, bricht Rama mit sei­nem bes­ten Freund eben­falls Rich­tung Ame­ri­ka auf. Eine wag­hal­si­ge Ret­tungs­ak­ti­on star­tet auch der 8‑jährige Sam­my im deut­schen Aben­teu­er­film Ret­tet Raf­fi!. Nach­dem sein gelieb­ter Gold­hams­ter ent­führt wur­de, begibt er sich auf eine spek­ta­ku­lä­re Ver­fol­gungs­jagd durch Ham­burg und legt sich dabei sogar mit ech­ten Ver­bre­chern an. Der Film wur­de mit ech­ten Hams­tern gedreht und wen­det sich vor allem an jün­ge­re Besu­cher.

Fami­li­en­ban­de

Als Staceys (Lau­ren Kin­sel­la) Mut­ter über­ra­schend stirbt, ist die Elf­jäh­ri­ge gezwun­gen, zu ihrem Onkel (Aiden Gil­len) in die Ein­öde der iri­schen Mid­lands zu zie­hen. Will hat die ver­gan­ge­nen Jah­re im Gefäng­nis ver­bracht und wird nun extra vor­zei­tig ent­las­sen, um sich um sei­ne Nich­te zu küm­mern. Doch das Zusam­men­le­ben in einem klei­nen Wohn­wa­gen erweist sich als schwie­rig — der melan­cho­li­sche Will und die vor­lau­te Stacey haben nichts gemein­sam. Wills Ver­su­che, für das trau­ma­ti­sier­te Mäd­chen die Vater­rol­le zu über­neh­men, fal­len daher auch recht unbe­hol­fen aus. Erst nach und nach ent­wi­ckelt sich eine Freund­schaft zwi­schen dem unglei­chen Duo.

Fami­li­en­ban­de ist das Spiel­film­de­büt von Regis­seur und Dreh­buch­au­tor Mark Noo­n­an. Mit tro­cke­nem iri­schem Humor erzählt er von der unwahr­schein­li­chen Freund­schaft zwi­schen Onkel und Nich­te. Die Haupt­dar­stel­ler lie­fern sich inmit­ten der rau­en iri­schen Kulis­se rup­pi­ge Wort­ge­fech­te.

Fami­li­en­ban­de läuft ab Don­ners­tag, dem  19. Novem­ber, im Man­hat­tan Kino.

 

Umri­ka

Das gan­ze indi­sche Dorf steht Kopf, als Udai (Prat­eik Bab­bar) in die Frem­de zieht. In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten will der jun­ge Drauf­gän­ger ein neu­es Leben begin­nen. Sein jün­ge­rer Bru­der Rama (Suraj Shar­ma) ent­wi­ckelt sich zum größ­ten Fan von „Umri­ka“ und zum aner­kann­ten Exper­ten, denn er sam­melt alles, was Udai aus der Fer­ne ins Dorf schickt. Vor allem die Fotos haben es ihm ange­tan: Sie zei­gen den All­tag in New York, die über­füll­ten Stra­ßen und die Wol­ken­krat­zer. Rama lernt auf die­se Wei­se Schlitt­schuh­lau­fen, Toi­let­ten und Frau­en­w­rest­ling ken­nen. Er ist schon fast erwach­sen, als die Brie­fe ohne Vor­ankün­di­gung aus­blei­ben. Rama mach sich auf die Suche nach sei­nem Bru­der und reist schließ­lich selbst in Rich­tung „Umri­ka“.

Der Schiff­bruch mit Tiger-Star  über­zeugt in der tra­gisch-komi­schen Geschich­te über kind­li­che Hoff­nun­gen und Illu­sio­nen. Was als leich­te Kul­tur­schock-Komö­die beginnt, nimmt dabei bald eine dra­ma­ti­sche Wen­dung.

Umri­ka läuft ab Don­ners­tag, dem  19. Novem­ber, im Man­hat­tan Kino.

 

Ret­tet Raf­fi!

Sam­my (Nico­laus von der Recke) und sein Gold­hams­ter Raf­fi sind bes­te Freun­de. Als der klei­ne Nager eines Tages spur­los ver­schwin­det ist der Acht­jäh­ri­ge ver­zwei­felt. Weder Mut­ter noch Schwes­ter haben Zeit, nach dem Hams­ter zu suchen — und Papa arbei­tet als Arzt im Aus­land. So muss sich Sam­my allein auf die aben­teu­er­li­che Suche machen, doch bald stellt sich her­aus, dass Raf­fi von einem skru­pel­lo­sen Ver­bre­cher ent­führt wor­den ist. Trotz­dem setzt der Acht­jäh­ri­ge alles dar­an, sei­nen Hams­ter zu ret­ten. Dabei gerät er auf eine gefähr­li­che Odys­see quer durch Ham­burg.

Bei den Dreh­ar­bei­ten wur­de mit ins­ge­samt 15 ech­ten Hams­tern gear­bei­tet. Für die einen eine will­kom­me­ne Abwechs­lung zu CGI-ani­mier­ten Film­tie­ren, für die ande­ren Grund zur Sor­ge: Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen beklag­ten unsach­ge­mä­ßen Umgang mit den nacht­ak­ti­ven Nagern.

Ret­tet Raf­fi! läuft ab Frei­tag, dem 20. Novem­ber, im E‑Werk-Kino.

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