Morgen läuft an…

Die Halbbrüder Elias (Mads Mikkelsen) und Gregor (David Dencik)© Rolf Konow DCM

Die Halb­brü­der Eli­as (Mads Mikkel­sen) und Gre­gor (David Den­cik)© Rolf Konow DCM

Lie­be auf den ers­ten Schlag, eine überraschende und roman­ti­sche Komödie aus Frank­reich ist eine Lie­bes­ge­schich­te. Oder eine Über­le­bens­ge­schich­te. Oder bei­des.
Weni­ger roman­tisch gibt sich der öster­rei­chi­sche Thril­ler Ich seh Ich seh, in dem zwei an der Iden­ti­tät ihrer Mut­ter zwei­feln.
Außer­dem kön­nen sich Fans des däni­schen Films Adams Äpfel freu­en. Zehn Jah­re nach dem gro­ßen Erfolg sind das Team und Mads Mikkel­sen für die gro­tes­ke Komö­die Men & Chi­cken wie­der ver­eint.

 

Men & Chi­cken

Gabri­el (David Den­cik) und Eli­as (Mads Mikkel­sen) sind zwei Brü­der, wie sie unter­schied­li­cher nicht sein könn­ten: Der eine lehrt Evo­lu­ti­ons­psy­cho­lo­gie und Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät, der ande­re beschäf­tigt sich statt­des­sen hem­mungs­los mit Nich­ti­gem, Nichts­tun und Mas­tur­bie­ren. Nach dem Tod ihres Vaters erfah­ren sie durch ein hin­ter­las­se­nes Video, dass die­ser gar nicht ihr bio­lo­gi­scher Vater war. Ihr leib­li­cher Vater, der mitt­ler­wei­le fast 100 Jah­re alt ist, soll sich auf der ent­le­ge­nen Insel Ork auf­hal­ten.
Ange­kom­men auf der skur­ri­len Insel, die mit rund 40 Bewoh­nern kaum besie­delt ist, war­ten wei­te­re Über­ra­schun­gen auf Gabri­el und Eli­as: Sie tref­fen auf ihre ver­stör­ten und hand­greif­li­chen drei Halb­brü­der Franz, Josef und Gre­gor, die sich lie­ber mit aus­ge­stopf­ten Tie­ren, als mit Men­schen umge­ben.
Gestran­det im ver­wahr­los­ten Anwe­sen ihres ech­ten Vaters, umge­ben von rei­hen­wei­se gro­tes­ken ‚Haus­tie­ren‘ und ihrer ani­ma­li­schen Neu­ver­wand­schaft, kom­men Gabri­el und Eli­as den wah­ren Umstän­den ihrer eigent­li­chen Her­kunft immer näher…

MEN & CHICKEN (dcm Film­ver­leih) läuft ab dem 2.7.2015 in den Lamm-Licht­s­pei­len in Erlan­gen (Dau­er ca. 104 Minu­ten).

 

Madeleine (Adèle Haenel) und Arnaud (Kévin Azaïs) fischen im Fluss © Nord-Ouest Films / Tiberius Film

Made­lei­ne (Adè­le Haen­el) und Arn­aud (Kévin Azaïs) fischen im Fluss
© Nord-Ouest Films / Tibe­ri­us Film

Lie­be auf den ers­ten Schlag

Eigent­lich nimmt der 18-jäh­ri­ge zurück­hal­ten­de Arn­aud Lab­rè­de (Kévin Azaïs) das Leben ganz locker. Aber die­ser Som­mer ist anders. Nach dem Tod sei­nes Vaters müs­sen Arn­aud und sein älte­rer Bru­der Manu (Antoi­ne Lau­rent) alles geben, damit der klei­ne Fami­li­en­be­trieb, eine Tisch­le­rei, wei­ter lau­fen kann.
Bei einem Som­mer­trai­nings-Camp der Armee muss Arn­aud mit der jun­gen, etwas kratz­bürs­ti­gen und offen­sicht­lich sehr star­ken Made­lei­ne (Adè­le Haen­el) sei­ne Kraft mes­sen. Als sie ihn zu Boden ringt, kann er sich nur durch einen Biss in ihre Hand aus der Umklam­me­rung befrei­en.
Als Made­lei­nes Eltern Arn­aud und sei­nen Bru­der für Bau­ar­bei­ten am Haus enga­gie­ren, hat Arn­aud die Mög­lich­keit Madele­lei­ne bes­ser ken­nen zu ler­nen. Sie glaubt fest dar­an, dass das Ende der Welt bevor­steht. Und um per­fekt für ein Leben mit­ten im Welt­un­ter­gang vor­be­rei­tet zu sein, will sie ein Trai­nings­camp bei der Armee absol­vie­ren. Bevor Arn­aud weiß, wie ihm geschieht, hat er sich zusam­men mit Made­lei­ne beim gro­ßen Sur­vi­val-Trai­ning ange­mel­det. Und bekannt­lich zie­hen sich Gegensätze an…

LIEBE AUF DEN ERSTEN SCHLAG (Tibe­ri­us FIlm) läuft ab dem 2.7.2015 in den Man­hat­tan-Kinos in Erlan­gen (Dau­er ca. 98 Minu­ten).

 

 

Im Zwielicht: Zwischen den Kindern (Elias Schwarz) und der Mutter (Susanne Wuest) entspinnt sich ein existentiell beunruhigendes Versteckspiel. © Koch Media

Im Zwie­licht: Zwi­schen den Kin­dern (Eli­as Schwarz) und der Mut­ter (Susan­ne Wuest) ent­spinnt sich ein exis­ten­ti­ell beun­ru­hi­gen­des Ver­steck­spiel.
© Koch Media

Ich seh Ich seh

Das Kin­der­spiel „Ich seh etwas, was du nicht siehst…“ stand Pate für den Titel des öster­rei­chi­schen Thril­lers des Regie­du­os Vero­ni­ka Franz und Seve­rin Fia­la. Dar­in genie­ßen die Zwil­lings­brü­der Lukas und Eli­as die Som­mer­fe­ri­en in einem abge­le­ge­nen, idyl­li­schen Haus am Wald­rand. Die bei­den streu­nen zwi­schen Wald­see und Mais­feld umher und kön­nen die Ankunft ihrer Mut­ter kaum erwar­ten. Als sie jedoch nach einem Unfall aus dem Kran­ken­haus mit ein­ban­da­gier­tem Gesicht zurück­kehrt, sind alle frü­he­ren Gewiss­hei­ten ver­schwun­den. In der stren­gen Frau, die nun vor ihnen steht, kön­nen sie ihre Mut­ter kaum wie­der­erken­nen. Schon bald wer­den sie den Zwei­fel nicht mehr los, dass eine Frem­de die Kon­trol­le über­nimmt. Wäh­rend die Mut­ter ver­sucht, den sich regen­den Wider­stand zu ersti­cken, machen sich die Kin­der mit der ihnen gebo­te­nen Gründ­lich­keit dar­an, die Wahr­heit her­aus­zu­fin­den. Ein exis­ten­ti­el­ler Kampf um Iden­ti­tät und Urver­trau­en ent­spinnt sich.
ICH SEH ICH SEH (Koch­Me­dia Ver­leih) läuft ab dem 2.7.2015 in den Man­hat­tan-Kinos in Erlan­gen (Dau­er ca. 100 Minu­ten).

 

Made­lei­ne Spei­del

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