Morgen läuft an…

Sheila Vand als „das Mädchen“ in A Girl Walks Home Alone at Night Foto: Central Filmverleih

Shei­la Vand als „das Mäd­chen“ in A Girl Walks Home Alo­ne at Night Foto: Cen­tral Film­ver­leih

Dani­el Brühl spielt einen jun­gen Regis­seur, der glaubt in einem Mord sei­nen nächs­ten Film­stoff gefun­den zu haben. Außer­dem erzählt die ira­ni­sche-ame­ri­ka­ni­sche Regis­seu­rin Ana Lily Amir­pour in „A Girl Walks Home Alo­ne at Night“ eine Vam­pir-Roman­ze – ganz in schwarz-weiß.

 

A Girl Walks Home Alo­ne at Night

In der ira­ni­schen Geis­ter­stadt Bad City gehen selt­sa­me Din­ge vor. Hier tum­meln sich die Erschöpf­ten und Ver­brauch­ten, Gesetz­lo­se und ihre Opfer, die Wän­de schwit­zen Ver­bre­chen aus ihren Poren. Doch kaum einer, der hier lebt, ahnt, dass in die­ser Stadt auch ein stil­ler Vam­pir umgeht. So geht es auch dem jun­gen, attrak­ti­ven Arash (Arash Maran­di). Um die Schul­den sei­nes Vaters zu beglei­chen, muss er sei­nen gelieb­ten Ford Thun­der­bird an den ver­schla­ge­nen Dea­ler Sae­ed abtre­ten. Wütend auf alles und jeden, streift er durch die Stra­ßen und begeg­net einem Mäd­chen (Shei­la Vand), das rät­sel­haft anzie­hend ist. Schon bald ent­deckt Arash ihr Geheim­nis: sie ist ein Vam­pir. Ver­hüllt in einen Tscha­dor durch­streift sie Nacht für Nacht die Stadt auf ihrem Skate­board und erleich­tert Bad City um so man­ches wider­li­che Sub­jekt. Arash und das namen­lo­se Vam­pir-Mäd­chen freun­den sich lang­sam an. Und eine zar­te Lie­bes­ge­schich­te ent­steht an einem Ort, an dem eigent­lich kein Platz dafür ist.
Ana Lily Amir­pour, die Regis­seu­rin des Films sagt: „Es ist nicht mög­lich, über den Film zu spre­chen, ohne über die Musik zu spre­chen. […] Sie schafft die Magie, die es ver­mag, einen ein­zel­nen Moment in eine ande­re Dimen­si­on zu öff­nen.“

A GIRL WALKS HOME ALONE AT NIGHT (Cen­tral Film­ver­leih) läuft ab dem 21.5.15 in den Lamm-Licht­speie­len in Erlan­gen (Dau­er ca. 99 Minu­ten).

 

Daniel Brühl und Cara Delevegne in Die Augen des Engels Foto: Concorde Filmverleih

Dani­el Brühl und Cara Dele­ve­g­ne in Die Augen des Engels Foto: Con­cor­de Film­ver­leih

Die Augen des Engels

Basie­rend auf dem Mord­fall Aman­da Knox der jah­re­lang die ita­lie­ni­sche Öffent­lich­keit in Atem hielt dreh­te Micha­el Win­ter­bot­tom einen Jus­tiz­thril­ler mit Dani­el Brühl in der Haupt­rol­le. Die­ser spielt den Regis­seur Tho­mas Lang, der sich in einer Sinn­kri­se befin­det und im grau­sa­men Mord an einer Stu­den­tin sei­nen neu­en Film­stoff sieht. Er trifft sich des­halb vor Ort mit der Jour­na­lis­tin Simo­ne Ford (Kate Beck­in­sa­le), die den Pro­zess gegen Jes­si­ca Ful­ler, der ame­ri­ka­ni­schen Mit­be­woh­ne­rin des Opfers und Tat­ver­däch­ti­gen, mit­ver­folgt hat.
Je mehr sich Tho­mas mit dem Fall beschäf­tigt, des­to mehr ver­liert er sich dar­in. Er hin­ter­fragt sei­ne eige­nen Moti­ve und ver­liert sein Ver­trau­en in sein Kön­nen. Doch dann trifft er die Stu­den­tin Mela­nie, gespielt von Cara Dele­ving­ne…

Die Augen des Engels (Con­cor­de Film­ver­leih) läuft ab dem 21.5.15 in den Man­hat­tan-Kinos in Erlan­gen (Dau­er ca. 101 Minu­ten).

 

 Made­lei­ne Spei­del

 

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