Besonderheiten in Vielfalt

11100366_1050895058257394_400297950_oEine klei­ne Gewöl­be­ka­pel­le. Hohe Decken, auf Säu­len gestützt. Wän­de, an denen sich Bücher bis zur Decke ent­lang sta­peln. Das Buch­ca­fé in der Agnes­gas­se, unter­halb der Nürn­ber­ger Burg und in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Albrecht-Dürer-Haus.

In der Mit­te des Rau­mes zwei Musi­ker inmit­ten von Instru­men­ten: Babeth, ein jun­ges Duo aus Nürn­berg, das im Rah­men der Kon­zert­rei­he Acoustic Colours auf­tritt.

Es ist die Stim­me von Sän­ge­rin Bar­ba­ra Zim­mer, die sich zual­ler­erst den Weg in die Wahr­neh­mung bahnt. Warm und berüh­rend, klang­voll und gleich­zei­tig mit einem Ansatz von Ver­letz­lich­keit. Melan­cho­lisch sind die Songs von Babeth, ohne kit­schig zu sein. Mini­ma­lis­tisch, ohne etwas ver­mis­sen zu las­sen. Klang­li­che und rhyth­mi­sche Beson­der­hei­ten in Viel­falt.

Unwill­kür­lich horcht man auf, wenn Mat­thi­as Böhm sei­ner Gitar­re manch­mal Aus­ge­fal­le­nes ent­lockt, oder wenn Cajón, Schel­len­kranz und Becken jaz­zen. Instru­men­tell ist das Duo, das Bon Iver und Fink als musi­ka­li­sche Ein­fluss­quel­len angibt, breit auf­ge­stellt: Zim­mer spielt Gitar­re und Kla­vier, Böhm Gitar­re und ver­schie­dens­te Per­cus­sion-Instru­men­te, bei einem Stück Oce­an Drums.

Jetzt neh­men wir euch mit ans Meer“, kün­di­gen sie hier­für an. Schaut man sich um, blickt man in Gesich­ter, die es genie­ßen auf Rei­se zu sein – die sich mit Folk nach Irland bege­ben, mit einem Chan­son nach Frank­reich oder in per­sön­li­che Sin­ger-Song­wri­ter-Geschich­ten. Die atmo­sphä­ri­sche Kapel­le trägt dabei genau in rich­ti­gem Maß zu der Stim­mung bei, die hier­für not­wen­dig ist.

Bewe­gen­de und ruhi­ge Rei­se­stim­mung ver­mit­teln auch die kur­zen Fil­me, die Babeth von ihrer Auf­nah­merei­se nach Irland gedreht haben, deren Ergeb­nis bald zu hören sein wird. Sie sind auf ihrer Home­page zu fin­den, eben­so wie Infos zu den kom­men­den Kon­zer­ten. Babeth sind mit ihrer Musik unter­wegs – und es lohnt sich, mit ihnen auf­zu­bre­chen!

Vera Podskalsky

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