Morgen läuft an…

Foto: Rise and Shine

Foto: Rise and Shi­ne

Für alle die sich trotz der ers­ten Son­nen­strah­len ins Kino locken las­sen, lau­fen die­se Woche die fran­zö­si­sche Komö­die Ver­ste­hen Sie die Béliers?, das preis­ge­krön­te Dra­ma Still Ali­ce sowie Petri Luuk­kai­nens Doku­men­tar­film My Stuff – Was brauchst du wirk­lich? in den Kinos in Nürn­berg und Fürth an.

 

My Stuff – Was brauchst Du wirk­lich?

Petri ist Mit­te 20 als sei­ne Freun­din ihn ver­lässt. Er trös­tet sich, indem er sei­ne Kre­dit­kar­te zum Glü­hen bringt. Er kauft und kauft und kauft. Glück­li­cher wird er dadurch nicht. Dar­um ent­schei­det er sich ein Selbst-Expe­ri­ment zu star­ten: Er packt alles (wirk­lich alles!), was er hat in ein Self Sto­rage-Lager und legt kla­re Regeln fest:
1. Das Expe­ri­ment dau­ert ein Jahr.
2. Jeden Tag darf er einen Gegen­stand aus dem Lager zurück­ho­len.
3. Neue Din­ge kau­fen, darf er in die­ser Zeit nicht.
Und so beginnt Petris neu­es Leben nackt in einem lee­ren Apart­ment. Die Uhr tickt, er war­tet auf Mit­ter­nacht, wenn er den ers­ten Gegen­stand aus dem Lager holen darf. Und als Petri los­läuft — durch eine bit­ter­kal­te Januar­nacht in Hel­sin­ki, nur beklei­det mit einer Zei­tung aus dem Müll­con­tai­ner — kann er die Her­aus­for­de­run­gen nur erah­nen, die sich ihm in die­sem Jahr stel­len wer­den.
My Stuff stellt die Fra­ge, was wirk­lich wich­tig ist im Leben. Dabei hält der Film uns allen auf humor­vol­le Wei­se einen Spie­gel vor. Wun­der­voll leicht erzählt und geschnit­ten und musi­ka­lisch gestal­tet vom fin­ni­schen Jazz-Star Timo Las­sy.

MY STUFF (RISE AND SHINE CINEMA) läuft ab dem 5.3.2015 in der fin­ni­schen Ori­gi­nal­ver­si­on mit deut­schen Unter­ti­teln im Casa­blan­ca in Nürn­berg (Dau­er ca. 80 Minu­ten).

 

Foto: Mars Distribution

Foto: Mars Dis­tri­bu­ti­on

Ver­ste­hen Sie die Béliers?

Ein Wochen­markt irgend­wo in der fran­zö­si­schen Pro­vinz. Hin­ter ihrem Käse­stand steht, wie jede Woche, die gesam­te Fami­lie Bélier. Wäh­rend die Eltern Rodol­phe (François Dami­ens) und Gigi (Karin Viard) sowie Sohn Quen­tin (Luca Gel­berg) zwar auf­fäl­lig freund­lich, aber sehr schweig­sam sind, ist Toch­ter Pau­la (Loua­ne Eme­ra) umso gesprä­chi­ger. Denn alle in der Fami­lie sind gehör­los – bis auf Pau­la. Doch die Béliers sind ein mun­te­rer, ver­schwo­re­ner Hau­fen und weit davon ent­fernt die Din­ge so zu neh­men wie sind. Ins­be­son­de­re hat sich Rodol­phe in den Kopf gesetzt Bür­ger­meis­ter zu wer­den, denn vom amtie­ren­den hält er nichts. Rodol­phe ist sich sei­nes Erfolgs sicher, und mit Pau­las geschick­ten Über­set­zungs­küns­ten wird er die Kam­pa­gne schon gewin­nen.
Doch dann tritt ein uner­war­te­tes Hin­der­nis auf! Pau­las Musik­leh­rer ent­deckt ihre wun­der­schö­ne Stim­me und ermun­tert sie in Paris Gesang zu stu­die­ren. Dazu kommt, dass Pau­la sich zu allem Über­fluss auch noch ver­liebt hat. Von die­sem Zeit­punkt wis­sen alle am bes­ten, was für Pau­la gut ist, die Eltern, der Musik­leh­rer und auch ihre bes­te Freun­din Mat­hil­de (Roxa­ne Durand). Doch Pau­la wäre kei­ne Bélier, wenn sie nicht ihren ganz eige­nen Kopf hät­te…

VERSTEHEN SIE DIE BÉLIERS (Con­cor­de Film­ver­leih) läuft ab dem 5.3.2015 im Baby­lon-Kino in Fürth (Dau­er ca. 104 Minu­ten).

 

Toto: Frenetic

Foto: Fre­ne­tic

Still Ali­ce

Es sind Klei­nig­kei­ten, die kaum auf­fal­len. Bei einem Vor­trag fällt der Pro­fes­so­rin Ali­ce How­land (Juli­an Moo­re) plötz­lich ein Wort nicht ein. Wenig spä­ter ver­liert sie beim Jog­gen die Ori­en­tie­rung. Sie ahnt bald, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Die Dia­gno­se kommt für Ali­ce den­noch uner­war­tet: Sie hat eine sel­te­ne Art von frü­hem Alz­heimer. Der nor­ma­le All­tag, an dem Ali­ce mit allen Mit­teln fest­hal­ten will, lässt sich nicht mehr wie gewohnt gestal­ten. Dank der gro­ßen Unter­stüt­zung ihrer Fami­lie und ihrer eige­nen Wil­lens­stär­ke schafft sie es, ihr Leben bewusst ein­zu­at­men und die Ein­zig­ar­tig­keit des Moments zu genie­ßen.
Für ihre Rol­le der Ali­ce How­land bekam Juli­an Moo­re den Preis für die bes­te Haupt­dar­stel­le­rin bei der dies­jäh­ri­gen Oscar-Ver­lei­hung ver­lie­hen.

STILL ALICE (poly­band Medi­en GmbH) läuft ab dem 5.3.2015 im Casa­blan­ca in Nürn­berg, sowie im Baby­lon-Kino in Fürth (Dau­er ca. 99 Minu­ten).

 Made­lei­ne Spei­del

 

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