Viva Voce goes symphonic

Viva Voce FlyerDas Licht geht aus in der Hein­rich-Lades-Hal­le in Erlan­gen und die rus­si­sche Kam­mer­phil­har­mo­nie St. Peters­burg wird in abwech­selnd rosen­ro­tes und eis­blau­es Spot­light getaucht. Unter der fach­kun­di­gen und ani­mier­ten Lei­tung des Diri­gen­ten Enri­que Ugar­te eröff­net das Kon­zert mit einem Med­ley an bekann­ten Weih­nachts­lie­dern, wel­ches den Zuhö­rer in ein war­mes, fried­li­ches Gefühls­ge­wand hüllt.

Unter lau­tem Jubel betre­ten anschlie­ßend die fünf Viva Voce Sän­ger (David Ligert, Jörg Schwart­z­manns, Mateusz Phout­ha­vong, Bas­ti­an Hup­fer und Hei­ko Ben­jes) die Büh­ne und hei­ßen das Publi­kum herz­lich will­kom­men. Was jetzt folgt ist ein wah­rer Ohren­schmaus. Ein bun­tes Pot­pour­ri aus inter­na­tio­na­len Weih­nachts­lie­dern, sogar das pol­ni­sche Wsród noc­nej cis­zy ist dabei, durch­mischt mit Songs aus ihrem eige­nen Weih­nachts­pro­gramm Wir schen­ken uns nix. Da dür­fen der gleich­na­mi­ge Song Weih­nach­ten für zwi­schen­durch und Der Weih­nachts­speck natür­lich nicht feh­len eben­so wie das unver­gess­li­che Hal­le­lu­ja von Leo­nard Cohen.

Dazwi­schen wer­den amü­san­te Geschich­ten erzählt, die dann letzt­lich in ein wei­te­res gekonn­tes a capel­la Stück mün­den, wie zum Bei­spiel die Geschich­te von Jörg, der sich schon als Kind nichts sehn­li­cher als ein Schlag­zeug gewünscht hat. Als er es trotz aller Bemü­hun­gen nicht bekam, bas­tel­te er sich ein­fach eines mit sei­ner Stim­me.

Wie her­vor­ra­gend das Orches­ter mit der Gesangs­grup­pe har­mo­niert, zeigt sich unter ande­rem kurz vor der Pau­se, als sie das Lied Maria durch ein Dorn­wald ging anstim­men und das Publi­kum von einer Wel­le tie­fer Ergrif­fen­heit erfasst wird, die eini­ge Zuhö­rer gar dazu ver­an­lasst vor Rüh­rung ein paar Trä­nen zu ver­gie­ßen.

Nach der Pau­se geht es nicht weni­ger unter­halt­sam wei­ter. Von Fros­ty the Snow­man, über Ich steh‘ an dei­ner Krip­pen hier mit Sam­ba Rhyth­men auf­ge­lo­ckert, bei denen sogar der Diri­gent die Füße nicht still­hal­ten kann und Feliz Navidad bis hin zum Klas­si­ker White Christ­mas ist alles dabei. Letz­te­res Stück wur­de unter zur Hil­fe­nah­me von Niko­laus­müt­zen, wel­che von allen Orches­ter­mu­si­kern, dem Diri­gen­ten und natür­lich den Sän­gern selbst into­niert, was für all­ge­mei­ne Erhei­te­rung sorgt.

Alles in allem ein abso­lut gelun­ge­ner Abend, den das Publi­kum mit stan­ding ova­tions, lau­tem Jubel und minu­ten­lan­gem Applaus hono­rier­te.

Ihr Ziel, Weih­nachts­stim­mung zu ver­brei­ten, haben die Jungs von Viva Voce damit defi­ni­tiv erreicht!

Car­men Käuf­lin

 
Wer die­ses Spek­ta­kel eben­falls erle­ben möch­te hat noch genau zwei Mög­lich­kei­ten:
Frei­tag den 12. Dezem­ber 2014 und am Sams­tag den 13. Dezem­ber 2014 jeweils im Fei­er­abend­haus der BASF in Lud­wigs­ha­fen am Rhein
Für wei­te­re Infos hier kli­cken.

Ein Gedanke zu „Viva Voce goes symphonic

  1. Im Jahr 2016 wird das Orches­ter­pro­jekt wei­ter­ge­führt! VIVA VOCE goes syn­pho­nic on tour mit ver­schie­de­nen Orches­tern: 06.12. Wolfs­burg, 07.12. Cel­le (mit dem Staats­or­ches­ter Braun­schweig) 16.12. Ans­bach, 17.12. Würz­burg, 22.12. Din­kels­bühl & 26.12. Nürn­berg (mit den Nürn­ber­ger Syn­pho­ni­kern), wei­te­re Ter­mi­ne in Pla­nung!

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