Wenn das ein Spiel ist, sind wir verloren…“

Ada (Sandra Knocke, Anna Hampel) und Alev (Julia Hellberg, Andreas Pommer)

Ada (San­dra Kno­cke, Anna Ham­pel) und Alev (Julia Hell­berg, Andre­as Pom­mer)

Was kann eine Genera­ti­on, für die nichts mehr Sinn macht, die alles ablehnt und sich frei von jeg­li­chen Emo­tio­nen fühlt, noch tun? Die Ant­wort der neu­es­ten Stu­dio­büh­nen-Pro­duk­ti­on lau­tet: Spie­len. Juli Zehs Erfolgs­ro­man Spiel­trieb hat am Sonn­tag, 4. Mai, Pre­mie­re.

Spie­len, um die Lee­re zu fül­len. Spie­len als Inbe­griff demo­kra­ti­scher Lebens­art. Nur im Spiel hat der Mensch ech­te Frei­heit. Der Spiel­trieb ersetzt die Reli­gio­si­tät, beherrscht die Gerichts­sä­le, die Poli­tik, die Pres­se­welt. Und er ist es, der uns seit Got­tes Tod men­tal am Leben erhält.
 
Kaum hat sich der Bie­der­mann — über­aus erfolg­reich — im Kunst­pa­lais echauf­fiert, knüpft die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen gleich mit einem wei­te­ren Stück an, das den Nerv der Zeit tref­fen soll. Die Insze­nie­rung von Julia März und Mona Neu­ge­bau­er spielt mit unse­ren Vor­stel­lun­gen von Gut und Böse, Recht und Unrecht, Moral und Unmo­ral. Wie soll das aus­se­hen? Gelingt das? Wir wer­den dar­über berich­ten.
 
Die Auf­füh­run­gen fin­den am 4./ 7. und 11. Mai jeweils um 20 Uhr im Saal des Fran­ken­hofs in Erlan­gen statt.

Mehr Infor­ma­tio­nen unter http://www.studiobuehne-erlangen.de/spieltrieb/

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