Musik, Sex und Politik – Eine Generation zeigt sich

Abschlussarbeit von Hannah Rabenstein (Foto: Felicia Margenfeld)

Abschluss­ar­beit von Han­nah Raben­stein (Foto: Feli­cia Mar­gen­feld)

Das Mot­to Win­ter­aus­stel­lung, nicht ein­mal pas­send zur dies­jäh­ri­gen Wet­ter­la­ge, ist eigent­lich ein etwas abge­grif­fe­ner Begriff für solch eine wun­der­ba­re Aus­stel­lung. 48 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der Fakul­tät Design der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Nürn­berg, stel­len der Welt ihre Abschluss­ar­bei­ten vor und die­se sind weit mehr als der blo­ße Titel die­ser Aus­stel­lung ver­mu­ten lie­ße. Die rau­schen­de Eröff­nungs­fei­er gab es am 7. Febru­ar, gefolgt von drei wei­te­ren Besuchs­ta­gen. Am Tag der Eröff­nung war die Fakul­tät rand­voll mit inter­es­sier­ten Besu­chern jeg­li­cher Art, was ein genau­es Ken­nen­ler­nen der Arbei­ten nicht wirk­lich mög­lich mach­te, und so ent­schloss ich mich ein paar Tage spä­ter in einer etwas ruhi­ge­ren Atmo­sphä­re die Aus­stel­lung auf­zu­su­chen.

Katrin Radkte: Das Recht auf Faulheit (Foto: Felicia Margenfeld)

Kath­rin Radkte: Das Recht auf Faul­heit (Foto: Feli­cia Mar­gen­feld)

Zu erwäh­nen ist die Gewin­ne­rin des Abends: Kath­rin Rad­ke mit ihrem Pro­jekt „Das Recht auf Faul­heit“. Ein­zel­ne Arbei­ten beson­ders her­vor­he­ben, dar­in sehe ich aber kei­nen Sinn, da das Herz­blut eines jeden Stu­den­ten in sei­nem per­sön­li­chen Pro­jekt liegt, und, wun­der­bar sub­jek­tiv, dem einen gefällt, dem ande­ren eher weni­ger zusagt. Viel­falt ver­leiht die­ser Aus­stel­lung ihren ganz eige­nen Charme. Die Arbei­ten sind für mich ein klei­ner Ein­blick in die Gedan­ken, Hoff­nun­gen, und Zukunfts­vor­stel­lun­gen mei­ner Genera­ti­on gewe­sen. Ver­se­hen mit einer guten Pri­se Gesell­schafts­kri­tik. Fast jeder gesell­schaft­li­che Bereich wur­de durch eine Arbeit abge­deckt. Vom Gebiet Fashion, Life­style über Kal­li­gra­phie, Ess­kul­tur, Lebenswandel/Ratgeber, Sex, Musik bis hin zu Poli­tik war alles ver­tre­ten.

Dies macht die­se Aus­stel­lung jedes Jahr aufs Neue so sehens- und erle­bens­wert. Es han­delt sich hier um die Aus­stel­lung einer Genera­ti­on selbst, wobei es gleich­zei­tig eine in Schweiß und Herz­blut mani­fes­tier­te Bewer­bung für ihre Zukunft ist. Eine der Aus­stel­lun­gen, in denen man Stun­den ver­sin­ken kann und die man jedem für das nächs­te Jahr wärms­tens ans Herz legen mag. Wer einen Ein­druck der dies­jäh­ri­gen Aus­stel­lung gewin­nen mag schaut ein­fach bei winterausstellung.de vor­bei.

Feli Mar­gen­feld

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