Kommt und seht

K1600_IMG_6847Die­se Film­för­de­rung gibt es nur für Pro­duk­tio­nen aus Mit­tel­fran­ken: Jedes Semes­ter stellt der Ver­ein [ki’ta:so] öffent­lich brand­neue Kurz­fil­me in den Lamm-Licht­spie­len vor. Am 27. Janu­ar ist es wie­der soweit. Dann könnt ihr nicht nur gran­dio­se Arbei­ten von Nach­wuchs­fil­me­ma­chern bewun­dern, son­dern sogar einen Gewin­n­er­film wäh­len.

[ki’ta:so] – das spricht sich viel ein­fa­cher, als es sich tip­pen lässt: Kita­so näm­lich. Das ist alt­grie­chisch für ich sehe und zu sehen bekom­men die Mit­glie­der des Erlan­ger Film­för­der­ver­eins eini­ges. [ki’ta:so] hat sich einen guten Namen in der loka­len Film­sze­ne gemacht. Sicher nicht zuletzt wegen des ver­lo­cken­den Prei­ses, den [ki’ta:so] gemein­sam mit dem För­der­ver­ein Das Lamm muss lau­fen ver­gibt. Es han­delt sich dabei um eine kost­spie­li­ge Klei­nig­keit, die den Sprung von der gro­ßen auf die noch grö­ße­ren Lein­wän­de erleich­tern kann: Eine Kopie des Kurz­films auf Kino­kom­pa­ti­bles Film­ma­te­ri­al.

Jedes Semes­ter mel­den sich zahl­rei­che Fil­me­ma­cher bei [ki’ta:so], von der TH Nürn­berg, von der FAU oder der Kunst­aka­de­mie: Will­kom­men ist fast jedes Kurz­film­pro­jekt. Dem­entspre­chend bunt ist die Mischung. Gele­gent­lich waren schon Fil­me aus Mün­chen dabei. Was am Ende in den Lamm-Licht­spie­len gezeigt wird, ent­schei­den die Mit­glie­der des Ver­eins gemein­sam. Sie sich­ten das Mate­ri­al und stim­men dar­über ab, was gezeigt wer­den soll. Gegen­über Pro­jek­ten aus der Lan­des­haupt­stadt jedoch bleibt die Hal­tung kate­go­risch: Sie haben kei­ne Chan­ce, am Film­abend gezeigt zu wer­den.

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Das [ki’ta:so]-Team

Alle Hän­de voll

Ein wei­ches Kri­te­ri­um gibt es noch für Fil­me, die gezeigt wer­den: Sie müs­sen sich the­ma­tisch ein wenig von den ande­ren Ein­sen­dun­gen abhe­ben. Das ist der Dra­ma­tur­gie des Film­abends geschul­det. Schließ­lich soll er abwechs­lungs­reich blei­ben, unter­halt­sam, damit die Kurz­fil­me auch wei­ter­hin ein brei­tes Publi­kum fin­den. Rings um die­sen Fil­me­abend orga­ni­siert [ki’ta:so] die Pres­se­ar­beit und infor­miert auf sei­ner Web­site über wei­te­re Aus­zeich­nun­gen für betei­lig­te Fil­me oder ande­re, wich­ti­ge neue Ent­wick­lun­gen. Eine Auf­ga­be, die dem Team immer schwe­rer fällt, da sich nicht vie­le jun­ge Stu­die­ren­de fin­den, die sich bei [ki’ta:so] oder in ande­ren Initia­ti­ven enga­gie­ren.

Bis­lang rekru­tie­ren die Mit­glie­der von [ki’ta:so] sich aus­schließ­lich aus den Rei­hen der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät. Zumeist enga­gie­ren sich Medi­en­wis­sen­schaft­ler für den Ver­ein. Prin­zi­pi­ell spielt die Stu­di­en­rich­tung aber kei­ne Rol­le. Film­be­geis­te­rung ist die ein­zi­ge ech­te Vor­aus­set­zung. Und die Bereit­schaft sich für das Pro­jekt ein­zu­set­zen. Selbst einer, der gar kei­ne Lust hat, aktiv bei [ki’ta:so] mit­zu­wir­ken, kann dem Ver­ein und den Film­teams etwas Gutes tun: Indem er den [ki’ta:so] Film­abend besucht, sich einen Ein­druck von der brei­ten Fil­me­ma­cher­sze­ne in der Regi­on ver­schafft und so dem Kurz­film das gibt, was er braucht: Ein Publi­kum.

Der [ki’ta:so] Film­abend fin­det am 27. Janu­ar in den Lamm-Licht­spie­len ab 20.30 Uhr in Erlan­gen statt.

Den­nis

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