Wirklichkeit im Kino

Die Menschenrechtshauptstadt Nürnberg lädt 2013 wieder zum kinematographischen Ereignis: Vom zweiten bis zum neunten Oktober zeigt das Nuremberg International Human Rights Film Festival  über 80 Filme zum Thema Menschenrechte. Neben Animationen werden auch Dokumentar- und Spielfilme zu sehen sein, die aktuelle Tendenzen und Entwicklungen zur Menschenrechtslage in Ländern wie Iran, Russland, Indien, Kambodscha, Israel u.v.m. im Blick haben. Wer möchte, kann sich hier ein genaueres Bild von den Zuständen in dieser Welt machen, von denen die mutigen Filmemacher_innen berichten. Von einer Welt, die meist ohne Happy-End auskommt und in der auch der Rest nicht unbedingt immer rosig aussieht. Ein eigener Schwerpunkt widmet sich dabei den Rechten für Schwule und Lesben weltweit, zu dem es mehrere Langfilme sowie ein eigenes Kurzfilmprogramm geben wird.

563062_526765190734372_1581257492_nDie Themen reichen von Diskriminierung und Unterdrückung des Schwächeren oder Andersartigen im weitesten Sinne, über David-und-Goliath Kämpfe bis hin zur Selbstreflexion über die Macht des Mediums Film – so zahlreich die Filme, so verschieden auch die Geschichten. Dabei zeigen sie mit ihren ganz eigenen ästhetischen Konzepten nicht nur unterschiedliche Perspektiven auf, sondern stellen auch verschiedene Fragen, verwundern oder erstaunen. Gleich bleibt eine meist schockierende Realität, weit fernab unserer Eigenen, die zum nachdenken anregt, oder anregen soll.

Das Besondere: Zu verschiedensten Filmprojektionen werden die Filmemacher_innen persönlich anwesend sein, um im Anschluss an ihren Film zur Debatte mit dem Publikum zur Verfügung zu stehen.

NIHRFF schafft damit nicht nur eine internationale Öffentlichkeit für Menschenrechtsfragen, sondern bietet außerdem einen Einblick in die Thematik, der das gegenseitige Verständnis zwischen den Kulturen und deren Kommunikation fördert.

Sollte man sich nicht entgehen lassen!

Weitere Informationen, Programm und Spielplan unter www.nihrff.de

Melissa Schäfer

Ein Gedanke zu „Wirklichkeit im Kino

Schreibe einen Kommentar zu Lukas Anneser Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.