Stauffenberg, Schnitzler und Shakespeare

 

Das E.T.A.-Hoffmann-Theater Bam­berg stellt den Spiel­plan für 2013/14 vor

 

Edith_Piaf

Edith Piaf — Foto: Tho­mas Bach­mann

Es lohnt sich, ab und zu einen Blick über die Gren­zen Mit­tel­fran­kens zu wer­fen – zum Bei­spiel ins Bam­ber­ger Thea­ter. Inten­dant Rai­ner Lewan­dow­ski hat nun das Geheim­nis gelüf­tet, was die nächs­te Spiel­zeit alles bereit­hält.

 

2014 ist das Jahr der Jubi­lä­en. Stauf­fen­bergs miss­lun­ge­nes Atten­tat auf Hit­ler ist dann 70 Jah­re her. Grund genug für ein Thea­ter­stück, das sich die­sem Mann wid­met. Einem Mann, der als Gene­ral der Wehr­macht anfing, und sich schließ­lich gegen Hit­ler stell­te. War­um? Auf die­se und ande­re Fra­gen wird Stauf­fen­berg eine Ant­wort geben. Wider­stand kam auch von ande­rer Sei­te: Von Stu­den­ten. Sie wag­ten es, eine Wider­stands­be­we­gung zu orga­ni­sie­ren. Und dafür bezahl­ten sie mit dem Leben. Ob wir uns das wohl getraut hät­ten? Eine Fra­ge, auf die es kei­ne Ant­wort gibt. Die wei­ße Rose ist ein Thea­ter­stück über bewe­gen­de Ein­zel­schick­sa­le aus dem Zwei­ten Welt­krieg. Mit dem Kom­bi-Ticket „Wider­stand“ ermög­licht das Thea­ter einen güns­ti­ge­ren Ein­tritt für die bei­den Vor­stel­lun­gen. Macht und Wider­stand – das sind die zen­tra­len The­men der nächs­ten Spiel­zeit.

 

Endstation_Irgendwo

End­sta­ti­on Irgend­wo — Foto: Tho­mas Bach­mann

Tra­gö­die oder Komö­die?

 

Da Shake­speares Geburts­tag sich 2014 zum 450. Mal jährt, ist auch er im Pro­gramm zu fin­den. Zum einen mit der Tra­gö­die König Lear, in der es um Macht­hun­ger, Gier und Selbst­sucht geht. Zum ande­ren mit der Komö­die Viel Lärm um Nichts. Ver­wechs­lun­gen, Lie­be und Intri­gen sind – wie man es von Shake­speare gewohnt ist – an der Tages­ord­nung.

 

Als wei­te­re Komö­di­en wer­den Char­leys Tan­te, Sten­kel­feld und End­sta­ti­on Irgend­wo gezeigt. Mit Der ein­sa­me Weg von Arthur Schnitz­ler kommt ein deut­scher Klas­si­ker auf Bam­bergs Thea­ter­büh­ne. Außer­dem wer­den Por­traits von drei bedeu­ten­den Musi­ke­rin­nen zu sehen sein: Edith Piaf, Janis Jop­lin und Hil­de­gard Knef. Ein­ge­lei­tet wird die neue Spiel­zeit mit der Som­mer­oper Don Gio­van­ni am 4. Okto­ber 2013.

Ist eine inter­es­san­te Vor­stel­lung dabei? Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: E.T.A.-Hoffmann-Theater

 

 

Patri­cia Ach­ter

 

 

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