Geschädigter der Wirklichkeit

Nicholas Wirsz

Nicho­las Wirsz

Woy­zeck im Expe­ri­men­tier­thea­ter

Ein jun­ger Mann, der mit dem Leben hadert. Frau und Kind, doch irgend­wie geht alles nicht zusam­men. Er setzt sich als Pro­band Ver­su­chen aus, die ihn kör­per­lich schä­di­gen, sein Kopf ist längst ange­schla­gen.

Der Stoff ist zeit­los, mehr­fach behan­delt, auch von Georg Büch­ner.

Woy­zeck wird auf­ge­führt, vier Stu­den­ten der FAU ver­la­gern ihn in die heu­ti­ge Zeit der sozia­len Netz­wer­ke und gesell­schaft­li­chen Gefah­ren.

Kann er ent­kom­men, oder ist er für immer gefan­gen im Stru­del der Exis­tenz? Nicho­las Wirsz ver­kör­pert den Haupt­dar­stel­ler in der media­len Insze­nie­rung, mit Lukas Wil­de, unter der Regie von Pia Lub­ig. Dra­ma­tur­gie und Büh­ne: Julia Som­mer­feld. Die bei­den haben schon in der Grup­pe zeiT­raum: Post beim ARE­NA-Fes­ti­val zusam­men­ge­ar­bei­tet und prä­sen­tier­ten auch eine Auf­füh­rung ohne den Fes­ti­val-Rah­men. Woy­zeck hat das Poten­zi­al, eben­so gesell­schafts­kri­tisch zu wer­den wie ihre letz­ten Arbei­ten.

Woy­zeck, am 16./17.04.2o13, jeweils 20:00 Uhr
im Expe­ri­men­tier­thea­ter

Johan­na Meyr

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