Morgen läuft an…

einfreudiges Ereignis plakat…Dei­ne Info über das Neu­es­te aus den Inde­pen­dent-Kinos.

Sie suchen sich, sie fin­den sich, sie lie­ben sich, sie machen ein Kind und sind glück­lich — Bums, Aus! Da hören die meis­ten Lie­bes­ge­schich­ten auf. Spä­tes­tens. Nicht so aber in „Ein freu­di­ges Ereig­nis“, das am Don­ners­tag (4.4.) in den Lamm-Licht­spie­len anläuft. Da fängt die Geschich­te mit dem süßen, klei­nen Balg erst rich­tig an und auf sen­si­ble  Wei­se ent­wi­ckelt sich ein humor­vol­ler Film über die Rea­li­tät des Eltern-Wer­dens für jun­ge Lie­bes­paa­re in einer moder­nen Welt. Das ist fran­zö­si­sches Kino!

Ein freu­di­ges Ereig­nis — ein Film von Rémi Bezançon, mit Loui­se Bour­goin, Pio Mar­maï, Josia­ne Balas­ko

Mit Sinn fürs Tra­gi­ko­mi­sche aber ohne Scha­den­freu­de […]“(Programmkino.de) und „Gelun­ge­ne Unter­hal­tung, anspruchs­voll und leicht zugleich  […].“ (kino-zeit.de) sagen die Kri­ti­ken. Mit der wun­der­vol­len Loui­se Bourg­ni­on („Das ver­flix­te 3. Jahr“, „Der klei­ne Nick“) kann man sich das sehr gut vor­stel­len.

Ab einem bestimm­ten Alter tickt bei jeder Frau die Uhr. Wenn sie einen Freund haben, der ihnen spon­tan ins Ohr flüs­tert: „Ich will ein Kind von dir,“ ist ihm ver­mut­lich nicht bewusst, wie nah er sich an Mes­sers Schei­de her­an wagt. Ein Krib­beln im Bauch, die Endor­phi­ne flat­tern ner­vös her­um und dann sei mal ein Mann, der sei­ner Freun­din die­sen hei­ßen Wunsch wie­der aus ihrem Kopf und ihrem Her­zen ver­scheucht. Män­ner, seid um Him­mels Wil­len vor­sich­tig mit sol­chen Ver­spre­chen!

Bar­ba­ras Freund Nico­las ist nicht vor­sich­tig genug. Und augen­blick­lich fin­det er sich wie­der mit einer schwan­ge­ren Freun­din in einer Bezie­hung, die von wan­ken­den Hor­mo­nen erschüt­tert wird. Kön­nen sie es schaf­fen, ihre Bezie­hung ret­ten und eine klei­ne glück­li­che Fami­lie wer­den?

Kri­ti­ken war­nen Schwan­ge­re und Frisch­ver­lieb­te, den Film zu sehen, sie wür­den des­il­lu­sio­niert wer­den. Doch eigent­lich wird nur lebens­nah ein all­täg­li­ches The­ma wie Erwach­sen­wer­den und Kin­der­krie­gen von groß­ar­ti­gen Schau­spie­lern umge­setzt. Der fran­zö­si­sche Regis­seur Rémi Bezançon (C‘est la vie — So sind wir, so ist das Leben) erzählt auf tra­gi­ko­mi­sche Wei­se  die Geschich­te des jun­gen Pär­chens, des­sen Leben sich mit einem Kind kräf­tig durch­ein­an­der wir­belt, sodass nichts mehr so ist wie es vor­her war.

www.einfreudigesereignis-film.de

Pau­la Lin­ke und Johan­na Meyr

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