Archiv für Juli 2012

Und plötzlich ist Faust schön…

Faust küsst Gretchen

stu­dio­bühne Erlan­gen „Faust“

Die Schau­spie­ler der Stu­dio­bühne Erlan­gen haben sich unter der Regie von Marie-Christin Schwab an eine neue Per­spek­tive des Faust­stoffs gewagt, die in meh­re­ren Stü­cken Shake­speares schon gang und gäbe ist, einem Text aus Goethe’s Feder bis­her aller­dings fremd war: Faust ist eine Frau. Was ursprüng­lich als  Not­lö­sung gedacht war, ent­wi­ckelte sich zum Erfolg der Insze­nie­rung. Ein herz­er­fri­schend gelun­ge­nes Expe­ri­ment. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Dota und die Stadtpiraten

Dota und die Stadtpiraten

Die Club­bühne des e-werks war am Don­ners­tag (5.7.) voll. Zurecht! Cle­vere Texte und Gute-Laune-Musik in einem sollte man sich nicht ent­ge­hen las­sen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Tschick“ — oder: Achtung Stroboskop!

Quelle: http://media.news.de/resources/thumbs/8a/fa/855131860_800x600/38bf25df786bbaffa279e71042a9.jpg

Sams­tag­abend, 19 Uhr, Nürn­berg, Austraße 70: Laute Musik, helle Lich­ter, zwei Jungs, die sich völ­lig aus­powern, wäh­rend sie zur Musik tan­zen. Hier kommt besag­tes Stro­bo­skop zum Ein­satz, vor dem an der Kasse gewarnt wird und macht aus der Bühne eine Tanz­flä­che. Wir sehen Maik und Tschick, die ordent­lich abfei­ern, so wie es sich für zwei Vier­zehn­jäh­rige gehört, wenn die heiß ersehn­ten Som­mer­fe­rien end­lich star­ten. Doch die Dar­stel­ler Boris Keil (Tschick) und sein Kol­lege David Schir­mer (Maik) zei­gen uns ledig­lich, wie es hätte sein sol­len. Tat­säch­lich hat die Geschichte um den Rus­sen Tschick, der in ver­schie­de­nen Hei­men auf­ge­wach­sen ist und mit Alko­hol­fahne, Plas­tik­tüte und in Jog­ging­ho­sen in die selbe Klasse geht, wie der Außen­sei­ter Maik Klin­gen­berg aus gutem Eltern­haus, anders angefangen.

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Das Ich als Schnittstelle

Die Augen, heißt es, sind die Fens­ter zur Seele. Den drei Papp­ge­stal­ten. Hye­sun Yoon hat sich ent­schlos­sen diese Fens­ter für die Pas­san­ten Nürn­bergs auf­zu­rei­ßen und lädt ein zu einem irri­tie­ren­den Spiel mit der Refle­xion von Selbst und Ande­rem. Ein Besuch bei der Instal­la­tion Ano­ther / No Other in der Vitrine lohnt sich – ins­be­son­dere, weil man sie durch die Augen eines ande­ren sehen kann. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Das Museum der guten Erinnerungen

Neben der Bühne hing immer noch der alte Efeu an der Back­stein­mauer und wäh­rend Al Jar­reau los­legte, schlurchte die Sonne ein biß­chen län­ger über Nürn­berg. Ver­mut­lich ist man ein gro­ßer Musi­ker, wenn die­ser glü­hende Cent sto­isch gen Wes­ten rollt und für ein paar Songs ste­hen bleibt.

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