Archiv für Juni 2012

Epos in eisigem Blau

Chris­tian Kracht, enfant ter­ri­ble der deut­schen Lite­ra­tur, gelang 2012 nicht nur das zwei­fel­hafte Kunst­stück, mit einem Buch, wel­ches Anfang des 20. Jahr­hun­derts im Pazi­fik spielt, eine Nazi-Debatte her­auf­be­schwo­ren zu haben, son­dern auch die ungleich grö­ßere Leis­tung, mit der Geschichte um den Koko­voren Augus­tus Engel­hardt den klas­si­schen Aben­teu­er­ro­man im Stile Her­man Mel­vil­les wie­der zurück auf das lite­ra­ri­sche Tapet gebracht zu haben. Simon Schwarz wagt sich in sei­nem Zweit­ling „Pack­eis“ in Comic­form an ein ver­gleich­ba­res Vor­ha­ben: Die frei bear­bei­tete, aben­teu­er­li­che Lebens­ge­schichte einer his­to­risch ver­bürg­ten Figur als bewe­gen­des, mit leich­ter Hand erzähl­tes Drama um Ruhm, Aner­ken­nung und Grö­ßen­wahn. Und wo das Erstau­nen über Krachts kuriose Haupt­fi­gur schon groß genug war, ver­hält es sich bei Simon Schwartz Den Rest des Ein­trags lesen. »

Der Geruch von Sommer

Pünkt­lich zum Som­mer­an­fang ist es wie­der warm! Und dazu so schö­nes Wet­ter um faul auf der Wiese zu lie­gen und alle Viere von sich zu stre­cken wäh­rend rund­herum idyl­lisch die Vög­lein zwit­schern.  Lei­der macht den meis­ten die Uni einen Strich durch die Rech­nung. Jetzt wird für die heiße Phase gebüf­felt, denn die Prü­fun­gen ste­hen an und wer Abschluss­ar­bei­ten zu schrei­ben hat bet­tet sei­nen Kopf lie­ber zwi­schen Bücher­wände als auf Blumenwiesen.

Für eine kurze Aus­zeit von Uni, Arbeit und Lern­stress ist der Aro­ma­g­ar­ten, Palms­an­lage 6, in Erlan­gen ein klei­ner Geheim­tipp. Von der Phi­lo­so­phi­schen Fakul­tät muss man ein­fach der Straße Rich­tung Nor­den fol­gen, um in die­ses kleine Pflan­zen­reich zu gelan­gen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Vorankündigung: Al Jarreau am 5. Juli im Nürnberger Serenadenhof

Es könnte eins der High­lights 2012 in der Region wer­den. Al Jar­reau ist am 5. Juli im Nürn­ber­ger Sere­na­den­hof zu Gast.

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Wichtig ist auf der Bühne

Der König von Spanien erhebt sich (Dimitri Wasserblej als verrückter Porischtschin)

Der König von Spa­nien erhebt sich (Dimitri Was­ser­blaj als ver­rück­ter Poprischtschin)

Es war unglei­che Kon­kur­renz: Rus­si­sches Thea­ter gegen das Ent­schei­dungs­spiel für die rus­si­sche Natio­nal­elf in der Vor­runde der EM. Wäh­rend aber unter den Augen eines Mil­lio­nen­pu­bli­kums auf dem pol­ni­schen Rasen kein ein­zi­ges Tor fiel, spielte das Rus­si­sche Thea­ter Nürn­berg (RTN) im Gast­hof Grü­ner Baum am Sams­tag Welt­klasse. Auf dem Plan stand das Stück Mad­man. Die Auf­stel­lung: Fünf Spie­ler, ver­teilt auf Bühne und Zuschau­er­raum. Die Stra­te­gie: Eine Adap­tion der Auf­zeich­nun­gen eines Wahn­sin­ni­gen von Niko­laj Gogol. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat das rus­si­sche Thea­ter damit auch in der Ukraine und Russ­land auf Sieg gespielt. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Nicht bloß Schwarzmalerei

Kom­ple­men­tär zur Blauen Nacht, zeigte sich die Vitrine seit dem 19. Mai in war­mem Orange: Ein­la­dend wie ein offe­nes Buch leuch­tete Abend für Abend die Licht­in­stal­la­tion von Adriana Stef­fel und Robert Rist dar­aus her­vor. Seit Frei­tag nun zie­ren dicke, schwarze Ölschlie­ren das Schau­fens­ter in der Unter­füh­rung am Bahn­hof – für die nächs­ten zwei Wochen prä­sen­tiert Chris­tof Kraus dort sein poli­tisch moti­vier­tes Kunst­werk Peak Oil Show. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Die wichtigen Bücher — Folge 1

Das ist eine voll­stän­dige Rezen­sion und ein frag­men­ta­ri­sches Essay (aus­ge­hend von dem rezen­sier­ten Buch). Wer das Buch liest, wird mich ver­ste­hen. Wer erst­klas­si­gen Jour­na­lis­mus erwar­tet, wird ver­mut­lich weni­ger Ver­ständ­nis aufbringen.

Plaque 02 erschien 2007. Die Inhalte sind heute noch wich­tig.
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Ah, le temps de l’amour…

Es wird ja, seit der Cannes-Premiere von „Moon­rise King­dom“, wie­der viel gere­det in die­sen Tagen; dar­über, dass sie ja alle ein wenig gleich seien, die Filme von Wes Ander­son, dem, neben Jim Jar­musch, größ­ten Dar­ling der US-Independentfilm-Boheme. Warum? Weil der Ver­gleich mit den vor­he­ri­gen Wer­ken eines Regis­seurs eben ein dank­ba­rer Ansatz ist, um sich dem neuen Werk zu nähern. Und weil ein eigen­wil­li­ger Regis­seur wie Ander­son seine Filme gerne in eine ganz– und gar unwirk­li­che, bon­bon­far­bene Optik taucht, sie mit aller­lei ver­schro­be­nen Cha­rak­te­ren anrei­chert, einen zumeist selt­sam erschei­nen­den Humor pflegt und für seine ver­que­ren Geschich­ten gerne auf das glei­che Schau­spiel­en­sem­ble zurück­greift. Also häu­fen sie sich, die Kla­gen, Ander­son sei ja nur Den Rest des Ein­trags lesen. »

Comics — kinderleicht!

Comic Helden von Comic Helden - Gemeinsam mit dem Comic-Zeichner Schwarwel haben Kinder der Jugendlernstube Bruck ihre eingenen Comic-Figuren entworfen.

Comic Hel­den von Comic Hel­den — Gemein­sam mit dem Comic-Zeichner Schwar­wel haben Kin­der der Jugend­lern­stube Bruck ihre ein­ge­nen Comic-Figuren entworfen.

Was ist denn da los? Gigan­tisch groß pran­gen bunte Tafeln an der Fas­sade der Städ­ti­schen Musik­schule. Es han­delt sich um Hel­den ab 1 Meter 50, eine Schar von Manga-Mädchen ist da zu sehen und ein grin­sen­des Zebra­we­sen mit einem gel­ben Vogel auf dem Rücken. Erdacht und gemalt wur­den die kurio­sen Krea­tu­ren von 21 Schü­le­rin­nen und Schü­lern des Christian-Ernst-Gymnasiums. Die haben seit den Oster­fe­rien unter Anlei­tung von Chris­tian Neu­hoef­fer und Ursula Beck an einem Comic-Workshop teil­ge­nom­men. Sol­che Work­shops gab es auch an ande­ren Schu­len, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und Kitas. Sie gehö­ren zum Rah­men­pro­gramm des 15. Erlan­ger Comic Salons. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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