Archiv für Mai 2012

Ohne Hände, Hase und Rhino

Seit dem 24. Mai 2012  stellt der Meis­ter der deut­schen Renais­sance zusam­men mit sei­nen Leh­rern und ande­ren Vor­bil­dern wie­der aus. Es ist laut Pro­gramm­heft die „Größte Dürer-Ausstellung in Deutsch­land seit 40 Jah­ren“. Doch die bekann­tes­ten Werke wie „Betende Hände“, „Feld­hase“ und „Rhi­no­ce­rus“ oder das „Selbst­bild­nis im Pelz­rock“ feh­len.  Sie fal­len ent­we­der nicht in das Früh­werk des Künst­lers oder waren nicht trans­por­ta­bel. Die Besu­cher scheint das aber wenig zu stö­ren. Bis zum 2. Sep­tem­ber 2012 hat die Aus­stel­lung  Der frühe Dürer“ noch im Ger­ma­ni­schen Natio­nal Museum in Nürn­berg geöff­net und wird von einem weit­läu­fi­gen Rah­men­pro­gramm beglei­tet. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Best served soon

Johannes Ludwig

Johan­nes Ludwig

Ein bestimm­tes Mischungs­ver­hält­nis und die nötige Tech­nik kann man sich über das Inter­net aneig­nen. Für einen ech­ten, wirk­lich guten Mar­tini bedarf es aber noch eines gewis­sen je ne sais quoi. Und einen solch kunst­fer­tig gerührt– oder geschüt­tel­ten Drink kann ich als Kom­ple­ment zu Johan­nes Lud­wigs Album The Druid’s Song nur emp­feh­len. Wer ob des Titels mit kel­ti­scher Folk­lore rech­net – nein, hier wird gehö­rig gejazzt. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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An vorderster Front

Wann begann man eigent­lich, Todes­fälle in der Pro­mi­nenz mit Ver­schwö­rungs­theo­rien zu erklä­ren? Wann began­nen mor­bide Fana­ti­ker zu glau­ben, dass Elvis lebt? JFK lebt? Kurt Cobain lebt? 2Pac lebt? Wann begann diese abgrün­dige Fas­zi­na­tion, die post­mor­tale Heroi­sie­rung? Egal: jetzt, da wir uns in einer Epo­che befin­den, in der sie eigent­lich noch alle leben, irgendwo, gibt es eine Mög­lich­keit damit zu spie­len. Und genau das macht Manu Lar­ce­net auf sehr absurde und amü­sante Weise.

Er tele­por­tiert uns in den ers­ten Welt­krieg. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Warum bist du ein Faschist geworden ?


Unver­dient: Wenige Zuschauer bei der Vor­füh­rung von Rus­sia 88 auf dem Wee­kend of Fear 2012 Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Schizophrenie und Stroboskoplicht

Die Nacht ist die Mut­ter, die Nacht hat die Macht: Frit­ten­bude im E-Werk

Ach, es ist ein Kreuz mit der Nacht­mu­sik. Die Atzen, die mögen Sie nicht? Das bal­lert ganz gut, hat aber zu viel Mal­lorca in der DNA und mit dem deli­rie­ren­den Pöbel, der dazu bier­se­lig in die Nacht grölt, wol­len Sie nichts zu tun haben? Und Sie fin­den Deich­kind zwar okay, seit die ihr Spek­ta­kel mit mode­rat kri­ti­schen Tex­ten unter­füt­tern, wür­den aber trotz­dem jedem gerne die Fresse polie­ren, der im unmit­tel­ba­ren Wir­kungs­kreis ihrer Fäuste was von „lei­der geil“ ver­zapft? Sie mögen Atti­tüde und Texte von, sagen wir, Ja, Panik oder den Türen, viel­leicht sogar von der alten Tante Toco­tro­nic, fin­den aber die ewig schram­meln­den Gitar­ren zu bie­der und ein­fach nicht bass­las­tig genug? Keine Angst. Hilfe ist seit gerau­mer Zeit unter­wegs, und zwar in Gestalt des Ham­bur­ger Labels Audio­lith und deren Aus­hän­ge­schil­dern Ego­tro­nic und Frit­ten­bude – letz­tere sind am Don­ners­tag­abend bereits Den Rest des Ein­trags lesen. »

Nächtliche Spiele — das LateNight-Format des Markgrafentheaters

Obskure Situa­tio­nen ste­hen bevor, inter­ak­tive Märkte laden des Nachts ein, ver­ruchte Gestal­ten trei­ben ihr Unwe­sen, Traum und Rea­li­tät ver­schwim­men, manch­mal humor­voll, bei­zei­ten bizarr, erschaf­fen sie sich an einem Abend immer wie­der neu…All diese Indi­zien spre­chen dafür, dass es Don­ners­tag ist und sämt­li­che an Thea­ter inter­es­sierte Stu­den­ten in die Glo­cken­licht­spiele strö­men, um am monat­li­chen „Glo­cken­spiel“ Teil zu haben. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Reservoir Dogs im Quartier Latin

Intro a*
Intro b**

Der Comic Heming­way von Jason spielt im Quar­tier Latin der zwan­zi­ger Jahre. Der nor­we­gi­sche Autor wird mor­gen 47 Jahre alt. In sei­ner Erzäh­lung ver­sam­meln sich Ernest Heming­way (alles andere könnte nur ein hoher Grad an Wahn­witz erklä­ren), Ezra Pound, F. Scott Fitz­ge­rald mit Ehe­frau Zelda, James Joyce, Ger­trude Stein und der mys­te­riöse Jean Paul. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Lebe anständig — Denke an das Folgende!

Shake­speare is dead — get over it!

In einem Blog mit Bei­trä­gen von Paten des Thea­ter­fes­ti­vals Neue Stü­cke aus Europa for­mu­lierte Paul Pour­veur ein­mal, dass in einer glo­ba­li­sier­ten Welt zu schrei­ben, einem bestän­di­gen Unterwegs-Sein in einer Welt gli­che, des­sen Rea­li­tät nur schwer zu ent­zif­fern sei. Es ent­stünde eine „Dra­ma­tur­gie der Reise“, die Reise erhalte hier und da einen Sinn, eine neue Bedeu­tung, je nach­dem, an wel­chem Ort man sich zu wel­chem Zeit­punkt in sei­nem Leben befinde. „Der Text und seine Bedeu­tung bauen sich Schritt für Schritt nicht durch Zufall, son­dern durch die Gleich­zei­tig­keit von gegen­über­ge­stell­ten Ele­men­ten auf.“ Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Tausche Cocktail gegen Menschenleben

Tho­mas Schmidt (vorne), Stef­fen Rie­kers (knie­end), Her­mann Große-Berg, Sophie Wendt, Linda Foers­ter (von oben nach unten) @ GERT KIERMEYER

Mit zehn Euro kannst du die Welt ver­än­dern. Du kannst Men­schen vor dem Hun­ger­tod bewah­ren, eine Schule in Afrika mit­fi­nan­zie­ren oder den Urwald ret­ten. Ande­rer­seits ist das Geld auch für eine Kino­karte gut inves­tiert, eine neue Son­nen­brille wäre auch nicht schlecht oder viel­leicht sind die zehn Euro im Spar­strumpf doch am bes­ten auf­ge­ho­ben, wegen der Finanz­krise und so. Ist es nicht heuch­le­risch, sich für einen Abend ein gutes Gewis­sen zu kau­fen? Nur um dann zufrie­den in das ver­schwen­de­ri­sches Leben mit den Son­nen­bril­len und Cock­tails zurück­zu­keh­ren? Diese Fra­gen stellt sich das Stück „Bene­fiz – Jeder ret­tet einen Afri­ka­ner“, das am 10.05.2012 im Mark­graf­en­thea­ter Erlan­gen Pre­miere fei­erte. In Jakob Fed­lers Insze­nie­rung ver­su­chen fünf Per­so­nen eine Spen­den­gala für eine Schule in Guinea-Bissau auf die Beine zu stel­len, sind sich aber unei­nig, wofür das Ganze über­haupt gut sein soll.

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Mit den Dänen in Buenos Aires

Bis zu den nächs­ten Semes­ter­fe­rien ist es noch lange hin, doch fühlt sich der ein oder andere jetzt schon urlaubs­reif. Wer sich nicht heim­lich in den Süden ver­drü­cken will, um dann ver­däch­tig gebräunt in die Vor­le­sung zurück­zu­keh­ren, dem emp­fiehlt sich ein Abend im Kino. Noch bis zum 16.05.2012 läuft die Komö­die „Super­clas­sico – Meine Frau will hei­ra­ten“ im Erlan­ger Manhattan-Kino. Der Film vom däni­schen Regis­seur Ole Chris­tian Madsen bie­tet einen Kul­tur­schock in Argen­ti­nien. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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