Archiv für September 2011

Fotorealistische Gedankenbilder

Zur Eröff­nung der bereits vier­ten Aus­stel­lung im Jahr 2011 lud das Kunst­pa­lais Erlan­gen am 15.09.2011 wie­der ein­mal alle Kunst­in­ter­es­sier­ten ein. Dies­mal, um eine umfang­rei­che und auf­wen­dig zusam­men­ge­tra­gene Werk­aus­wahl des renom­mier­ten Eck­art Hahn zu bewun­dern. Auch re>flex war wie­der mit dabei.

Feuer. Copyright: Kunstpalais Erlangen

Feuer. Copy­right: Kunst­pa­lais Erlangen

Eck­art Hahn, Jahr­gang 1971, ist in der Welt der Kunst­samm­ler heiß begehrt, oft gibt es War­te­lis­ten für noch nicht voll­en­dete Werke. In sei­ner Kunst, die auf eine lange Ent­wick­lung zurück­schauen kann, stellt Hahn die Frage, inwie­weit alte Werte heute noch tau­gen und wie dar­aus Neues ent­ste­hen kann.

Hahn spielt mit christ­li­chen Sym­bo­len wie dem Kreuz, dem Weih­nachts­fest und gesell­schaft­li­chen Insti­tu­tio­nen, die zugleich fest ver­an­kerte Werte sind, so die Hei­lige Fami­lie. Er hin­ter­fragt diese Werte und Sym­bole, indem er sie pro­fa­ni­siert und resa­kra­li­siert. Sym­bo­lisch auf­ge­la­dene Motive der Kunst­ge­schichte wer­den ebenso verfremdet.

Zwei Vögel. Copyright: Kunstpalais Erlangen

Zwei Vögel. Copy­right: Kunst­pa­lais Erlangen

So ver­liert der Hund als Haus­tier und treu­her­zi­ger Freund des Men­schen durch die Tech­nik der Retu­sche sein Gesicht und wird ent­in­di­vi­dua­li­siert. Tiere sind ein häu­fig auf­tau­chen­des Motiv. Sie wer­den aus ihrem gewohn­ten Lebens­raum her­aus­ge­ris­sen und in einen neuen, lebens­feind­li­chen gesetzt. In meis­ter­haf­tem Foto­rea­lis­mus Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Oder dieses Gefühl in der Faust, nach einem guten Schlag.“

CLINT LUKAS "Für die Liebe, für die Kunst"Vom har­ten, wah­ren Leben kön­nen ja wohl nicht nur die Ame­ri­ka­ner erzäh­len: Clint Lukas beweist, auch Neu­stadt an der Wein­straße kann echte Män­ner her­vor­brin­gen. Mit einem def­ti­gen Schub Idea­lis­mus wirft er sein gan­zes Erzähl­ta­lent in die Waag­schale – „Für die Liebe, für die Kunst“ So zumin­dest der lei­den­schaft­li­che Titel sei­ner neu­es­ten Samm­lung von Kurz­ge­schich­ten. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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E-Book-Vorstellung: „Kinder verstehen“

Online-Portale, die Inhalte frei zur Ver­fü­gung stel­len, sind mitt­ler­weile zahl­reich. Auf www.readup.de baut Vin­cent Schmal­bach ein Por­tal mit kos­ten­lo­sen, frei down­load­ba­ren E-Books auf. Es han­delt sich um Rat­ge­ber zu ver­schie­de­nen All­tags­the­men, die von fach­kun­di­gen Auto­ren ver­fasst wur­den. Diese möch­ten aller­dings nament­lich nicht genannt wer­den. Eine Publi­ka­tion the­ma­ti­siert das anspruchs­volle Feld der Kin­der­er­zie­hung und rich­tet sich an Eltern von jun­gen Kindern.

Kinder verstehen

E-Book „Kin­der verstehen“

Die Grund­lage für ein zufrie­de­nes Leben wird für jeden Men­schen in sei­ner Kind­heit gelegt. Man­geln­des Selbst­be­wusst­sein, über­trie­be­ner Ehr­geiz und ein per­ma­nen­tes Gefühl von Man­gel sind die Folge von Defi­zi­ten, die in der Kind­heit erfah­ren wur­den. Nicht umsonst sind des­halb die Fra­gen zur rich­ti­gen Erzie­hung ein immer­wäh­ren­des gesell­schaft­li­ches Thema.

Was braucht ein Kind wirk­lich? Ist es mate­ri­el­ler Reich­tum und ein gut gefüll­tes Spiel­zim­mer oder eher eine strenge Anlei­tung und einen dis­zi­pli­nier­ten All­tag? In der Päd­ago­gik hat es die unter­schied­lichs­ten Ansätze und hef­tige Aus­ein­an­der­set­zun­gen gege­ben. Doch um ein Kind zu einem see­lisch gesun­den Men­schen her­an­wach­sen zu las­sen, braucht es keine spe­zi­elle Erzie­hungs­me­thode, son­dern Eltern, die ihm zuge­wandt sind. Mit Kin­dern spre­chen, spie­len, lachen ist das Aller­wich­tigste. Das kos­tet Zeit, erfor­dert Geduld und Auf­merk­sam­keit, aber es ist durch nichts zu erset­zen. Erzie­hung ist ein gemein­sa­mer Pro­zess. Wer sich auf diese Hal­tung ein­las­sen kann, wird viel gewinnen.

Kin­der sind von klein an an allem inter­es­siert, was sie umgibt. Sie möch­ten teil­ha­ben und die Welt erfor­schen, möch­ten sie im wahrs­ten Sinne des Wor­tes begrei­fen. Eltern soll­ten ihnen die­sen Raum geben, so anstren­gend es auch manch­mal sein mag. Wer in die­sen frü­hen Jah­ren Inter­esse, Begeis­te­rung und Expe­ri­men­tier­freude abblockt, wird sie spä­ter nur schwer wie­der wecken kön­nen. Eine beson­dere Freude ist es für Kin­der, mit ihren Eltern etwas gemein­sam zu tun. Das kann vom Auto waschen bis zur Pla­nung einer Fahr­rad­tour alles umfas­sen, was in ihrem Leben im Moment von Bedeu­tung ist. Gute Eltern schen­ken ihrem Kind diese glück­li­chen Momente und las­sen es in sol­chen Situa­tio­nen auf ver­schie­de­nen Ebe­nen Wich­ti­ges lernen.

Wei­tere Infos zum Thema im E-Book hier.

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Einladung | Offen Auf AEG | Achtung! Laufender Kunstbetrieb!

Zu Offen Auf AEG und Ach­tung! Lau­fen­der Kunst­be­trieb!

lädt Michael Wan­ner alle Kunst­in­ter­es­sier­ten herz­lich ein.

Die WERKSCHAU 2011 wird am 24. Sep­tem­ber um 11.30 Uhr eröffnet.

Infos zum Pro­gramm hier.

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Interview mit Herrn Birk vom Poetenfest

Poetenfest 2011; Copyright: Erlanger Poetenfest

Poe­ten­fest 2011; Copy­right: Erlan­ger Poetenfest

Das war es die­ses Jahr wie­der mit dem Poe­ten­fest. Mit­ten­drin hat das Reflex­ma­ga­zin ein Inter­view geführt mit Bodo Birk, dem Haupt­ver­ant­wort­li­chen für die Erlan­ger Fes­ti­vals. Wie er das Poe­ten­fest bei Regen und Kälte emp­fin­det, wor­auf er sich die­ses Jahr beson­ders freut, wer bestimmt, wel­che Poe­ten kom­men, das hat er hier erzählt.

Reflex: Es hat mit­ten im Poe­ten­fest einen gro­ßen Tem­pe­ra­tur­sturz gege­ben. Was ist schlim­mer, 36 oder 16 Grad?

Birk: Der hätte von uns aus gerne ein paar Tage spä­ter kom­men dür­fen, wir wären gerne drau­ßen gewe­sen. Das wird jetzt nicht mög­lich sein. Aber zu große Hitze ist sicher auch der Kon­zen­tra­tion nicht gerade för­der­lich. Das Wet­ter kanns einem nie recht machen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Wo sind die Studenten hin?

Ein­mal im Jahr zeigt sich Erlan­gens Bil­dungs­bür­ger­tum in sei­nem Glanz: Betucht und feinst geklei­det, meist weiß­haa­rig und in beque­men Bio­schu­hen, neh­men sie jedes Jahr Ende August den Schloss­gar­ten und das Thea­ter ein. Gemäch­lich schie­ben sie sich von einem Ver­an­stal­tungs­ort zum nächs­ten, das Gebrab­bel scheint sie in sei­ner schläf­ri­gen Laut­stärke ein­zu­lul­len. Man kommt ange­mes­sene 30 Minu­ten vor­her an, min­des­tens, man ist ja nicht zum ers­ten Mal hier, damit man auch noch einen guten Platz ergat­tert. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Kommentar: Es ist Anfang September

Es ist Anfang September.

Frü­her oder spä­ter wer­den wir uns, der Beweis ist (nicht nur der dies­jäh­rige) der kläg­li­che Som­mer 2011, damit abfin­den müs­sen, dass der Kli­ma­wan­del auch uns ergreift. Er schlägt nicht nur an Orten zu, wo die Wüs­ten immer grö­ßer werden.

Gerade reg­net es wie­der aus Kübeln, nach­dem es drei Tage nicht ange­nehm, son­dern tie­risch brü­tend, Son­nen­brand­ge­fahr Stufe 3, heiß war. Glück­lich­weise wer­den für mor­gen gemä­ßigte 20 Grad ange­sagt, Tem­pe­ra­tur­stürze sind wir bereits gewohnt. Nein, dies soll kein selbst­mit­leids­vol­ler Bericht über das Wet­ter wer­den, das es einem nie recht machen kann. Den Rest des Ein­trags lesen. »

21 Door Art [Galerie]

Empört euch!

In vie­len Tei­len der Welt gehen die jun­gen Leute auf die Straße. Ob in Chile für freie Bil­dung, in Israel gegen zu hohe Miet­preise, in Spa­nien gegen die hohe Jugend­ar­beits­lo­sig­keit. Doch längst geht es nicht mehr um ein kon­kre­tes Ziel, son­dern um eine tole­ran­tere, freiere Gesellschaft.Gegen die Finanz­märkte, gegen die Ohn­macht der Bür­ger in der Demo­kra­tie, gegen alles, was grund­sätz­lich falsch läuft. Auch auf dem Erlan­ger Poe­ten­fest ist man mit der ein oder ande­ren Dis­kus­sion auf die­ses Thema eingegangen.

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Entgrenzung des Kulturgekabbels

Um den Plär­rer zu beschö­nen kann man sich vie­les ein­fal­len las­sen, aber nichts, dass nicht auf­wän­dige städ­te­bau­li­che Maß­nah­men mit sich brächte. Die Bür­ger­in­itia­tive Mitte meint, dann muss es sich wenigs­tens loh­nen und for­dert den Bau einer Moschee…

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