Archiv für Juli 2011

21 Door Art — Adrian Baumeister bekreidet seine Tür

Roy Mustang aus Fullmetal AlchemistKunst ist über­all, man muss nur die Augen auf­ma­chen! Gerade hat reflex wie­der etwas ent­deckt, und zwar an dem unge­wöhn­li­chen Ort einer Wohn­heims­zim­mer­tür! Was es damit auf sich hat, erzählt der Künst­ler Adrian Baumeister.

 

reflex: Dein Pro­jekt heißt 21 Door art, wie bist du dar­auf gekom­men? Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Der Kleine Junkie Nimmerplatt — Andy Strauß und Artur Fast

Der kleine Junkie Nimmerplatt

Der kleine Jun­kie Nimmerplatt

Die Bühne befin­det sich an einem ganz beson­de­ren Ort: mit Filz bezo­gene Glo­cken hän­gen von der Decke, mit Stoff bezo­gene Dosen ste­hen vor– , drei­di­men­sio­nale schwarz-weiße Bil­der hän­gen von der Wand. Inner­halb der „Zeit­ge­nös­si­schen inter­na­tio­na­len Aus­stel­lung“ in der Zen­tri­fuge in Nürn­berg fin­det diese beson­dere Lesung von und mit  Andy Strauß statt. Viele mögen ihn bereits von Slam­büh­nen her ken­nen, nur ist er Solo auf Tour mit „Der kleine Jun­kie Nim­mer­platt“, und sei­nem Freund, dem Zeich­ner Artur Fast. Der wird Andys Geschich­ten live illus­trie­ren, mit einem Werk­zeug der Zeit: rich­tig, nicht Stift und Papier, son­dern Pho­to­shop und Zei­chen­ta­bleau. Die Leute wol­len ja mul­ti­me­dial unter­hal­ten wer­den. Daher kommt auch immer wie­der eine selbst­ge­bas­telte „Techno-Nummer“ zwi­schen­durch. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Junge Autoren in Erlangen: 3. Wortwerk-Lesung

Das Bild eines wild schau­keln­den Mäd­chens lädt zum Sehen ein.

Tho­mas G. Wer­ner greift in die Sai­ten sei­ner Gitar­ren und begrüßt die Gäste.

Wie bitte, das soll eine Lesung sein?! Ja, genau, modern mul­ti­me­dial, und zwar bereits die dritte der Auto­ren­gruppe „Wort­werk“ in Erlan­gen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Heute Party bei Giovanni

Manch­mal ist das kleine Schwarze wich­ti­ger als eine Bezie­hung. Oder aber es schafft die Grund­lage zu meh­re­ren. Drauf­gän­ger Gio­vanni ist die­ser Ansicht. Er weiß knappe Klei­dung bei sei­nen schlüpf­ri­gen Frauen-Bekanntschaften zu schät­zen, nur in das tra­di­tio­nelle Adress-Büchlein pas­sen seine Erobe­run­gen nicht mehr. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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A play in which nothing happens, twice. “ (Vivian Mercier)

Schon bevor das Stück beginnt, kann man sich dar­über amü­sie­ren, wie ein Junge sich darum bemüht, seine Schuhe aus­zu­zie­hen. Vergebens.

Der Zweite auf der Bühne, ein in Jog­ging­hose und Sweat­shirt geklei­de­ter Mann mit Mütze, läuft umher, schaut abwe­send und müde in die Ferne.
Die Zuschauer sit­zen, es kann los­ge­hen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Startrampe für junge Künstler

Der erste Bera­ter­tag für Krea­tiv­wirt­schafts­un­ter­neh­men in Erlangen

Deine Aus­stel­lun­gen sind stän­dig über­füllt, im Ex wird dein neu­es­tes Stück rauf und run­ter gespielt und auf dei­nen neu­es­ten Blog-post war­tet die Welt, nur – der Monat ist nicht mal zur Hälfte vor­bei und das Geld für Brot und Was­ser schon wie­der am Limit? Dann wird es Zeit für einen Pro­fes­sio­na­li­sie­rungs­schub. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Spiel’s noch einmal, Sam!

Sam Beam alias Iron & Wine

Sam Beam alias Iron & Wine

Iron & Wine in der Katha­ri­nen­ruine, 13.07.2011

Puri­ta­ni­sche Indie-Faschisten inter­es­sie­ren sich bekannt­lich auf offen­sive Art und Weise nicht für main­strea­mige Insti­tu­tio­nen wie die Charts, was wohl für die hie­si­gen Top 100 ebenso wie für die ungleich popu­lä­re­ren US-Billboard-Charts gilt – das ist womög­lich auch gut so, denn sonst würde sie der dor­tige Sie­ges­zug von Indiefolk-Säulenheiligen wie den Decem­be­rists (#1), Mum­ford & Sons (#2) oder den Fleet Foxes (#4) wohl in eine schwere Sinn­krise stür­zen. Jüngst schaffte es Bon Iver, Typ eigen­bröt­le­ri­scher, bär­ti­ger Wald­schrat, über­ra­schend an die Spitze, und auch Sam Beam alias Iron & Wine, Prot­ago­nist die­ses Abends und gemein­hin eben­falls der Kate­go­rie bär­ti­ger Eigen­bröt­ler zuge­rech­net, kann sich seit die­sem Jahr mit einem zwei­ten Platz schmü­cken – hier­zu­lande reicht das zwar noch nicht für das ganz große Publi­kum, aber für gefüllte Rei­hen vor der majes­tä­ti­schen Kulisse der Kathe­ri­nen­ruine allemal.

Wer Sam Beams künst­le­ri­schen Wer­de­gang vom Dozen­ten in Film­wis­sen­schaft über den Do-It-Yourself-Folksänger, der seine spar­ta­nisch instru­men­tier­ten Plat­ten in kom­plet­ter Eigen­re­gie in sei­nem Wohn­zim­mer auf­nimmt hin zum — ja, sagen wir es ruhig — Pop­star, ver­folgt hat, den wird an die­sem Abend eine wei­tere neue Rolle im Schaf­fen des Künst­lers, näm­lich die des rou­ti­nier­ten Band­lea­ders, über­ra­schen. Wer Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Na, wenn wir es schon machen, dann machen wir es auch anders“ — ein Interview zu „Warten auf Godot“, Studiobühne Erlangen

Am 14. Juli 20.00 Uhr hat die Stu­dio­bühne Erlan­gen, eine haupt­säch­lich aus Stu­den­ten beste­hende Thea­ter­gruppe, auf der Club­bühne im E-Werk ihre Pre­miere von „War­ten auf Godot“. Dass sich die Stu­dio­bühne immer wie­der mutig an gro­ßen Stoff wagt, ist uns inzwi­schen bekannt. Wie aber stel­len sie es sich vor, mit Stu­den­ten ein Stück zu insze­nie­ren, dass von alten Män­nern domi­niert ist? re>flex hat den Regis­seur, Michael Hör­ner, im E-Werk getrof­fen und ihn dazu befragt. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Den Tod in Weisheit und ein verrücktes Leben — „DQ“ im Gostner Hoftheater

Mar­tin Ell­rodt und Tho­mas Herr in „DQ

Don Qui­jote de la Man­cha. Wer kennt ihn nicht, den spa­ni­schen Rit­ter, der gegen Wind­müh­len kämpfte, weil er glaubte, sie seien Rie­sen? Und der ein klapp­ri­ges Pferd besaß — Rosi­nante — und einen fress­süch­ti­gen Knap­pen — Sancho Panza. Ja, aber damit hört es dann auch schon wie­der auf, nicht wahr? Die meis­ten wis­sen nicht, dass es sich bei dem Alten um einen Edel­mann han­delte, der es so unglaub­lich liebte, Rit­ter­ge­schich­ten zu lesen und der nach der Lek­türe von Lohen­grin, den Nie­be­lun­gen, der trau­ri­gen Geschichte Tris­tan und Isol­des und ande­ren den Ver­stand ver­lor und sich auf­machte, selbst ein fah­ren­der Rit­ter zu wer­den. Der genau wie in den alten Legen­den und Sagen im Namen einer schö­nen Frau gegen die Unge­rech­tig­keit kämpfte, „die Durs­ti­gen spei­sen und die Hung­ri­gen trän­ken“ wollte. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Im Irrgarten der Liebe: Sommernachtstraum

Her­mia (Gitte Rep­pin)- schön und ver­ehrt, begehrt bis des Zau­ber des Obe­ron sie entehrt.

Amor ist ein böser Troll, macht die Mäd­chen lie­bes­toll“ (Zitat Stück­text). Des Nachts im Wald wird alles ver­wo­ben, hat Deme­trius (Stef­fen Rie­kers) am Ende gelo­gen? Seine Liebe zu Her­mia — ver­flo­gen, macht Lysan­der (Mar­tin Laue) hef­tige Kon­kur­renz. Helena (Linda Foers­ter) ist plötz­lich der Begierde aus­ge­setzt. Her­mia ver­letzt. Im Wald eine pro­bende Thea­ter­truppe von Hand­wer­kern. Und Elfen. Obe­ron, König der Elfen (Chris­tian Hel­ler) sprach sei­nen Zau­ber. Eine Blume, einst durch Cupi­dos Pfeil getrof­fen ver­spritzt ihren Saft. Lie­bend, begeh­rend ein jeder den Fal­schen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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