Archiv für Mai 2011

Die Bürde des ewigen Fremdseins

„In der Fremde – Aus dem Tage­buch eines Migran­ten“. Ein stu­den­ti­sches Thea­ter­stück von Marie Karama, geför­dert und beglei­tet durch André Studt vom ITM. Wie von REFLEX ange­kün­digt fand die Pre­miere am Don­ners­tag im Ex-Theater statt.

Erinnerungen an ein früheres Leben. Foto: Samer Al Hassanieh

Erin­ne­run­gen an ein frü­he­res Leben. Foto: Samer Al Hassanieh

Wie fühlt sich ein Migrant in Deutschland?

Vor dem Hin­ter­grund der gegen­wär­ti­gen Inte­gra­ti­ons­de­batte, ange­heizt von den pro­vo­kan­ten Äuße­run­gen Thilo Sar­ra­zins, setzte sich die aus Ägyp­ten stam­mende Rita Aouad alias Maria Karama, Stu­den­tin der Thea­ter– und Medi­en­wis­sen­schaft in Erlan­gen mit die­ser hoch­po­li­ti­schen und gesell­schaft­li­chen The­ma­tik aus­ein­an­der. Die per­sön­li­chen Erfah­run­gen von Betrof­fe­nen, ihre Gefühle und Ängste stan­den in die­sem nar­ra­ti­ven Stück im Mit­tel­punkt. Den Stoff lie­fer­ten zahl­rei­che Gesprä­che mit Zuge­wan­der­ten unter­schied­li­cher Her­kunft. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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…is another beginnings end.

In der Wei­ne­rei wech­seln die Aus­stel­lun­gen fast schnel­ler als man sich umse­hen kann: Jeden Monat neue Künst­ler. Diese Woche geht eine Aus­stel­lung von den  Illus­tra­to­ren­Nürn­berg zu Ende, bei der ganz unter­schied­li­che Bild­wel­ten und Stile zu bewun­dern sind. Frei­tag, den 27. und Sams­tag, den 28. Mai besteht noch die Mög­lich­keit, sich die Bil­der in den hin­te­ren Räu­men der Wei­ne­rei anzu­se­hen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Nilpferde und Alzheimer

Wie die Ölsar­di­nen quetschte sich bei­nah die gesamte Dozen­ten­schaft der Ger­ma­nis­tik anläss­lich einer Lesung von Ulrike Dra­es­ner in das Thea­ter­café in Erlan­gen. Als die sym­pa­thi­sche Auto­rin dann das Podium betritt, hätte man eine Steck­na­del fal­len las­sen hören. Sie ver­sucht mit einer locke­ren Geschichte aus ihrem All­tag die Stim­mung auf­zu­hei­tern, doch das Publi­kum wird nur lang­sam mit ihr warm. Erst ihre ein­deu­tige Auf­for­de­rung: „Sie dür­fen auch lachen“ Den Rest des Ein­trags lesen. »

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I thought I was a great man, but I was just a writer.

Die Insze­nie­rung “The Wri­ter” ist ein stil­les Fest der Bil­der: Vor dem Zuschauer ent­fal­tet sich ein Rei­gen bio­gra­phi­scher und lite­ra­ri­scher Motive, in deren Zen­trum die Frage steht, wie das Anden­ken eines gro­ßen Natio­nal­dich­ters gewahrt wer­den kann, der so offen mit den Nazis und Hit­ler sym­pa­thi­sierte. Auf der Suche nach einer Ant­wort erweckt Ulrike Quade gemein­sam mit Jea­nine Char­lene den Schrift­stel­ler Knut Ham­sun zu neuem Leben – und mit ihm bei­nahe die gesamte Bühne. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Auf Tennissocken ins Museum: Don Juan Campos gibt sich die Ehre

Die „Werk­schau“ des Don Juan Cam­pos in der Vitrine ist seit dem 21.Mai kom­plett: In gro­ßem Fest­zug wurde der Künst­ler auf einer Sänfte vom Albrecht Dürer Platz durch die Stadt herab getra­gen, um sich gemein­sam mit einem wei­ßen Kanin­chen vor sei­nen Kunst­wer­ken ablich­ten zu las­sen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

Rock for Your Rights — Tanzdemo für den lokalen Freiraum

Eine kleine Schar von Post­punks, Emos, Pop­pern und Schwarz­kut­ten hat sich vor dem Glas­bau am K4 ver­sam­melt. Nicht etwa ein gro­ßes Auf­ge­bot von Bal­le­ri­nas und Stepp­tän­zern. Die Tanz­demo am bun­des­wei­ten Akti­ons­tag für kul­tu­relle Viel­falt hat sich der Alter­na­tive Kul­tur Nürn­berg e.V. (AKNe.V.) dazu aus­er­ko­ren, mar­kige Kampf­pa­ro­len in die warme Mai­luft zu posau­nen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

Wo ist hier das Monster?

Die Ver­wand­lung“ geht schon vor 19.30 Uhr los wie eigent­lich ange­kün­digt. Noch vor der Kasse im Foyer befin­det sich eine Aus­stel­lung der Absur­di­tät, die  Prä­pa­rate von selt­sa­men Misch­we­sen aus Mensch und Insekt prä­sen­tiert. Rau­pen sehen aus wie Fin­ger samt Nägeln, der Embryo zeigt käfer­bei­nige Aus­wüchse und die Fleisch­fliege hat mensch­li­che Augen. Angeb­lich sind diese biss­chen ekli­gen Kunst­werke aus Latex Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Eine Stadt aus Kartons

Vor­bei­fah­rende Autos erzeu­gen hupend, tuckernd oder düsend ein dich­tes Klang­ge­flecht. Jemand isst gerade zu Abend. Ein Mensch stürzt sich von einem der Hoch­häu­ser. Wenn die Nacht Ein­zug hält, der Tag sich ver­ab­schie­det, gehen woan­ders die Lich­ter an: Das Bor­dell an der Ecke öff­net, auf einer Dach­ter­asse kommt eine Par­ty­ge­sell­schaft zusam­men und irgendwo grölt sich jemand die Seele aus dem Leib, wäh­rend die Tau­ben den Asphalt voll­ka­cken… Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Salz & Pfeffer proudly presents – Die Adam’s Family in der Mausefalle

Margarete (Paul Schmidt) und Rosemarie (Wally Schmidt) in "Die Mausefalle"

Mar­ga­rete (Paul Schmidt) und Rose­ma­rie (Wally Schmidt) in „Die Mausefalle“

Die Mau­se­falle vom Thea­ter Salz & Pfef­fer ist in Nürn­berg längst kein Geheim­tipp mehr. Für gewöhn­lich sind die Vor­stel­lun­gen aus­ver­kauft. Wer das Stück schon ein­mal gese­hen hat, weiß wes­halb. Den Rest des Ein­trags lesen. »