Archiv für April 2011

Mit Quo Vadis Gostenhof?! auf dem Weg zum Gesamtkunstwerk

Quo vadis Gos­ten­hof?! — Vom Volk, der Demo­kra­tie und ihren Fein­den, vom 04. bis zum 14. Mai 2011 (Mi-Sa) im Gost­ner Hof­thea­ter, Austr. 70, Nürnberg-Gostenhof.

Am 4. Mai ist es soweit: Das lang ange­kün­digte Thea­ter­pro­jekt „Quo vadis Gos­ten­hof?!“ fei­ert seine Pre­miere und das Gost­ner Hof­thea­ter damit sein drei­ßig­jäh­ri­ges Beste­hen. Für das Hof­thea­ter han­delt es sich bei Quo vadis um eines der größ­ten Pro­jekte, die jemals dort initi­iert wur­den – es soll das ganze Vier­tel mit ein­be­zie­hen, ins­be­son­dere des­sen krea­tive Elite.

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Mit Licht malen oder: Magdalena Abeles Fotokunst in der Weinerei in Nürnberg

 

mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

Fast schon zu per­fekt — Men­schen­kreise (Paris), Mag­da­lena Abele, 2008

Mag­da­lena Abele, Foto­gra­fi­sche Arbei­ten, bis zum 30.04.2011 in der Wei­ne­rei, Prinz­re­gen­ten­ufer 5  Nürn­berg, Frei­tag und Sams­tag zwi­schen 21:00 Uhr und 01:00 Uhr

 

Mag­da­lena Abele hat ihr Stu­dium an der Kunst­aka­de­mie in Karls­ruhe bereits abge­schlos­sen. Der­zeit macht sie den Mas­ter in Kunst­ge­schichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlan­gen Nürn­berg und arbei­tet neben­bei als freie Künst­le­rin. Wer es noch bis zum Wochen­ende in die Wei­ne­rei nach Nürn­berg schafft, kann dort Foto­ar­bei­ten von ihr bewun­dern, in denen sie vor allem die Stel­lung des Fotos als Abbild der Wirk­lich­keit angreift: Indem Abele mini­male Ver­än­de­run­gen an ihren Bil­dern vor­nimmt, dem Zufall auf die Sprünge hilft und sich manch­mal eben doch nur auf sein Zutun ver­lässt, schafft sie Bild­wel­ten, die zum Zwei­feln anre­gen. Am 26.04.2011 gab Mag­da­lena Abele eine kleine Füh­rung durch die Aus­stel­lung. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Über Thomas Bernhard und die „Theatermacherei“ — Interview Teil 2

Vor eini­ger Zeit erschien bereits der erste Teil des Inter­views mit den Schau­spie­lern Linda Foers­ter und Robert Nau­mann. Reflex hat sich mit den bei­den getrof­fen und nach Tho­mas Bern­hard und sei­nem Stück „Der Thea­ter­ma­cher“ gefragt, das am 17.03 im Mark­graf­en­thea­ter Erlan­gen Pre­miere fei­erte. Heute gibt’s den zwei­ten Teil des Gesprächs.

 

reflex: Bru­con wirft sei­ner Frau Eitel­keit vor. Sie wolle schön sein und könne des­halb eigent­lich gar nicht die Rolle der Madame Curie spie­len. Geht es einem als Schau­spie­ler manch­mal so, dass man sich sagt: Die Rolle ist so häss­lich, dass ich sie nicht spie­len will?
Linda: Weil sie nicht sym­pa­thisch ist…? Den Rest des Ein­trags lesen. »

Franken klingt! Verstärkermesse und Hörkunstfestival

Verstärkermesse im E-Werk; Foto: Cornelius Wachinger

Ver­stär­ker­messe im E-Werk; Foto: Cor­ne­lius Wachinger

Du musst es laut anhö­ren und deine Nach­barn stö­ren…“ Auch die Sport­freunde Stil­ler haben mal als kleine Band ange­fan­gen. Auch in der frän­ki­schen Gegend scheint es viele Gara­gen­bands zu geben, die nur auf ihre Ent­de­ckung war­ten. Da konnte das E-Werk in Erlan­gen mit einer ganz beson­de­ren Ver­an­stal­tung auf­war­ten: der Ver­stär­ker­messe. Neben Labels und Musik­för­de­rung, Radio und Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Der Hase ist ein furchtbar farbloses Tier“ — Interview mit dem Erlanger Experimentalfilmer Ornlú Wolf*

Offi­zi­el­les Film­pla­kat von „Several Eggs — Diverse Eier“

reflex trifft den Regis­seur, Autor und Fil­me­ma­cher in einem Erlan­ger Cafe, um mit ihm über sei­nen neuen Film, das Oster­pro­jekt „Several Eggs – Diverse Eier“ zu spre­chen, wel­ches der Fil­me­ma­cher nach eini­gen Finan­zie­rungs­sor­gen und ein­ein­halb  Jah­ren Dreh­zeit nun doch noch ver­wirk­li­chen konnte.

 

Reflex: Herr Wolf, Ihr letz­ter Film „Lege­bat­te­rie“ wurde von der Kri­tik teil­weise scharf ver­ris­sen und als „uner­träg­li­che Ver­höh­nung des Haus­frau– und Mut­ter­bil­des“ bezeich­net. Haben Sie daher für ihren neuen Film mit Ostern ein leich­ter ver­dau­li­ches, fami­li­en­freund­li­che­res Thema gewählt?

 

Ornlú Wolf: Also zuerst ein­mal: Dass ich in „Lege­bat­te­rie“ das Haus­frau– und Mut­ter­da­sein ver­un­glimp­fen würde, ist ja völ­li­ger Quatsch, das ist eine bewusste Fehl­in­ter­pre­ta­tion, das grenzt ja schon fast an Verleumdung!

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Filmschnipsel — Kleine Einblicke in die Spring Collection der Ohmrolle 2011

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Nostalgie in Erlangen: Ausverkauf im Antiquariat

Ist Nost­al­gie nicht das sehn­süch­tige Zurück­den­ken an jeman­den oder etwas, das ver­gan­gen ist? Was gäbe es in Zei­ten von face­book, e-book und dem wikipedia-Buchgenerator Nost­al­gi­sche­res als einen Laden voll alter, hand­werk­lich gebun­de­ner Bücher, die lie­be­voll betreut auf neue Freunde war­ten, die ange­fasst, beschnup­pert und gele­sen wer­den wol­len? Den Rest des Ein­trags lesen. »

Mix it, Baby! „God is a DJ“, im Münchner Volkstheater

Radikal Jung 2011, Münchner Volkstheater

Radi­kal Jung 2011, Münch­ner Volkstheater

UUAAAAHG. Gähn. Sie reißt den Mund auf und wuschelt sich ver­schla­fen durch die Haare. Sie wird doch wohl nicht gerade im Thea­ter ein­ge­schla­fen sein?? Die Wer­bung für das Thea­ter­fes­ti­val „Radi­kal Jung“ ist unge­wöhn­lich und spricht wohl die tief schlum­mernde Thea­ter­be­geis­te­rung der jun­gen Leute an. Doch davon kann im Münch­ner Volks­thea­ter keine Rede sein. Mit zehn auf­re­gen­den Vor­stel­lun­gen kann das Thea­ter auf­war­ten. Reflex war dabei und hat sich „God is a DJ“ angesehen.

Das Stück basiert auf einem Text von Falk Rich­ter — und die­ser lange Text soll auch umge­setzt wer­den, for­dert der junge Regis­seur Milos Lolic. Darum wurde er auf die­ses Fes­ti­val ein­ge­la­den, Den Rest des Ein­trags lesen. »

Meine Gedanken kräuseln sich, ich muss tanzen* – Yara Linss singt im DB Museum

Matinee im DB Museum mit Yara Linss

Mati­nee im DB Museum mit Yara Linss, Paulo Morello und Sebas­tian Klose

Yara Linss, Paulo Morello und Sebas­tian Klose, DB Museum Nürn­berg, 11:00 Uhr 17.04.2011

Wie Bahn­hofs­mu­si­ker sehen Yara Linss, Paulo Morello und Sebas­tian Klose aus, wie sie da vor der Kulisse des baro­cken Dresd­ner Bahn­hofs ste­hen – genauer, vor dem schwarz-weiß Foto der Bahn­hofs­halle. Ihre Musik aber lässt eher von Flug­rei­sen nach São Paulo träu­men. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Bunt in den Frühling — Die Ohm-Spring-Roll

Die Ohm Rolle am Don­ners­tag prä­sen­tierte sich rei­fer und auch noch ein wenig gekonn­ter, als ihre Vor­gän­ge­rin im Herbst. Unter den Com­mer­ci­als, Musik­vi­deos und Kurz­film­pro­jek­ten der Spring-Roll war eini­ges preis­ver­däch­tig und durch­aus pra­xis­taug­lich. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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